Stuttgart, 11.10.: Demo für alle

Nächste DEMO FÜR ALLE am 11. Oktober, 14 Uhr, Stuttgart Schillerplatz

„Ehe bleibt Ehe! Stoppt die Gender-Agenda und Sexualisierung unserer Kinder!“

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https://demofueralle.wordpress.com/2015/09/24/trotz-etappensieg-beim-bildungsplan-jetzt-unbedingt-dranbleiben-naechste-demo-fuer-alle-so-11-okt-stuttgart/:

DEMO FÜR ALLE wirkt. Wir haben einen bedeutenden Etappensieg in Baden-Württemberg errungen! Unsere Proteste haben die grün-rote Landesregierung gezwungen, vor der Landtagswahl beim neuen Bildungsplan-Entwurf ein gutes Stück zurückzurudern. Aber lassen wir uns nicht täuschen: Das grün-rote Ziel, Baden-Württemberg zum Vorreiter für sexuelle Vielfalt zu machen, bleibt unverändert. Mitte Juni hat die Landesregierung – Sie erinnern sich – den »Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte« verabschiedet. …

In wenigen Monaten will Grün-Rot die baden-württembergische Landtagswahl erneut gewinnen – und deshalb im jetzt beginnenden Wahlkampf unbedingt die heißen Themen Gender-Politik und ‚Sexuelle Vielfalt‘ loswerden – um sie danach ungestört weiter voranzutreiben. Und Vorsicht: Erst nach der Landtagswahl steht die Endfassung des Bildungsplans fest. Bis dahin sollen noch zahlreiche Änderungsvorschläge eingearbeitet werden. Der Kultusminister hat alle am Bildungsplan Interessierten aufgefordert, sich bis zum 30. Oktober 2015 mit Vorschlägen an der Weiterentwicklung des Entwurfs zu beteiligen. Tun wir das! …

… Wir fordern

  • Keine Gender-Indoktrinierung unserer Kinder in Kita und Schule!
  • Keine Besuche mehr von LesbenSchwulenBiTransgenderTranssexuellenIntersexuellenQueer-Gruppen (FLUSS e. V.) in Schulklassen unter Ausschluß des Lehrers!
  • Keine “Öffnung” der staatlichen Ehe für Homo-Paare!
  • Stattdessen: Ehe und Familie als Leitbild in den Bildungsplan!

Kommen Sie mit Mann und Maus am Sonntag, dem 11. Oktober um 14 Uhr nach Stuttgart auf den Schillerplatz! Bitte werben Sie auch in Ihrer Nachbarschaft, in Ihrer Gemeinde und bei Freunden für unsere Demo. Flyer und Plakate dafür können Sie per Mail an kontakt@demofueralle.de unter Angabe der Stückzahl und Ihrer Adresse bestellen. Wir lassen nicht nach!

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http://www.deutschlandfunk.de/baden-wuerttemberg-online-anhoerung-fuer-neuen-bildungsplan.680.de.html?dram:article_id=331747 (21.9.)

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Mathias von Gersdorff: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2015/09/lsbttiq-sprecher-zum-neuen-bildungsplan.html LSBTTIQ-Sprecher zum neuen Bildungsplan: „Der Kampf hat sich gelohnt“ (22.9.):

… Fazit: Die Proteste gegen den Bildungsplan müssen fortgesetzt werden.

Christoph Scharnweber vom EAK Heilbronn hat eine Liste mit zehn Gründen für die Teilnahme an der „Demo für Alle“ am 11. Oktober redigiert.

