Flüchtling vs. Eindringling

Kurt Zach: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/mehr-ungarn-weniger-oezoguz/ (19.6.):

… Der Begriff „Flüchtling“ ist, wie Nicolaus Fest kürzlich dankenswert festgehalten hat, in Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention klar definiert:

„Flüchtling ist eine Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt und wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann.“

Wer kein Flüchtling ist, ist illegaler Einwanderer

Nur wer unter diese Definition fällt, ist echter Flüchtling und hat Anspruch auf Schutz und Hilfe. Wobei nirgends steht, daß er dazu erst um die halbe Welt nach Deutschland reisen muß. Auf wen dies nicht zutrifft – und das dürfte nicht nur ein beträchtlicher Teil der vom UN-Flüchtlingshilfswerk erfaßten „60 Millionen Flüchtlinge weltweit“ sein, sondern insbesondere fast alle, die derzeit übers Mittelmeer nach Europa drängen – der ist kein „Flüchtling“, sondern illegaler Einwanderer.

Oder eben schlicht Eindringlinge, wie Fest sich ausdrückt. Ihnen den widerrechtlich verlangten Zutritt zu verwehren, ist nicht nur das gute Recht eines jeden Staates, sondern sogar seine Pflicht gegenüber allen rechtstreuen Bürgern und Einwohnern. …

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Ergänzung 12.7.2015:

Wolfgang Luley: http://journalistenwatch.com/cms/kanzlerin-merkel-ist-ein-deutsches-aushaengeschild-fuer-abenteurer-und-kolonisten/ (11.7.):

Ein solcher Euphemismus ist das Wort „Flüchtling“, das in diesen Tagen oft gebraucht wird. Bliebe es nur dabei! In der Regel wird es im Zusammenhang mit Forderungen gebraucht, etwa der, zu helfen, tolerant zu sein oder Verständnis aufzubringen. Dabei legt das Wort „Flüchtling“ nahe, dabei handle es sich um ziellose und schutzbedürftige Menschen, ähnlich Kindern, die sich verlaufen haben und nach ihrer Mama schreien. Wer da nicht hilft, muss ja herzlos sein!

… Wem nun andere Wörter einfallen, sagen wir: Sozialschmarotzer, Wirtschaftsflüchtling, Parasit usw., bedient sich einer aufgeregten Sprache des Stammtisches. Das, und nur das, lehne ich in diesem Zusammenhang ab!  Ich bevorzuge Wörter, die weniger aufgeregt klingen und auch treffender sind, etwa: Abenteurer und Kolonisten. Genau das sind diese Leute. Sie verlassen ihr Land und suchen in Deutschland ihr Glück oder kommen, weil sie es neu besiedeln wollen. Aus diesem Grund spricht man auch von Parallelgesellschaften, was aber nur ein Euphemismus ist für Kolonialismus.

… Ich halte Angela Merkel für keine gute Kanzlerin. Wäre sie eine gute Kanzlerin, läge ihr das Wohl des deutschen Volkes am Herzen und nicht das von Abenteurern und Kolonisten. Sie sollte Viktor Orban als Vorbild nehmen, der sich gegen Abenteurer und Kolonisten ausgesprochen hat und künftig keine mehr aufnehmen will. Orban begründet das mit dem Wohl seines ungarischen Volkes, das ihm näher liegt, als das Wohl fremder Leute, die keiner gerufen hat und die niemand braucht.

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2 Antworten zu Flüchtling vs. Eindringling

  1. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  2. Michael Wagner schreibt:

    „…wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung…“

    Nun, das eine oder andere trifft wohl, je nach auslegungsspielraum, auf jeden zu, aber…

    „eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung [zu haben] und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren [zu können]“

    trennt die wirklichen Flüchtlinge, denen bis zum Wegfall der Fluchtgründe humanitäre Hilfe zu leisten die Pflicht eines Jeden – und nicht nahezu ausschließlich der Deutschen! – ist, von den Eindringlingen und Schmarotzern sehr eindeutig, schnell und objektiv, würde ich sagen.

    Ich bin – weit! – nach 1945 geboren und ich schulde der Welt einen Sch…!

    Frage: Warum ist das Leugnen des Holocaust eine Straftat, das Leugnen des heliozentrischen Weltbilds nicht?

    Antwort: Das eine gilt als erwiesen, das andere nicht…

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