Das Heerlager der Heiligen: Vervollständigte Übersetzung

Der Verlag Antaios arbeitet gerade an einer Neuherausgabe des Romans „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail. Übersetzer und Mitherausgeber Martin Lichtmesz berichtet, dass die 1985er-Fassung des Hohenrain-Verlages massiv gekürzt war und die neue an die 100 Seiten länger sein wird:

Martin Lichtmesz: http://www.sezession.de/49546/das-heerlager-der-heiligen-werkstatt-1-vollstaendige-fassung.html (7.5.):

In den letzten Monaten verging keine Woche ohne Meldungen wie diese: im Mittelmeer ertranken „dutzende“, „41″, „400″, „700″,„800″ oder „mehr als Tausend“ Menschen auf dem Versuch, sich in Massen nach Europa einzuschiffen. Tausende werden vor den Küsten aus dem Meer gefischt und erwarten in Internierungslagern ihr weiteres Schicksal. Ein Ende des Stroms ist nicht abzusehen.

Japan und Australien machen die Grenzen dicht. Muslimische Flüchtlinge warfen christliche Leidensgenossen ins Meer. Marine Le Pen fordert die „Rückverschiffung“ von Flüchtlingen. Der Präsident des Zentralrats der Juden verkündete, Deutschland dürfe aufgrund seiner historischen Schuld keine Flüchtlinge ablehnen. Katholische, kirchennahe Organisationen, die progressive Binnen-I’s benutzen, haben sich zu wahren Einwanderungslobbys entwickelt.

Auch in Deutschland erklärt sich die Kirche bereit, Abschiebungen zu sabotieren. Die Regierung rechnet in diesem Jahr mit mehr als 400.000 Asylbewerbern. Die sozialen Probleme mit letzteren häufen sich täglich. Die EU verdoppelt und verdreifacht ihre Hilfe für die in Seenot Geratenen. Und die Gutmenschen des Landes sind in einem wahren „Willkommens“-Fieber.

Und so weiter und so weiter und so weiter. Diese Beispiele ließen sich beliebig vermehren: und ohne Zweifel ist all dies nur der Anfang einer Krise, die sich schon seit vielen Jahren, ja seit Jahrzehnten ankündigt und die sich auch in Zukunft immer mehr zuspitzen wird.

Die Zeit ist also mehr als reif, den legendären Roman „Das Heerlager der Heiligen“ unseres alten Bekannten Jean Raspail erneut einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Das 1973 erstmals erschienene Buch über eine „friedliche“ Invasion Europas durch Elendsmassen aus der „dritten Welt“ ist ein wahrer Klassiker der Einwanderungskritik, wobei dieses Wort noch viel zu schwach ist: es handelt sich um nichts weniger als eine apokalyptische, mit schwarzem Humor getränkte Vision, deren Hellsichtigkeit einen bei der Lektüre schier aus dem Sessel wirft — heute mehr als je zuvor.

———————————

Ergänzung 22.5.2015:

Martin Lichtmesz: http://www.sezession.de/49575/das-heerlager-der-heiligen-werkstatt-2-komplementaere-lektuere.html (18.5.):

Ich habe Das Heerlager der Heiligen (… meine Neuübersetzung wird ja deutlich umfangreicher als gedacht) zum ersten Mal vor zehn Jahren gelesen. Schon damals wies Lorenz Jäger in der FAZ auf die „prophetische“ Kraft des Romans hin. Das gilt heute mehr als je zuvor; was wir in den letzten beiden Jahrzehnten an Immigrationsströmen erlebt haben, war nur eine Vorhut, und was wir jetzt erleben, ist erst der Anfang.

Vor allem die Reaktionen der westlichen Politiker, Kirchen, NGOs, Journalisten hat Raspail derart treffend karikiert, daß die Wirklichkeit inzwischen das Buch zu imitieren scheint. Wohlgemerkt ist das „Heerlager“ vor allem eine Satire, die häufig zum Mittel der Überspitzung und Übertreibung greift.

Auch ist die Handlung als Parabel und nicht als realistische Schilderung zu verstehen. Die „Armada der letzten Chance“, eine Million verhungernder Inder, die auf Europa zusteuern und dort mit einer messianischen Inbrunst erwartet werden, ist eine Metapher für einen Vorgang, der im Roman zwei Monate dauert, der sich aber in Wirklichkeit über Jahrzehnte erstreckt. Die „Inder“ sind symbolische „Stand-Ins“ für die verarmten Menschenfluten aus der „Dritten Welt“ schlechthin. …

——————————-

Ergänzung 28.5.2015:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2408:jean-raspail-masseneinwanderung-und-der-zustand-europas&catid=1:neuestes&Itemid=33 (25.5.):

Der französische Forschungsreisende, Reiseschriftsteller und Romancier Jean Raspail ist inzwischen auch in Deutschland kein Unbekannter mehr. In deutscher Übersetzung sind bisher seine Romane „Sire“ und „Sieben Reiter…“ erschienen, momentan wird eine Neuübersetzung des berühmten, visionären Romans „Das Heerlager der Heiligen“ vorbereitet. In Frankreich sind die Bücher Raspails in Millionenauflagen erschienen. — Am 25. April 2015 gab der traditionelle Katholik Raspail dem Radiosender „Radio Classique“ ein fulminantes Interview, das wir in Auszügen hier wiedergeben.

