Kleinkindbetreuung: Echte Wahlfreiheit gefordert

Albert Wunsch: http://www.freiewelt.net/babys-und-kleinkinder-ab-in-die-fremd-betreuung-10060049/ (22.5.):

… Schon wieder haben skrupellose Händler viel zu früh Hunde-Welpen kurz nach dem Lebenseintritt vom Muttertier getrennt und verkauft. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wenn Eltern, meist durch eine stattlich-staatliche Finanzierung von ca. 1200,– Euro pro Baby und Monat geködert werden, ihre Kinder – möglicherweise schon ab der achten Woche – in fremde Hände zu geben, wird dieser Vorgang meist von Politikern, Medien  und Wirtschafts-Lobbyisten als wichtige frühkindliche Bildungs-Initiative zu verkaufen gesucht. Wir haben zwar eine gesetzlich geregelte Mutterschutz-Frist, aber eine Baby-Schonfrist existiert noch nicht. Der Tierschutz funktioniert demnach besser als der Kleinstkinderschutz. So werden etliche Babys – würden sie diese Fakten kennen – davon träumen, besser als Hund auf die Welt gekommen zu sein.

Unabhängig von den kritischen Einführungsgedanken: Kinder-Krippen und andere Formen der Tagesbetreuung von Kleinst-Kindern sind Einrichtung, welche Eltern die Wahl ermöglichen, ihre ganz persönliche Entscheidung zur Vereinbarkeit von beruflicher und häuslicher Arbeit zu treffen. Das ist wichtig und für moderne Gesellschaften unabdingbar. Nicht hinnehmbar ist, dass der Staat sich hier durch vielfältige Lock-Initiativen hervortut, ob dies die immense Subventionierung der Fremdbetreuungskosten oder der Versuch ist, den Vorgang ‚raus aus dem Elternhaus’ als unabdingbare Bildungs-Frühförderung zu verkaufen. Würden die Betreuungs-Kosten von den Eltern selbst übernommen — für Eltern mit geringem Einkommen gibt es überall finanzielle Sonderregelungen — käme in ganz vielen Fällen eine andere Entscheidung zustande. Wichtige Untersuchungen haben das herausgearbeitet.

Der Staat hat somit die Aufgabe, allen Eltern eine entsprechende finanzielle Grundsicherung zu bieten. Denn wenn der Staat für ca. ein Drittel der Eltern, welche sich für eine Fremdbetreuung entschieden haben, pro Monat 1200,- Euro ausgibt, sollte er stattdessen im Rahmen der Gleichbehandlung allen Eltern 400,- Euro Erziehungsgeld für die ersten drei Jahre zukommen lassen. Damit würde auch die schon vor Jahren vom Bundesverfassungsgericht geforderte ‚echte Wahlfreiheit’ umgesetzt. Eltern sollten auf diesem Hintergrund sehr gewissenhaft prüfen, was denn fürs eigene Kind die beste Lösung ist und wie sich Vater und Mutter die Erziehungsarbeit aufteilen. Die nachfolgenden Ausführungen vermitteln einen Überblick zu wichtigen wissenschaftlichen Befunden im Sinne des Kindeswohls. …

https://kreidfeuer.wordpress.com/2015/05/03/krippenbetreuung-auswirkung-latent-destabilisierend/

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2 Antworten zu Kleinkindbetreuung: Echte Wahlfreiheit gefordert

  1. Hebel schreibt:

    Sorgfältige Recherchen weisen deutlich auf die beachtlichen Probleme der scheinbar alternativlos propagierten Krippe (Stresshormonausschüttung: Cortisol, Wachstumshormonreduktion infolge Schlafmangel, Zerstörung der für die frühkindliche Sprachentwicklung wichtigen Dyadenbindung an die Mutter, auf deren Stimme der Foet bereits ab der 20. Entwicklungswoche massiv fixiert ist) hinweisen, wodurch z. B. mangelnde Stressresistenz und Angstbewältigung, Sprachentwicklungsstörungen (Lese- Rechtschreibstörungen) und auch ADHS teilweise zurückführbar sind. [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.amazon.de/trifft-Frauen-Kinder-zuerst-Genderismus/dp/394581801X)

  2. Elisabeth schreibt:

    Welche Kinder?
    Es ist soweit: Deutschland schießt den Vogel ab! Rekord: LETZTER PLATZ GEBURTENRATE WELTWEIT. Für wen machen sie eigentlich diesen ganzen Kita-Zirkus? Bringen die noch vorhandenen wenigen Eltern in Rage….Uschis “Pakete” z.B. waren ein Bürokraten-FLOP…Habe mich jüngst durch die aktuelle SPIEGEL-STERN-und Focus-Presse gelesen zu Themen Chancenlüge, Kita-Polemik (fordernde Eltern/Streik)….
    Kann nur meinungsfreiheitlich denken: Deutschland hat einen an der Waffel! (und die Kirchen mit)
    EINE SCHANDE! EIN TRAUERSPIEL….ein Endlos-Desaster, so wie ich es erwartet habe!

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