Der Petitionsteam um Gabriel Stängle (der Initiator der Petition, die fast 200.000 Unterschriften sammeln konnte) verfasste diese Checkliste zur Anhörungsfassung des Bildungsplans 2016 . Sie ist vor allem für diejenigen nützlich, die sich an der Anhörung der Landesregierung beteiligen möchten. …

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Ergänzung 29.9.2015:

Hubert Hecker: http://www.katholisches.info/2015/09/29/offener-brief-an-ministerpraesident-winfried-kretschmann/:

Offener Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Staatsministerium Baden-Württemberg,
zu den Attacken, Provokationen und Blockaden, mit denen die rot-grünen Gegendemonstranten am 21. 6. 2015 die friedliche Demo für alle traktierte und für die nächste Demonstration am 11. Oktober „wirkliche Blockaden“ ankündigten. …

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Ergänzung 2.10.2015:

http://www.freiewelt.net/nachricht/hedwig-von-beverfoerde-protestiert-gegen-bildungsplan-ba-wue-10063782/ (1.10.):

Wehrt euch gegen Gender-Ideologie und Frühsexualisierung von Kindern, ruft Hedwig von Beverfoerde alle Eltern auf. Am 11. Oktober geht in Stuttgart wieder die DEMO FÜR ALLE auf die Straße.

In einer Videobotschaft hat die Sprecherin der Initiative Familienschutz Hedwig von Beverfoerde zur Teilnahme an der nächsten DEMO FÜR ALLE aufgerufen. »Wir demonstrieren gegen die staatlich verordnete Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder in Kita und Schule«, erläutert sie.

Die DEMO FÜR ALLE findet wieder in Stuttgart statt, weil die grün-rote Landesregierung Baden-Württembergs eine Vorreiterrolle bei der Erarbeitung von übergriffigen Bildungsplänen einnimmt. In den letzten eineinhalb Jahren hat es in Stuttgart mehrere Ausgaben der DEMO FÜR ALLE gegeben, die steigende Teilnehmerzahlen gesehen hat.

Von Beverfoerde betont, dass das bisherige Engagement vieler Tausend Eltern messbare Erfolge gebracht hat und verweist darauf, dass die Landesregierung ihren Entwurf zurückgenommen hat. Doch zugleich warnt sie davor, sich auf diesem Erfolg auszuruhen: »Das grün-rote Ziel, Baden-Württemberg zum Vorreiter für sexuelle Vielfalt zu machen, bleibt unverändert. Und die Endfassung des Bildungsplanes kommt erst nach der Landtagswahl.«

Im Kern geht es beim Bildungsplan und den damit verbundenen Maßnahmen nicht um das, was man vorgibt, erläutert von Beverfoerde. Sondern sie seien ein »Angriff auf die Schöpfungsordnung und auf die Seelen der Kinder. Sie richten sich gegen das christliche Menschenbild, gegen die Ehe als Lebensbund von Mann und Frau und gegen das Erziehungsrecht der Eltern.« …

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Ergänzung 4.10.2015:

https://youtu.be/UHP8pBtzeCc Aufruf zur Demo für Alle in Stuttgart, am 11. Oktober 2015, auf dem Schillerplatz (29.9.  2 min):

Hedwig von Beverfoerde ruft Eltern, Kinder und Großeltern zur Demo für Alle nach Stuttgart, am 11. Oktober 2015, auf den Schillerplatz in Stuttgart.

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Ergänzung 6.10.2015:

Kleiner Lichtblick in SH:
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/fruehsexualisierung-schleswig-holstein-zieht-schulmaterial-zurueck/ (6.10.):

KIEL. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat den Einsatz von Schulmaterial gestoppt, das Grundschüler mit Homo- und Transsexualität konfrontieren sollte. Dieses sei „nicht geeignet für die Schulen“, teilte das Landessozialministerium nach Angaben der Kieler Nachrichten mit.

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Ergänzung 10.10.2015:

Lesenwertes Interview:
http://www.freiewelt.net/interview/die-oeffnung-der-ehe-ist-nur-ein-zwischenschritt-10063884/ (9.10.):

Der Sexualpädagoge [Nikolaus] Franke setzt der neuen Sexpolizei, die einen Kulturkampf angezettelt hat, reflektierte Heteronormativität entgegen. Eltern ruft er auf, laut zu werden, wenn es um ihre Kinder geht.

