Bevölkerungsaustausch bedroht ethnokulturelle Kontinuität der Völker Europas

Thomas Schmidt: http://www.sezession.de/50497/bevoelkerungsaustausch-in-europa-i-ursachen.html (14.7.):

Der sich in weiten Teilen Europas seit Jahrzehnten vollziehende Bevölkerungsaustausch stellt eine existentielle Bedrohung für die ethnokulturelle Kontinuität der Völker Europas dar. Noch im Verlauf des 21. Jahrhunderts wird diese Entwicklung wohl dazu führen, daß ein ganzer Kontinent sein Gesicht verliert. Der Historiker Walter Laqueur sprach diesbezüglich von den »letzten Tagen Europas«, die bereits angebrochen seien.

Für den Kontinent gehe es »ums Überleben«. Der Humanethologe Irenäus Eibl-Eibesfeld bezeichnete die absehbare Wirkung dieser Entwicklung als »ethnozidalen Kulturabbruch«, und auch der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg warnte vor einem »drohenden Kulturabbruch« mit langfristig irreversiblen Folgen. Es könne »für ein Land nichts Nachteiligeres geben, als die Einheimischen um vermeintlicher wirtschaftlicher Vorteile willen in großem Maßstab durch bildungsferne Populationen zu ersetzen.«

Albert Schmid, ein ehemaliger Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, sieht Deutschland im Zuge dieser Entwicklung auf dem Weg zu einer »Multi-Minoritäten-Gesellschaft«, in der Deutsche mittelfristig zu einer Minderheit unter vielen würden, und der Islamwissenschaftler Bernard Lewis hält es für wahrscheinlich, daß Europa bis zum Ende des 21. Jahrhunderts demographisch und kulturell zu einem Teil des Orients werde.

Thomas Schmidt: http://www.sezession.de/50501/bevoelkerungsaustausch-in-europa-ii-vorgang-und-schwerpunkte.html (14.7.):

Zum Vorgang: Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und Europa wird von Politik und Wissenschaft häufig euphemistisch als »demographischer Übergang« bezeichnet. Tatsächlich findet jedoch kein Übergang zu einer niedrigen, aber bestandserhaltenden Geburtenrate statt, sondern ein konstanter Rückgang der absoluten Zahl der ethnischen Deutschen und anderer Europäer bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der Fremden.

Seit 1972 liegt die Zahl der Todesfälle in der Bundesrepublik über der der Geburten. Jede Generation von Deutschen ist seit Jahrzehnten ein Drittel kleiner als die vorherige. Der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg sprach in diesem Zusammenhang von einer »demographischen Jahrhundertkatastrophe« und erklärte, daß der demographische Zusammenbruch des deutschen Volkes unabwendbar geworden sei. Die Zahl der verbliebenen gebärfähigen Frauen reiche auch bei einer Verhaltensänderung nicht mehr dazu aus, den Geburtenmangel der Vergangenheit auszugleichen. In anderen europäischen Staaten ist die Lage ähnlich.

Die Geburtenraten der am wenigsten assimilierbaren Migrantengruppen liegen gleichzeitig europaweit stabil über denen der einheimischen Bevölkerungen. Auch wenn die Geburtenraten dieser Gruppen zum Teil langsam zurückgehen, ist eine Angleichung auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Höhere Geburtenraten und ausbleibende Assimilation würden unter diesen Umständen auch ohne weitere Zuwanderung langfristig einen Bevölkerungsaustausch bewirken.

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2015/07/11/horror-950-mio-invasoren-aus-afrikaarabien-prognostiziert/

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Ergänzung 17.7.2015:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2015/ungarn-geht-gegen-asylbewerberzustrom-vor/ (17.7.):

BUDAPEST. Die ungarische Regierung hat angekündigt, neue Asylbewerber nicht mehr in bewohnten Gebieten unterzubringen. Statt dessen soll ein Zeltlager direkt an der Grenze zu Serbien entstehen, sagte der Stabschef von Präsident Viktor Orbán, Janos Lazar. Dann werde die örtliche Bevölkerung auch „nicht gestört durch die Massen an Flüchtlingen“.