Im Laufe dieses Interviews sprach Raspail über sein Werk „Das Heerlager der Heiligen“ und darüber, wie erstaunlicherweise die Wirklichkeit seine „Vision“ eingeholt und überholt hat. Der Roman entstand im Jahre 1972 (!!) und beschreibt die Folgen einer massiven Invasion aus der Dritten Welt in die westliche Zivilisation, insbesondere in Frankreich.

„Was in diesem Buch beschrieben wird, geschieht heute. Das kleine und völlig dekadente Europa sieht sich mit einem enormen menschlichen Reservoir in und aus der Dritten Welt konfrontiert. Ein großer Teil der europäischen Bevölkerung fürchtet, in der Heimat nicht mehr die Mehrheit zu sein. Demographische Studien zu diesem Thema sind recht beunruhigend.“ …

———————–

Ergänzung 8.7.2015:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2422:herzliche-gratulation-jean-raspail-ist-90-jahre-alt&catid=1:neuestes&Itemid=33 (5.7.)

——————————————

Ergänzung 31.7.2015:

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/blog/lesetipp-das-heerlager-der-heiligen-von-jean-raspail-10062934/ (29.7.):

Der „Tagesspiegel“ meldet: „Flüchtlinge in Deutschland: Bundesamt für Migration rechnet mit 600.000 Schutzsuchenden 2015“. Nur in Deutschland! Die Terminologie ist verräterisch, denn ob Leute, die über zehn bereits sichere Länder teilweise mit Waffengewalt in ein ganz bestimmtes Land wollen, noch „Flüchtlinge“ oder „Schutzsuchende“ sind, bezweifle ich. Doch ob „Flüchtlinge“, „Asylanten“, „Schutzsuchende“ oder „Illegale“, die schiere Zahl macht nachdenklich. Handelt es sich um eine Massenpsychose oder ein gelenktes Unternehmen? Und wie reagiert Europa? …

**************************************************************************************

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter NWO abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Das Heerlager der Heiligen: Vervollständigte Übersetzung

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Vitus schreibt:

    Hallo, wer steht hinter Kreidfeuer? Finde kein Impressum! Kann ich mit jemandem in Kontakt treten um etwas zu fragen?

  3. Vitus schreibt:

    Habe hier einen hochinteressanten Bericht in Englisch (übersetze ihn gerade in Deutsch) über Flüchtlinge die Hilfe ablehnen. Ein echter „Hammer“! Das muss verbreitet werden, ich denke unsere Medien werden sich hüten diese Fakten zu bringen, jedenfalls bei uns in Deutschland. Wäre schön wenn Sie ihn in englisch und deutsch einstellen würden, damit jeder das lesen kann.
    Haben Sie Interesse?

  4. Vitus schreibt:

    Migranten lehnen Hilfe ab!

    http://www.timesofmalta.com/articles/view/20150504/local/migrants-refusing-help-from-maltese-patrol-boats.566735
    Deutsche Übersetzung von mir:
    Migranten lehnen Hilfe von maltesischen Patrouillenbooten ab
    Maltesische Patrouillenboote haben keine Migranten auf See an Bord genommen, weil die Migranten selbst die Rettung durch die maltesischen Boote ablehnen – diese Aussage des Kommandanten der maritimen Abteilung der Armed Forces of Malta, Lt Col Andrew Mallia, wurde von der italienischen Zeitung La Repubblica zitiert.
    Er berichtete, dass immer dann, wenn maltesische Patrouillenboote Boote von Migranten abfingen, die Migranten jedes Mal jegliche Hilfe ablehnten.
    Er erklärte weiter, dass die Migranten nicht nach Malta kommen wollten, da dies ihre Weiterreise nach Nordeuropa erschweren würde.
    Solange die Boote in internationalen Gewässern abgefangen würden und die Migranten sich nicht in Seenot befänden, hätten die Boote das Recht, weiterzufahren, und könnten Hilfe ablehnen, so Col Mallia. Maltesische Boote bleiben oft in der Nähe und beobachten die Boote, für den Fall, dass sich ein Notfall ereignen sollte.
    Die Situation sei anders, wenn die Boote in maltesischen Gewässern aufgefunden würden, erklärte Col Mallia.

    • Carolus schreibt:

      Danke!
      Haben Sie schon überlegt, einen eigenen Blog zu betreiben?
      Kostet zwar Zeit und Mühe (kein Geld!), aber vielleicht ist es nicht ganz umsonst.

      LG
      Carolus

  5. Vitus schreibt:

    Unfassbar – Das sind also die armen, frierenden, hungernden, erschöpten Flüchtlinge.
    HILFE –
    WIR MÜSSEN GERETTET WERDEN, ABER NICHT VON JEDEM, ANSONSTEN SAUFEN WIR LIEBER AB!

  6. Sarah schreibt:

    München – Jetzt geht es erst noch richtig los
    Deutsch-Türke reisst Jesus Christus Figur vom Kreuz!

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.kreuzschaendung-in-muenchen-sendlinger-tor-jesus-figur-vom-kreuz-gerissen.54a3a9f1-da05-490c-a5e0-0b2ca51f829a.html
    Die letzten 4 Zeilen unter den Monstranzbildern lesen!

    Natürlich m u s s der Mann geistig verwirrt sein! Religiös motiviert – darf nicht sein!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s