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Ergänzung 11.10.2015:

http://www.medrum.de/content/gabriele-kuby-ruft-zur-teilnahme-an-der-demo-fuer-alle-auf (10.10.):

Sechste Protestveranstaltung gegen sexuellen „Vielfaltsplan“ der grün-roten Landesregierung in der schulischen Bildung am Sonntag in Stuttgart

(MEDRUM) Die Autorin des Buches „Die globale sexuelle Revolution“, Gabriele Kuby, hat die Elternschaft aufgerufen, am Sonntag an der „Demo für alle“ in Stuttgart teilzunehmen. Die Organisatoren der Veranstaltung wollen erneut dagegen protestieren, dass die grün-rote Landesregierung die Wertvorstellungen von den Protagonisten der Gleichwertigkeit sexuell unterschiedlicher Lebensstile im Bildungsplan für die Schulen Baden-Württembergs verankern will. Dazu will Kuby sprechen.

Gabriele Kuby, die bereits 2006 ihr erstes Buch zur „Gender-Revolution“ herausbrachte und Autorin zahlreicher Publikationen über den Themenkreis „Ehe — Familie — Sexualität“ ist (MEDRUM im August 2015: Gabriele Kuby: Gender Activists Alarmed), gehört zu den Rednern der am Sonntag in Stuttgart stattfindenden „Demo für alle“. …

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https://demofueralle.wordpress.com/2015/10/11/tolle-erste-eindruecke-unserer-demo-fuer-alle-heute-in-stuttgart/

https://demofueralle.wordpress.com/2015/10/11/reden-und-grussworte-der-demo-fuer-alle-am-11-oktober-in-stuttgart/

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Rundmail von Hedwig von Beverfoerde (11.10):

Teilnehmerrekord in Stuttgart: 5350 Bürger demonstrieren für Ehe und Familie

Eine großartige DEMO FÜR ALLE liegt hinter uns. Tausende Menschen sind heute unserem Aufruf gefolgt, in Stuttgart für Ehe und Familie ein starkes Zeichen zu setzen. Nach unserer Auftaktkundgebung bei herrlichem Sonnenschein auf dem Schillerplatz zogen wir in einem beeindruckenden Demonstrationszug mit 5350 Demonstranten zum Stuttgarter Staatstheater. Zum Abschluss ließen die vielen kleinen und großen Kinder unter den Demonstranten blaue und rosa Luftballons steigen, um ihren Protest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu senden. Erste Fotos finden Sie hier.

Ein ganz großes DANKE, allen, die gekommen sind oder uns von zu Hause aus mit Gebet, Gedenken und Geld unterstützt haben!

Rund 500 linke Gegner versuchten, unsere Veranstaltung mit Trillerpfeifen, Gekreische und Konfetti zu stören – erfolglos. Mein großer Dank geht deshalb an die Stuttgarter Polizei, die die Lage und die teils recht aggressiven Gegendemonstranten wie gewohnt bestens im Griff hatte.

Nach der musikalischen Eröffnung der Kundgebung durch den Stuttgarter Hip-Hopper fil_da_elephant dankte Christoph Scharnweber als Vertreter der Petitionsinitiative »Zukunft-Verantwortung-Lernen« den Demonstranten »für ihren engagierten Einsatz und Protest«, die maßgeblich zur Entschärfung des kürzlich veröffentlichten Bildungsplans beigetragen haben. Die Gefahr sei aber noch lange nicht gebannt, so Scharnweber, wie ein Blick in den vor wenigen Monaten beschlossenen Aktionsplan der Landesregierung zeige. Ins gleiche Horn stießen Vertreter der Schülerunion Ludwigsburg, die in ihrem Grußwort betonten, dass es wichtig sei, auch »weiterhin auf die Straße zu gehen, da wir Bildungsminister Stoch klarmachen wollen, dass er unter Beobachtung steht.« Denn der Aktionsplan enthalte noch viel gravierendere Forderungen als der Bildungsplan.

