Abwahl Bernd Luckes: Befreiungsschlag für AfD

Manfred Kleine-Hartlage: http://journalistenwatch.com/cms/der-befreiungsschlag-der-afd-offenbart-die-irrtuemer-der-herren-lucke-und-stein/ (25.7.):

Die Ablösung Bernd Luckes war für seine Partei ein Befreiungsschlag, für ihn selbst und für seinen publizistischen Doppelgänger Dieter Stein jedoch eine Blamage. Der Chefredakteur der Jungen Freiheit (JF) hatte Luckes Illusionen geteilt und ihm sein Blatt unter flagranter Mißachtung journalistischer Schamgrenzen als Kampfblatt für seinen Grabenkrieg gegen die Mehrheit der eigenen Parteimitglieder zur Verfügung gestellt.

Stein-Luckes erster Irrtum bestand in der Verkennung dieser Mehrheitsverhältnisse: Für jeden, der in die AfD hineinhorchte, war mit Händen zu greifen, daß deren Basis gegen Masseneinwanderung und Islamisierung, gegen Gesinnungsgängelei („Political Correctness“), gegen die Machtusurpationen der EU und gegen die Rolle Deutschlands als Vasall des US-Imperiums war. Für jeden war demgemäß auch die Kluft zwischen dieser Basis und einer Führung erkennbar, deren Konzept auf eine „CDU light“ hinauslief.

Die etablierten Massenmedien haben diese offen zutage liegende Kluft zwar in dem ihnen eigenen hetzerischen und diffamierenden Stil thematisiert, aber erfunden haben sie sie nicht. …

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2015/07/04/afd-bundesparteitag-essen-spitz-auf-knopf/

——————————————-

Ergänzung 27.7.2015:

http://www.geolitico.de/2015/07/17/hat-die-afd-ihren-zweck-erfuellt/:

Wie die Grünen hat die AfD das politische Spektrum um Tabu-Themen erweitert. Nun verjüngt und radikalisiert sie sich. Ihre Zukunft erscheint ungewiss, schreibt Konrad Adam in einem Gastbeitrag. …

http://www.geolitico.de/2015/07/12/afd-braucht-mut-gegen-die-hetze/:

Die AfD muss sich nicht schämen, als rechts bezeichnet zu werden. Sie braucht Mut, um die wirklichen Probleme anzugehen, und sie muss standhaft sein, schreibt Oblomow in einem Gastbeitrag. …

Martin E. Renner: http://www.geolitico.de/2015/07/27/so-will-die-afd-erfolgreich-sein/:

… In der hitzigen Atmosphäre der Grugahalle in Essen wurde schon zu Beginn des Parteitages deutlich, dass sich die AfD in zwei Lager von Mitgliedern widerspiegelt. Diese zwei Gruppen sind nicht – wie gerne behauptet wird – mit den Begriffen „wirtschaftsliberal“ und „nationalkonservativ“ zu belegen, sondern, auf der einen Seite die „Lucke-Anhänger“, die sich zuvor im Weckruf-Verein organisatorisch gesammelt hatten, und auf der anderen Seite die „Ur-AfDler“, die sich den ursprünglichen Zielen der AfD aus der Gründungszeit verpflichtet sehen.

Einer Ur-AfD, der (basis)demokratische Willensbildung von unten nach oben wichtig erscheint und die weiterhin direkt-demokratische Elemente in die deutsche Politik eingeführt sehen will. Mitglieder der Ur-AfD, die nicht akzeptieren wollten, dass die bisherige Parteiführung ständig „rote Linien“ in die Felder des Politischen zeichnete, die tunlichst nicht überschritten werden durften. Mitglieder als Unanständige und Unruhestifter beschimpfte, Debattenverbote aussprach und Ordnungsmaßnahmen androhte, sobald aktive Mitglieder sich zu Themen äußerten, die die Parteiführung als „systemkritisch“ und „anti-etatistisch“ und damit als unbetretbares Terrain bezeichnete.

… Die wiederhergestellte AfD wird in der notwendigen gesellschaftlichen Debatte die Bedingungen mitformulieren, die in die Frage mündet: „Welche EU wollen wir haben?“

Die AfD wird sich weiterhin dafür stark machen, dass eingegangene Verträge eingehalten werden und dass die Geldwertstabilität vorrangige Ziele einer deutschen Politik sein müssen.

Sie wird die sich ständig verschärfende Problematik einer ungeregelten Zuwanderung weiterhin aufgreifen und innerhalb der Gesellschaft vorurteilsfrei und rational debattieren. Sie wird die erkennbaren Schwierigkeiten, die durch die zunehmende Heterogenität unserer Bevölkerung entstehen, thematisieren und für relevante gesellschaftliche Fragestellungen, wie zum Beispiel „die Frage nach einer deutschen Leitkultur“, die entsprechenden Grundlagen erarbeiten.

Die AfD wird es nicht unwidersprochen hinnehmen, dass Zuwanderer – ob in der ersten, zweiten oder dritten Generation – ihre Herkunftskultur für wertvoller und für überlegen halten gegenüber unserem überkommenen Kulturerbe in abendländischer Tradition.

… Sie wird die misslungene „Energiewende“ weiterhin brandmarken, als das was sie ist: eine ernsthafte Gefahr für unseren Wirtschaftsstandort, für die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit unserer – vorwiegend mittelständisch – aufgestellten Gewerbebetriebe und für das damit zusammenhängende Wohlstandsniveau unserer Gesellschaft.

