Buchempfehlung: Barbara Rosenkranz: „MenschInnen“ — Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen

Buch aus 2008, aber topaktuell; Auszüge:
http://schreibfreiheit.eu/2011/08/15/marxismus-und-kapitalismus-nur-scheinbar-ein-gegensatz/:

… Der rote Faden zieht sich durch: Von den Anfängen des Marxismus über die verschiedensten linken Strömungen, besonders über den Feminismus und die 68er-Bewegung mit der “sexuellen Revolution”, wirkt eben die Maxime, die in der heutigen Gender-Ideologie zu erkennen ist:

Es geht darum, die Gesellschaft und den Menschen radikal zu verändern. Wie ein Leitmotiv zieht sich durch all diese Bewegungen die Ablehnung der Geschlechteridentitäten und der Familie, die diese festigt und daher als Ort der Unterdrückung von Frauen und Kindern diffamiert wird.

Wie eng “sexuelle Revolution”, Marxismus, Feminismus und Gender-Ideologie aus Sicht auch der Hauptakteure beieinanderliegen, zeigt der aus der marxistischen Linken kommende Autor Paul Pop, der kürzlich mit wünschenswerter Deutlichkeit feststellte:

Letztendlich ist die Frage der sexuellen Subversion oder Befreiung nicht von der Frage einer kommunistischen Bewegung zu trennen.

Natürlich sollte man aber auch im Kapitalismus für die Durchsetzung eines “demokratischen Minimalprogramms” kämpfen. Einige seiner Forderungen müssen hier erwähnt werden:

  • „Streichung des Schutzes von Ehe und Familie aus der Verfassung”,
  • „gleichberechtigte Anerkennung aller Lebensgemeinschaften”,
  • „vollständige Legalisierung der Abtreibung auf Kosten der Krankenkassen”,
  • „das Recht auf Wechsel des Namens und der Geschlechtsidentität”,
  • „kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln an Schüler, Schülerinnen und Jugendliche” usw. …

… Auch in diesem Zusammenhang kann man die durchgehende Ablehnung der Familie und die Forderung nach möglichst früher institutionalisierter Kinderbetreuung deuten. Mit Schaffung einer flächendeckenden Kinderkrippen-Infrastruktur wird nicht nur die Frau als Arbeitskraft gewonnen. Auch die Kinder können dann vom Kleinkindalter an gemäß dem Zeitgeist geprägt und erzogen werden. Dies ist für die Betreiber der Gender-Theorie von besonderer Bedeutung, und Volker Zastrow spricht es unverhohlen aus:

Und möglichst schon in der Krippenerziehung soll mit der geistigen Geschlechtsumwandlung begonnen werden.

Das von Pop geforderte „demokratische Minimalprogramm” ist durch Gender Mainstreaming ordentlich vorangekommen, wie ein Blick auf tagespolitische Debatten beweist. „Kapitalistischer Widerstand“ war dabei nicht zu überwinden – im Gegenteil.

Der Historiker Johannes Rogalla von Bieberstein konstatiert, dass die Neofeministen stark vom Neomarxismus geprägt sind und die Geschlechterbeziehungen als Konfliktfeld des Geschlechter-Klassenkampfs erschließen wollen. Brüssel sei hierbei eine Art „neues Zentralkomitee“. Und … Michael Paulwitz stellt in der Zeitung „Junge Freiheit“ fest, dass ein wohlorganisiertes ideologisches Netzwerk unter dem harmlosen Mäntelchen „Gleichstellung“ einen alten linken Traum verwirklichen wolle:

„Die Liquidierung der ,bürgerlichen´ Familie und die Aufhebung des lästigen biologischen Unterschieds von Mann und Frau zur Schaffung des neuen, von allen Bindungen ,befreiten´ und durchsexualisierten Einheitsmenschen“ stehen auf der Tagesordnung.

Und immer, wenn man hinter die Propagandafassade blickt, Aussagen und Schriften eingehender studiert, entdeckt man, dass nicht die Befreiung der Frau das eigentliche, sondern das vorgeschobene Ziel ist. So geht es dem Marxismus zu guter Letzt um den von allen Bindungen befreiten Menschen oder, anders gewendet, um die ideale Arbeitskraft. Das ist es auch, was die Europäische Union letztlich als „Barcelona-Ziel“ formuliert und im Rahmen von Gender Mainstreaming umsetzen will.

Gender Mainstreaming bringt es zu Tage. Im Ideal des völlig bindungslosen Menschen trifft sich die marxistisch geprägte Gesellschaftskritik aller Strömungen mit ihrem vermeintlichen Gegensatz, dem „globalisierten“ Kapitalismus. Eine Interessensgemeinschaft, die nur auf den ersten Blick erstaunlich ist. Stehen doch beide Strömungen auf derselben Grundlage:

Da wie dort wird eine über das materielle hinausgehende Wirklichkeit nicht erkannt. Da wie dort besteht eine Ideologie ohne Metaphysik. Die Allianz ist natürlich – ein klarer Blick kann es erkennen:

Marxismus und Kapitalismus haben ein Fundament, den Materialismus! …

http://www.amazon.de/gp/product/3902475536?*Version*=1&*entries*=0 MENSCHINNEN: Gender Mainstreaming — Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen Gebundene Ausgabe – 1. September 2008

http://www.ares-verlag.com/buchpraesentationen/buchpraesentation-detail/article/rosenkranz-menschinnen.html

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http://www.barbara-rosenkranz.at/ Zurück zur Vernunft

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2 Antworten zu Buchempfehlung: Barbara Rosenkranz: „MenschInnen“ — Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen

  1. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  2. LeMonde schreibt:

    Das katholische Vatikan-Regime um Papst Franziskus setzt seine Säuberungen fort.
    Wer den Papst kritisiert, wer die Tradition des Christentums verteidigt, wer sich mit der Homo-Lobby anlegt, derjenige wird sofort entlassen und von der Medien in der Luft zerrissen. So geschehen auch im Falle Danilo Quinto:
    http://www.katholisches.info/2015/06/11/papst-kritiker-danilo-quinto-entlassen-saeuberung-geht-weiter/

    Nachdem zuvor schon zahlreiche wichtige katholische Theologen mundtot gemacht oder des Amtes enthoben wurden oder auf bedeutungslose Posten abgeschoben wurde,darunter Persönlichkeiten wie Kadinal Burke, um die NWO-Architekten und Genderisten bei der Realisierung ihrer Pläne nicht zu stören:
    http://www.katholisches.info/2014/12/23/kardinal-burke-ueber-den-geheimkrieg-im-vatikan-wie-papst-franziskus-die-kirche-durcheinanderbringt/
    http://www.katholisches.info/2014/11/08/unbarmherziger-franziskus-kardinal-burke-abgesetzt-und-zum-malteserorden-abgeschoben/

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