Der Spiegel macht gegen Evangelikale Stimmung

http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/spiegel-nachvollziehbares-aufgewaermtes-und-klischees-92067/ (16.5.):

Nun hat Der Spiegel mal wieder gläubige Protestanten in Deutschland aufs Korn genommen. „Evangelikale Gemeinden“ würden nicht nur großen Zulauf erleben. „Die konservativen Christen irritieren“ auch aus anderen Gründen die Amtskirche, analysiert das Nachrichtenmagazin. Vor allem würden sie „Populisten von Pegida bis zur AfD“ begeistern. Ein Kommentar von Christoph Irion.

„Böse Geister sind Realitäten“ – so lautet das Stück. Der Spiegel hat für diese Story mit religions-soziologischem Zungenschlag gleich drei Redakteure in die Spur geschickt. Und die haben zur Veranschaulichung offenbar auch einen Gottesdienst besucht. „Deutschlands erste Megachurch“, das Gospel Forum in Stuttgart, liefert die bekannten Einstiegsszenen. Vor allem tritt Pastor Peter Wenz „wild gestikulierend“ als Krankenheiler auf. …

Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, wird genüsslich zitiert, weil er einer rechts-konservativen Wochenzeitung ein Interview gab. Dort habe er von einer „schleichenden Islamisierung“ gesprochen – und somit den Pegida-Demonstranten in Dresden quasi das Losungswort geliefert. Kann sein. Eine andere mögliche Erklärung hätten die Spiegel-Leute im eigenen Archiv finden können: Das deutsche Leitmedium hatte bereits ein Jahr zuvor seinen provokanten Titel „Mekka Deutschland. Die stille Islamisierung“ auflagenstark unters Volk gebracht – illustriert mit einem islamischen Halbmond, der das Brandenburger Tor illuminiert. …

Kurt J. Heinz: http://www.medrum.de/content/wahnvorstellungen-im-spiegel-und-anderswo (18.5.):

(MEDRUM) Es gab Zeiten, zu denen man das Wochenmagazin DER SPIEGEL lesen und darauf vertrauen konnte, wenigstens halbwegs zutreffend informiert zu sein. Dass das heutzutage nicht mehr gilt, zeigt ein neuerlicher Fehlgriff. Die Journalisten Mareike Ahrens, Jan Friedmann und Peter Wensierski schreiben über „Böse Geister“ und Evangelikale. Doch längst nicht alles, was diese drei Vertreter der Journalistenzunft zum Besten geben, hält der Prüfung in der Realität stand.

… Im Spiegel-Artikel „Böse Geister sind Realitäten“ (Print-Ausgabe, 16.05.15) geht es den Evangelikalen wieder einmal an den Kragen. Neben etlichen Christen, die sich als Evangelikale verstehen, und die bisweilen auch Gottesvorstellungen pflegen, die nicht allzu viele Zeitgenossen und selbst viele Evangelikale nicht teilen, beschäftigen sich die Autoren ebenso damit, einen führenden Kopf der Deutschen Evangelischen Allianz zu diskreditieren. Sie schieben Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, in eine politisch möglichst weit rechts stehende Ecke.

Steeb ist angeblich das beste Beispiel dafür, dass die Weltbilder der Evangelikalen als „christlicher Fundamentalisten“ und „rechtskonservativer Politiker“ bestens harmonieren. Das verkünden die drei Journalisten offenbar als ihre tiefere Einsicht. Doch von Tiefe fehlt jede Spur, wie näheres Hinsehen zeigt. Die Autoren bleiben nicht nur an der Oberfläche, sondern bleiben auch nahezu jeden Beleg schuldig, mit dem sie ihre „Einsichten“ wenn schon nicht beweisen, so doch wenigstens belastbar belegen könnten. Die Realität ist noch eine ganze Ecke schlimmer. Da reicht es schon, dass Hartmut Steeb für ein im Grundgesetz verankertes Familienbild aus Vater, Mutter und Kind eintritt, dass er nicht zu den Befürwortern der Propaganda beim Werben für die sexuelle Vielfalt gerechnet werden kann, und dass er doch tatsächlich einmal der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT ein Interview gegeben hat (dass das Interview aus dem Jahre 2008 stammt und worum es damals gegangen ist, wird als Nebensache nicht einmal erwähnt – was interessieren schon die Tatsachen), um ihn als „Rechten“ zu identifizieren, der mit „rechten“ Politikern der AfD, Marke Beatrix von Storch, als deren „evangelikaler Freund“ angeblich gemeinsame Sache macht. So simpel ist das Weltbild der drei SPIEGEL-Autoren, mit dem sie der Desinformation Tür und Tor öffnen. …

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2015/02/25/medienkampagne-gegen-engagierte-christen/

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Eine Antwort zu Der Spiegel macht gegen Evangelikale Stimmung

  1. Elisabeth schreibt:

    Wohin gehen all die in diesen Gemeinschaften der Allianz KAPUTTMISIIONIERTEN? Die erfahren haben, dass nicht LIEBE UND MENSCHLICHKEIT, sondern Gesetzlich und Prinzipien und „die richtige gleichgeschaltete Gesinnung“ die erste Priorität einnehmen, wenn das Kollektiv im Hintergrund das Tauziehen (um die Mehrheiten) beginnt und zerrt und zetert und torpediert und dffamiert und indoktriniert und manipuliert und erpreßt und droht? Zu dem überlasteten Herrn Paartherapeut? Zu dem schwiegenden, sich raushaltenen „persönlichen Gott“? Oder zum kongruenten „Team“? Liebe ist anscheinend etwas sehr Zerbrechliches. Und der STEIT kommt nicht selten erst durch DRITTTE, durch die „richtige Glaubenshoheit“ in eine Beziehung.
    Die Zurückbleibenden nach einer „christlichen“ Spaltung, nach eingeschleppter ZWIETRACHT also, bleiben auf den LEBENSLANGEN Konflikten und FOLGEN meistens alleine sitzen und die Öffentichkeit kriegt davon nichts mit. (In Sektenaussteigerblogs wie bei HS sind sie jedenfalls
    nicht , schon gar nicht in zahlreicher Form) Sippe und kollektive Religionsgemeinschaft waschen sich die Hände in Unschuld.
    Wer stark genug ist, sollte den „Täter-Kontakt“ pflegen….offenbar wissen sie, die „Hirnwascher im Auftrag des Herrn, was sie tun. Aber sie ändern nichts.

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