Die Publizistin Gabriele Kuby rief in ihrer aufrüttelnden Rede die Demonstranten dazu auf, weiterzumachen und »keine Ruhe zu geben, denn es geht um unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.« Sie erinnerte daran, dass jetzt jeden Tag 10.000 Menschen aus islamischen Kulturen in unser Land kommen und allein 200.000 Migrantenkinder dieses Jahr in unser Schulsystem integriert werden müssen, deren Schamgefühl durch explizite Darstellungen sexueller Vorgänge verletzt würde. Die Eltern dieser Kinder würden dies gewiss nicht hinnehmen.

Magda Czarnik von der polnischen Initiative »Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!« berichtete von ihrer kurzfristig organisierten Demo gegen die Sexualisierungspläne in Polen Ende August, an der 15.000 Menschen teilgenommen hatten. Die polnische Regierung hat ihre Pläne daraufhin zurückgezogen. Czarnik warnte aber davor, sich jetzt entspannt zurückzulehnen. Denn schon drohen neue Gefahren [] über die Veränderung der Schulbücher.

Der selbst homosexuell empfindende Marcel von der Bruderschaft des Weges bezeichnete den »scheinbar so menschfreundlich daherkommenden Ansatz der Sexuellen Vielfalt« als »rein ideologisch und absolut unwissenschaftlich«. Dieser Ansatz verwirre Kinder und Jugendliche nachhaltig. Der Einsatz der »Landesregierung für „Sexuelle Vielfalt“ — egal ob im Bildungsplan oder im Aktionsplan — würde auch vielen homosexuell Empfindenden Unrecht tun.« Auch die frisch gewählte Bundessprecherin der Christen in der AfD, Anette Schultner, prangerte die gezielte Verwirrung und Zerstörung der Identität der Kinder mit deutlichen Worten an.

Auch dieses Mal gingen die Teilnehmer der DEMO FÜR ALLE für die Verteidigung der Ehe auf die Straße. David Bendels, Sprecher der Initiative »Konservativer Aufbruch! CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit« machte deutlich, wie wichtig dies sei. Die »Ehe zwischen Mann und Frau und die Familie sind die wichtigsten Grundlagen unseres Gesellschaftsmodells«, so Bendels. »Das Leitbild Vater, Mutter, Kind ist kein Auslaufmodell, sondern ganz im Gegenteil, unverzichtbarer Grundpfeiler für den Fortbestand unserer Gesellschaft und unseres Staates.« Auch Andreas Schumacher von der Jungen Alternative betonte, dass »die Ehe in ihrer im Grundgesetz verankerten Sonderstellung erhalten bleiben« muss.

Christian Steck, Kreisvorsitzender der Jungen Union Rems-Murr, stellte in seiner Rede klar, »dass es in allererster Linie Aufgabe der Eltern und der Familien ist, Kinder und Jugendliche altersgerecht über Sexualität aufzuklären und ihnen Grundwerte mit auf ihren Lebensweg zu geben.« Darauf verwies auch Amedeo Rossetti de Scander, der in Italien gegen die Genderisierung der Schulen aktiv ist. Dort waren zuletzt eine Million Menschen auf die Straße gegangen, um das Vorrecht der Eltern verteidigen, selbst über die Erziehung ihrer Kinder entscheiden können. In Österreich bereite man ebenfalls Widerstand vor, da auch dort die Gender-Ideologie massiv in die Schulen dränge, berichtete Leni Kesselstatt von der Familienallianz in ihrer Rede.

Guillaume Got von der französischen Protestbewegung La Manif Pour Tous kritisierte in seiner Rede den wachsenden Einfluss internationaler Regelungen zum Gender Mainstreaming auf die nationale Gesetzgebung. Er rief die Menschen in Deutschland dazu auf, sich im Kampf gegen die Gender-Ideologen »gegenseitig zu unterstützen und unsere Kräfte zu bündeln.«

Unsere heutige Demo hat sehr deutlich gemacht, dass wir im Kampf gegen die Gender-Ideologie voranschreiten. Immer mehr Bürger stehen dagegen auf. In vielen europäischen Nachbarländern gehen Menschen zur Verteidigung von Ehe und Familie auf die Straße. Aber wir müssen noch viel mehr werden! Das sind wir unseren Kindern schuldig.