Ungarn erleidet seit Monaten eine Welle illegaler Einreisen. Allein in diesem Jahr haben bereits mehr als 80.000 Personen illegal die Grenze des EU-Staates übertreten und Asyl verlangt. Die Regierung in Budapest kündigte nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA deswegen auch an, die illegale Einreise zu einer Straftat zu erklären. Bisher war dies lediglich als Ordnungswidrigkeit geahndet worden.

Zudem soll der geplante fast 180 Kilometer lange Grenzzaun zu Serbien bis Ende November fertiggestellt werden. Asylbewerber aus Serbien und Mazedonien sollen verstärkt abgeschoben werden. …

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Ergänzung 24.7.2015:

Thomas Schmidt: http://www.sezession.de/50503/bevoelkerungsaustausch-in-europa-iii-perspektiven.html (16.7.):

Der Bevölkerungsaustausch ist in den betroffenen Räumen mit einer Reihe sich gegenseitig verstärkender negativer Begleiterscheinungen und Konzentrationen von Problemlagen verbunden. Einer auf Deutschland bezogenen Studie zufolge stelle ein konfliktfreies Zusammenleben verschiedener ethnischer Gruppen an solchen Orten »eher die Ausnahme dar«.

Es bilden sich soziale Brennpunkte, aus denen die verbliebene kulturtragende Bevölkerung nach Möglichkeit wegzieht, weil die Lebensbedingungen für sie und insbesondere ihre Kinder immer schwieriger werden und sie etwa zum Ziel von Gewalt von meist im Rahmen ethnischer und familiärer Kollektive agierenden jüngeren Migranten werden, die sich nicht nur gegen sprichwörtliche deutsche »Opfer« wenden, sondern auch gegen die kleine Gruppe assimilationsbereiter Migranten. Steigende Kriminalität, Verwahrlosung, der Verlust von Verhaltensnormen- und Regeln, ethnische Polarisierung, Bildungsferne und Armut sind kennzeichnend für diese Räume.

Die sozialen Begleiterscheinungen dieser Entwicklung werden derzeit noch durch Umverteilung kontrolliert. Sollten europäische Sozialstaaten im Rahmen einer Wirtschaftskrise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangen, wäre mit Verteilungskonflikten entlang ethnischer Linien zu rechnen, insbesondere wenn größere Teile der einheimischen Mittelschichten einen sozialen Abstieg erfahren und in stärkere Konkurrenz zu migrantischen Unterschichten geraten. …

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Ergänzung 25.7.2015:

Andreas Becker: http://www.katholisches.info/2015/07/23/das-martyrium-der-orientalischen-christen-und-der-identitaetsverlust-europas/:

(Jerusalem) Während in den westlichen Leitmedien nur wenig über das Schicksal der verfolgten und ermordeten Christen im Nahen Osten und Nordafrika zu sehen, zu lesen und zu hören ist, hat die koptisch-orthodoxe Kirche mitten in Jerusalem ein Zeichen gesetzt. An der Sechsten Station der Via Dolorosa, des Leidensweges von Jesus Christus nach Golgotha, klagt ein großes Transparent die Ermordung koptischer Christen durch den Islamischen Staat (IS) an.

Europa will helfen und bietet dabei ein ziemlich hilfloses und naives Bild. Eine undifferenzierte „Willkommenskultur“ scheint auf freiwilliger Basis schwerwiegende Probleme ins Land zu holen. Die Attentate von Madrid, London, Brüssel, Paris, Graz sprechen eine klare Sprache. Der Grund liegt darin, daß sich Europa durch die fortschreitende Entchristlichung seiner eigenen Identität nicht mehr im klaren ist. Noch nie wurde es deutlicher als in der grenzenlosen Einwanderung, daß es ein Europa ohne Christentum nicht mehr gibt. Ein entchristlichtes Europa wird zum identitäts- und konturenlosen Spielball von Ideologien und außereuropäischen Kräften. Die ideologischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts waren die Vorboten dieser Wahrheit. Damals gab man sich psychisch preis, nun auch physisch.

