Petition gegen Homo-Lobby-Intoleranz

Der Kampf gegen das Birgit-Kelle-Auftrittsverbot scheint zwar gewonnen zu sein, der LSVD-Intoleranz sollte dennoch massiv die Rote Karte gezeigt werden. Empfehlung zur Petition:
http://www.citizengo.org/de/28126-kein-auftrittsverbot-fuer-die-autorin-birgit-kelle (18.8.)

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http://www.blu-news.org/2015/08/18/lsbt-gruppen-gegen-kelle-lesung/:

Düsseldorf: Am Freitag soll im Stadtteil Urdenbach eine Diskussions-Veranstaltung mit der Journalistin und Familienrechtlerin Birgit Kelle stattfinden. Dazu eingeladen hat die Frauen-Union. Das „Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Trans-Gruppen” forderte deren Kreisvorsitzende Sylvia Pantel im Vorfeld auf, sich nicht von Kelle „vor den Karren spannen zu lassen”. Diese wolle „auf Kosten der Volkspartei CDU Stimmung machen gegen eine moderne Gesellschaft”.

http://www.blu-news.org/2015/08/19/kein-verbot-der-kelle-lesung/:

Düsseldorf: Proteste von Homosexuellen-Gruppen gegen eine Lesung der Autorin und Familienrechtlerin Birgit Kelle in einer Schul-Aula haben dafür gesorgt, dass das Schulamt den Mietvertrag für die Aula überprüfen wollte. Dann aber sicherte die Verwaltung der CDU-Politikerin Sylvia Pantel zu, dass die Veranstaltung stattfinden kann. …

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/homo-lobby-empoert-ueber-lesung-von-birgit-kelle/ (20.8.):

BERLIN. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat die Erlaubnis für eine Lesung der Publizistin Birgit Kelle in einem Düsseldorfer Gymnasium scharf kritisiert. „Der Lesben- und Schwulenverband ist sehr verwundert und erschrocken, daß Birgit Kelle die Möglichkeit erhält, ihre menschenfeindliche Ideologie an einer Düsseldorfer Schule vorzustellen“, empörte sich der nordrhein-westfälische Landessprecher Arnulf Sensenbrenner.

„Durch die Genehmigung des Auftritts wird eine Werbeveranstaltung für Rechtspopulismus und Homophobie an einer Bildungseinrichtung gesponsert.“ Kelle, die sich für eine Stärkung von Müttern einsetzt, hatte zuletzt das Buch „Gender Gaga – Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“ veröffentlicht.

… Ein gefordertes Verbot der Veranstaltung hatte die Schulbehörde zuletzt abgelehnt. In einer Internetpetition „Kein Auftrittsverbot für die Autorin Birgit Kelle“ sprachen sich mehr als 13.000 Unterzeichner gegen das Verbot der Lesung aus. …

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Ergänzung 22.8.2015:

Felix Honekamp: http://www.freiewelt.net/blog/begrenztes-demokratieverstaendnis-und-unbegrenzte-dummheit-10063216/ (20.8.):

Die Agitation gegen eine Lesung von Birgit Kelle in Düsseldorf entlarvt ein verfassungsfeindliches Demokratieverständnis – und nicht zuletzt Dummheit!

… Wenn also von „homophoben Hetzschriften“ die Rede ist oder von Vorwürfen, Kelle sei eine „Rechtspopulistin“, dann kann man im besten Falle nur vermuten, dass die Kritiker ihre Bücher und Beiträge gar nicht gelesen haben; wenn man ehrlich ist, muss man aber wohl annehmen, dass es sich dabei um Ideologen auf dem Kriegspfad handelt, die mit Verleumdungen und Anspielungen versuchen, legitime Positionen in ein „rechtes“ Licht zu rücken und so einen Diskurs zu verunmöglichen.

Und das macht in der Tat eine Gefahr aus, die weit über den Fall „Kelle“ hinausgeht: Die Debatte wird gemieden, es wird verleumdet und agitiert, mit Unwahrheiten und umgekehrt mit Hetze „argumentiert“, um diese zu unterbinden. Argumente, die sich ganz offensichtlich nur gegen die Kritiker einer solchen Veranstaltung wenden können, sollen erst gar nicht ausgetauscht werden. Wer auf diese Art versucht, eine Bücherlesung zu verhindern, ist an freiheitlichen Grundsätzen, ist an freier Meinungsäußerung gar nicht interessiert, sondern agiert aus einem autoritären Weltbild heraus. Jemandem das Lesen aus einem Buch verbieten zu wollen, kann man doch nicht anders als eine Vorstufe zur Bücherverbrennung interpretieren … und ich bin immer wieder erstaunt, mit wie wenig Kritik sich die Protagonisten solcher Aktionen auseinanderzusetzen haben. …

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Ergänzung 23.8.2015:

http://www.blu-news.org/2015/08/23/lebhafte-debatte-nach-kelle-vortrag/:

Düsseldorf: Am Freitagabend hielt die Autorin und Familienrechtlerin Birgit Kelle im Stadtteil Urdenbach vor rund 300 Menschen einen ausführlichen Vortrag zum Thema Gender Mainstreaming. …

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2 Antworten zu Petition gegen Homo-Lobby-Intoleranz

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  2. Nonnen schreibt:

    Bisher wenig bemerkt: Ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder scheint Gender Mainstreaming schon zu sein. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig wird. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib (Muttersprache nicht Vatersprache!). Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

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