Buch: Die verkaufte Mutter

Roland Tichy: http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/familienpolitik-die-verkaufte-mutter/ (19.7.):

Sie sind aus unseren Straßen, Plätzen und Parks verschwunden: Mütter mit ihren Kindern, spielende Kinder. Ohne dass es uns bewusst wird, sperren wir sie weg. Mütter und Kinder – früher selbstverständlich – werden zur Randgruppe. … Mütter, die sich selbst um ihre Kinder kümmern, statt sie in den Bewahranstalten abzugeben, werden mittlerweile brutal ausgegrenzt, benachteiligt und an den Rand gedrängt und ihre Leistung systematisch entwertet. Ein beunruhigendes Buch widmet sich der „verkauften Mutter“. 

… „Das Hauptziel der Politik ist die Abschaffung der Hausfrau“,  stellt eine Mutter lakonisch fest. Die kalten Frauen in der Politik wie Ursula von der Leyen und Manuela Schwesig erzwingen das Leben nach dem Leitbild der unabhängigen Frau, und das gnadenlos. Wer abhängig ist, um Kinder zu erziehen, wird dafür bestraft. …

„Die Freiheit der Frauen, sich bewusst für Familienarbeit zu entscheiden, wird durch Gesellschaft und Politik immer mehr eingeengt“, beobachten die Gründerinnen von „Kulturtat Familie“ in Frankfurt. Durch ihre Initiative wollen sie dem „Da-Sein“ für Kinder wieder zu mehr gesellschaftlicher Wertschätzung verhelfen und haben 21 Erfahrungsberichte von Müttern veröffentlicht. Es war ein harmloser Satz, der die Sache ins Rollen brachte. Die Frage: „Und Du bist auch wegen der Kinder zu Hause geblieben?“, war auf einer Geburtstagsfeier der Auslöser für eine leidenschaftliche Diskussion über die Verstaatlichung der Kindheit und über das Gefühl, von einer Gesellschaft, der die Mütterlichkeit verloren geht, verkauft zu werden. …

… Die Entwertung der Mütterlichkeit, ihre Abstempelung als faul, kinderfeindlich und unfähig zur Erziehung ist sicherlich eine der erschütterndsten Entwicklung der letzten Jahre. … Die totale Berufsarbeit wird zur Norm, die Mütterlichkeit diffamiert und rechtlich bestraft.

Kulturtat Familie ist eine freie, politisch und religiös ungebundene Gruppe von Frauen, die sich aus innerer Überzeugung für Familienarbeit entschieden haben. … Die Kindheit wurde längst enteignet, verstaatlicht und verplant. Für die Erzählungen vom Glück mit Kindern ist kein Raum mehr. In diesem Buch aber ist auch davon die Rede. Es sind die anrührendsten Sätze – die vom Glück ganz ohne Plan und Vorschrift.  …

Die verkaufte Mutter — 21 Erfahrungsberichte zur Freiheit der modernen Frau
Herausgeber: Sabine Mänken, Bettina Hellebrand, Gabriele Abel

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3 Antworten zu Buch: Die verkaufte Mutter

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

  2. englandliebhaber schreibt:

    Meine Kinder wurden auch frueh eingeschult. So ist das in England. Leider sind dann die Kinder nur 3 Lebensjahre mit der Mutter. Dabei ist das staatlich vorgeschrieben. da gibt es keinen Weg daraus.

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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