Im Gegensatz zu den äußerlich bunter, innerlich jedoch farbloser werdenden Europäern wissen die Christen Ägyptens und des Nahen Ostens, wer sie sind, welche Geschichte sie haben, und sie wissen um ihre Position. Die Christen Europas könnten von ihnen viel lernen, was den Islam und das Verhältnis zum Islam betrifft. …

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3 Antworten zu Bevölkerungsaustausch bedroht ethnokulturelle Kontinuität der Völker Europas

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

  2. Dörflinger André schreibt:

    Dieses Phänomen des Bevölkerungsaustausches ab den 1980ern (= Freier Familiennachzug, da die Jahreszeiter nunfort das ganze Jahr in der Schweiz bleiben dürfen, mit immer weiteren Erleichterungen, wie freie Wahl des Arbeitgebers, der Branche, der Region usw.) hat eine klare Bezeichnung, die ich schon lange so benamse, nämlich: UMVOLKUNG. Grund: Die Einhei-mischen werden evo-, eher eva-lutiongs überzüchtet immer kopflastiger > zu Herren-, Damenmenschen mit Sklavenhalter-Gesinnung, lassen die sozial minder (handwerklichen bis hemdsärmelig praktischen) angesehenen Arbeiten eben von den Afrasiaten verrichten; und wers immer mehr im Kopf hat, hats bald mehr weniger zwischen den Beinen, auch weil immer später ins Erwerbsleben eingestiegen wird, so dass es halt notgedrungenermassen weniger einheimischen Nachwuchs gibt, der ja auch wiederum nur unistudieren würde. // „Zu unserem Glück“ provozieren Afrika und Asien immer genügend blutige Bürgerzwiste, so, dass der Nachschub an Wirtschaftsflüchtige („falsche Flüchtlinge“) nach Europa auf Jahr z e h n t e hinaus gesichert ist. Kommt dazu, dass die DCH keine beliebte Schriftsprachkultur hat, so dass der seither wütenden Englisch- & Französismen Schriftsprache Tür und Tor geöffnet ist und die Einheimischen grinsen zu solch üblen Entwicklungen nur noch blöde, finden das noch irre geil, dass dasunnötige Fremdwörter stehen, die sie selber nicht recht verstehen, anstelle des eigentlichen entsprechenden deutschen Begriffs. Die ganze Schweiz ist schon heute zu 55 % verwelscht, bloss wollens deren reise-, & englischge Nomenklatura & Pseudo-Intelligentisa nicht¨wahr haben, weil sie ja keinen echten Bezug = Beziehung zum normalen DCHer Durchschnittsvolk haben. Woher auch ? Ganz sicher nicht vom immer exotischer werdenen Elternhaus. // EUropa wird vom Westen her über die „lateinischen“ Länder, Italien, Iberien, F, auch GB, Deutschschweizer, deutschsprachiger Oberrheinischer Grenzgürtel (Solothurn-Freiburg, Biel, Bern,Basel, Köln > Benelux) in die Mange genommen,indem deren germanische Sprache immer mehr europäisiert wird, Beispiel, man wähle eher das Nomen mit Endung….ion, als den richtigen deutschen Ausdruck, also eher „Version“ als „Fassung, Ausführung, Sicht der Dinge u.a.“ und eher Verben mit Endung „….ieren“, also eher „präsentieren“ als „vorstellen, zeigen“, eher „brilliant“ statt „glänzend“, eher „etc“, statt „usw.“, D.h. wenn diese schleichende Umvolkung bis etwa 2100 beendet sein soll, dass solle man damit beizeiten beginnen. // Alle totalitären Regime haben immer die JUGEND gehirnwaschen wollen, weil mit den Aelteren nichts mehr anzufangen ist, bei denen wartet man nur nur noch deren möglichst baldige zeitliche Segnung, was aber heute leider wegen der im doppelten Sinnen einmaligen Ueberlanglebigkeit sich etwas schwieriger gestaltet als vorgesehen. // Die heutigen Bürgerlichen Parteien > besonders auch die CHer SVP – wollen aber solche epomachenden Entwicklungen nicht sehen, haben weiterhin nur kurzsichtiges Profitdenken im Sinn.

  3. Pingback: Der Große Austausch | Kreidfeuer

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