Mit großem Dank für Ihre treue Unterstützung grüße ich Sie sehr herzlich

Ihre Hedwig von Beverfoerde

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Ergänzung 13.10.2015:

http://www.katholisches.info/2015/10/12/teilnehmerrekord-bei-stuttgarter-demo-fuer-alle-grosse-abwesende-cdu-und-katholische-kirche/:

Von den Teilnehmern negativ registriert wurde, daß es am Sonntag in Stuttgart wieder zwei große Abwesende gab: die Landes-CDU und die katholische Kirche.

… Das Schweigen der Amtskirche führt zu offensichtlicher Enttäuschung und Verbitterung unter den aktiven Bürgern, die couragiert den ungewohnten Weg auf die Straße gehen, obwohl ihnen ein rauher Wind entgegenweht.

Die CDU, die von 1953 bis 2011 ununterbrochen den baden-württembergischen Ministerpräsidenten stellte, scheint die Lektion der vergangenen grün-roten Jahre nicht verstanden zu haben und drückt sich selbst fünf Monate vor dem Wahltag vor einer gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung, anstatt sich ihr zu stellen. Es signalisiert jene geistige Schwäche, von der fast die ganze europäische Christdemokratie befallen ist. Eine Schwäche, die vor allem bedeutet, daß das Feld der Gesellschaftspolitik anderen Kräften überlassen wird. Gender-Ideologen sind mit Verbissenheit dabei, es zu besetzen.

Daß die Ortskirche den Menschen näher sei als Rom, wie gerne betont wird, gilt jedenfalls für Baden-Württemberg nicht. Ob die Abwesenheit in Stuttgart von Bischöfen und Ordinariaten selbst gewählt oder nur eine Folge der CDU-Abwesenheit ist, spielt dabei nicht wirklich eine Rolle.

… In Stuttgart verteidigen beherzte Menschen dieses Landes ureigene Anliegen der katholischen Kirche. Sie verteidigen die Ehe von einem Mann und einer Frau, sie verteidigen die Familie, die von der Kirche als Grundzelle der Gesellschaft gerühmt wird und sie verteidigen die Unschuld der Kinder vor Perversionen, die ihre gesunde Entwicklung beeinträchtigen und gefährden können. …

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http://www.medrum.de/content/buergerprotest-gegen-gruen-rote-sexuelle-vielfaltspropaganda-in-den-schulen (12.10.):

… (MEDRUM) Am Sonntag kamen erneut mehrere tausend Bürger in Stuttgart zusammen, um gegen die Pläne der grün-roten Landesregierung zu protestieren, im schulischen Unterricht für sexuelle Vielfalt zu werben (die dpa berichtete nur über Hunderte). Der Kommunikationsdirektor des Staatstheaters ließ als Gegenprotest ein Riesentransparent mit der Aufschrift „Vielfalt“ am Staatstheater vor der Abschlusskundgebung aufhängen. …

Bereits zum achten Mal trafen sich nun am Sonntag die Gegner derartiger Pläne in Stuttgart, um ihr Anliegen öffentlich zu bekunden. Sie wollen nicht, dass Schulkinder nach der Lehre der sexuellen Vielfalt unterrichtet werden, die die grün-rote Landesregierung im Bildungsplan verankern will. Nach dieser Lehre sollen alle sexuell unterschiedlichen Lebensstile als gleichwertig anerkannt werden. Das sehen die Bildungsplangegner anders. Sie wollen, dass Ehe und Familie ihren besonderen Stellenwert, der in Artikel  6 des Grundgesetzes verankert ist, behalten und er nicht angetastet wird.

Kuby forderte, die Landesregierung solle statt sexueller Vielfalt in den Bildungsplan zu schreiben, jungen Menschen Orientierung geben, wie sie mit ihrer Sexualität umgehen sollten, damit Familie möglich wird. …

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http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2015/10/stuttgart-elternprotest-gegen.html Stuttgart: Elternprotest gegen staatliche Frühsexualisierung mit 5350 Teilnehmern (13.10.)