Demografieproblematik, Familienpolitik, Bildungspolitik, Sozialpolitik, Steuerpolitik, Sicherheits- und Außenpolitik werden innerhalb der AfD auch in Zukunft wichtige Themenfelder bleiben, die mithilfe der exzellenten Expertise der AfD-Mitglieder bearbeitet und in den politischen Diskurs eingebracht werden.

Auf alle Fälle aber gilt der Anspruch der AfD uneingeschränkt weiterhin: „Mut zur Wahrheit.“ Auch wenn die Prophezeiung George Orwells in immer stärkeren Maße Gültigkeit hat: „Je weiter eine Gesellschaft sich von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ Sei’s drum, das müssen und werden die Mitglieder und Führungskräfte der AfD aushalten, weil sie eben die Alternative für Deutschland sind. …

——————————————

Ergänzung 28.7.2015:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/50122-afd-zu-asyl-politik-duckt-sich-weg (27.7.):

AfD-Gauland: Immer mehr Flüchtlinge – Das Wegducken der Politik muss ein Ende haben …

—————————————

Ergänzung 31.7.2015:

http://www.freiewelt.net/nachricht/die-pubertaere-egophase-haben-wir-nun-hinter-uns-10062903/ (28.7.):

Im Interview spricht [JA-Co-Bundesvorsitzender] Markus Frohnmaier über den künftigen Kurs der AfD und die Junge Alternative. Der Parteitag in Essen war aus seiner Sicht ein voller Erfolg. …

—————————

http://www.freiewelt.net/nachricht/joerg-meuthen-fuehrt-neue-afd-dreierspitze-im-suedwesten-an-10062884/ (27.7.):

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen ist neuer Landessprecher der AfD Baden-Württemberg. Damit hat sich dort die Partei acht Monate vor der Landtagswahl neu aufgestellt, nachdem der bisherige Landeschef Kölmel im Gefolge von Lucke ausgetreten war. …

——————————-

Ergänzung 2.8.2015:

AfD-Vorstand bitte aufwachen!
Peter Wörmer: http://journalistenwatch.com/cms/afd-bundesvorstand-im-sommerschlaf/ (1.8.)

—————————

Ergänzung 13.8.2015:

https://europadernationen.wordpress.com/2015/07/11/nach-dem-parteitag-die-alternative-fuer-deutschland-als-chance/:

… Eine AfD, die die Sorgen und Nöte der Bürger in die Parlamente trägt, inhaltlich konsequent, aber sachlich im Tonfall, wird die Demokratie beleben! Die Existenz der AfD ist ein Glücksfall. Noch kann die Chance genutzt werden. …

————————————-

Ergänzung 24.8.2015:

http://michael-mannheimer.net/2015/08/19/olaf-henkels-frau-fuehrende-genderistin-in-deutschland/:

Olaf Henkels Frau ist führende deutsche Genderistin

Den wenigsten AfD-Wählern dürfte bewusst sein, dass die Gattin von Olaf Henkel, der ehemaligen Nummer zwei der AfD, eine führende deutsche Propagandistin des Genderwahns ist. Bettina Hannover, so heißt Henkels Ehefrau, ist mit diesem seit 2005 verheiratet. Sie ist eine deutsche Psychologin und Professorin für Schul- und Unterrichtsforschung an der Freien Universität Berlin. 1997 wurde sie als Professorin mit Schwerpunkt Sozialpsychologie an die Universität Dortmund berufen, von wo sie dann 2002 in den Arbeitsbereich Schul- und Unterrichtsforschung des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin wechselte, den sie leitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Identitäts-, Geschlechter- und Migrationsforschung sowie Kulturvergleichende Sozialforschung (Quelle).

Wie stark diese Professorin mit dem perversen Gender-Mainstreaming verwoben ist (in diversen Genderprojekten dürfen Kinder nicht mehr Mama und Papa sagen, sondern müssen ihre Eltern als „Elter1“ bzw. „Elter2“ ansprechen, wobei diese Anrede wöchentlich gewechselt wird) zeigt u. a. der folgende Umstand: „In Hausarbeiten streicht sie (Anm.: Gemeint ist Prof. Bettina Hannover) es ihren Studenten als Fehler an, wenn sie sich nicht den Vorgaben der politisch korrekten Gendersprache unterwerfen.“ (Quelle).

Das zeigt, wie überfällig die Palastrevolution der AfD-Mitglieder gegen das Führungsduo Lucke/Henkel war. Ersterer distanzierte sich immer mehr von Islamkritikern, bis er schließlich voll auf den proislamischen Kurs der System-/Altparteien einschwenkte. Dieser Schwenk wurde erklärbar mit Geschäften, die Lucke mit Arabern pflegte (ich berichtete), die er nach außen gleichwohl verschwieg.

Luckes Frau führt eine Berater-Firma namens „Lucke Consult“. Sie und ihr Mann sind in Geschäfte mit Saudi-Arabien verwickelt, vermutlich über diese Firma. Sind diese es, die für Luckes auffälligen Schwenk zur Verbannung jeder Islamkritik aus der AfD verantwortlich waren? Und ist es der Beruf seiner Frau, der jede Kritik am Gender-Mainstreaming seitens eines Olaf Henkel vermisssen ließ? Unter Henkel und Lucke jedenfalls war die AfD keine Alternative für Deutschland, sondern vielmehr eine Taqiyya-Ausgabe der Altparteien, die sich ausnahmslos mit dem Islam, der voranschreitenden Islamisierung Deutschlands und der immer weiteren Linksdrift unserer Republik arrangiert haben. …

************************************************************************************

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Patriotismus abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Abwahl Bernd Luckes: Befreiungsschlag für AfD

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s