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Ergänzung 14.10.2015:

http://www.kath.net/news/52397 Mehr als 5000 Bürger demonstrierten für Ehe und Familie (13.10.):

… Zu Beginn der Veranstaltung wandte sich die Organisatorin, Hedwig von Beverfoerde (Berlin), gegen jede Umdefinierung von Ehe und Familie. Das Zusammenleben beruhe darauf, dass sich ein Mann und eine Frau zusammentun, um Kinder zu bekommen. Dies müsse auch in Schulen gelehrt werden, anstatt dem „Gender-Wahnsinn“ Vorschub zu leisten. Diese Ideologie besagt, dass es neben dem biologischen noch ein soziales Geschlecht gibt, das für jeden Menschen frei wählbar sein müsse. Homo- und bisexuelle Beziehungen müssten daher mit der Ehe gleichgestellt werden.

Die Soziologin und Publizistin Gabriele Kuby (Rimsting am Chiemsee) sagte, dass die Unterscheidung zwischen einer Sexualität, die Leben schaffe, und einer, die das nicht könne, keine Diskriminierung sei. Sie forderte auch mehr Rücksicht auf das Schamgefühl von muslimischen Flüchtlingskindern, die in das deutsche Schulsystem integriert werden müssten. Den Bildungsplänen zufolge sollten sie lernen, dass es gut sei, Sex mit dem gleichen Geschlecht oder mit beiden Geschlechtern haben zu können. Dies werde dazu führen, „dass sie unsere entchristlichte, de-moralisierte Kultur verachten“. Anstatt die Vorzüge der christlich geprägten Kultur herauszustellen, die Frauen ebenso wie Homosexuellen mit Hochachtung begegne, werde sie zerstört und die Würde des Menschen durch den Wahn der Gender-Ideologie zersetzt.

… Unter den Rednern war auch ein Mitglied der „Bruderschaft des Weges“, die aus homosexuell empfindenden Männern besteht. Sie haben sich verpflichtet, keusch zu leben. Ein Mann namens Marcel kritisierte die von Schwulenverbänden aufgestellte Behauptung, dass eine homosexuelle Neigung angeboren und unveränderbar sei. Damit werde eine Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte verhindert und das Recht beschnitten, über erlittene Verletzungen zu klagen. Er dankte der Versammlung, dass sie sich auch für die Rechte von Homosexuellen starkmache und ihnen helfe, ihr Innenleben selbst zu ordnen….

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Ergänzung 17.10.2015:

Konrad Gill: http://www.sezession.de/51799/demo-fuer-alle-und-jagdszenen-in-stuttgart.html (13.10.):

… Über den drängenden Problemen der Massenvernichtungswaffe Migration vergißt man aber allzu schnell, daß der Kampf gegen Entortung, Entgrenzung und modernen Menschenhandel nur ein Teil eines größeren Kampfes gegen den Versuch der globalen Kulturrevolution unter dem Primat des Ökonomischen ist.

Alle Menschen sollen möglichst gleich werden, um möglichst leicht berechen- und steuerbar zu sein, um sodann noch möglichst lange zu möglichst geringen Kosten (für die Produzenten) möglichst viel zu konsumieren. Die Vernichtung jeglicher Identität geht Hand in Hand mit der Ersetzung nationaler und regionaler Kulturen durch eine globale Zivilisation der Vereinheitlichten.

Die Verwirrung der geschlechtlichen Identität ist eines der verheerendsten Programme, weil sie sich zunächst rein psychisch auswirkt, die Folgen nicht unmittelbar sichtbar sind. „Gender Mainstreaming“ ist einer der Köpfe der Hydra, die so oft nachwachsen, wie sie abgehauen werden. …

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Ergänzung 27.10.2015:

https://demofueralle.wordpress.com/2015/10/15/erste-reden-als-videos-zum-nachsehen-online/ Alle Reden der DEMO FÜR ALLE am 11.10. in Stuttgart als Videos zum Nachsehen online

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Eine Antwort zu Stuttgart, 11.10.: Demo für alle

  1. Christoph Rebner schreibt:

    Danke!

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