Es geht um das Überleben Österreichs

Nach drei verlorenen Landtagswahlen scheint VP-Chef Mitterlehner das Ruder herumzureißen zu versuchen; aber …
http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/mitterlehner-spaet-aber-doch-ij-oder-zu-spaet-zu-halbherzigij/ (2.10.):

… Und der allerhärteste Vorwurf an Mitterlehner: Warum desavouiert er auch in den allerletzten Stunden noch trotz seiner „Profilschärfungs“-Ankündigung seine Parteikollegen, die nachzudenken versuchen, ob nicht Grenzzäune die letzte Rettung sein müssen? Warum desavouiert er die Innenministerin, die aus sehr guter Sachkenntnis heraus sagt, dass es wohl nur noch mit Gewalt gelingen kann, die fünf- bis zehntausend Menschen zu stoppen, die täglich(!) unkontrolliert und ungehindert in Österreich einmarschieren? Warum sagt er da sofort: Es werde „mit Sicherheit“ auch weiterhin keinen Einsatz von „Gewalt“ geben?

Weiß er eigentlich, was er da sagt?

  • Weiß er nicht, dass der Schutz von Bürgern und Staat überhaupt die oberste Aufgabe einer Regierung ist, die auch über den Menschenrechten der übrigen Weltbürger steht, wobei diese Aufgabe eigentlich noch viel wichtiger geworden wäre, seit linke (oder romantische) Richter diese Menschenrechte weit über ihre ursprüngliche Bedeutung hinaus maximalistisch interpretiert und angewendet haben?
  • Glaubt er ernsthaft, dass man hunderttausende, ja letztlich viele Millionen zum – notfalls auch gewaltsamen (wenngleich unbewaffneten) – Einmarsch nach Europa entschlossene Asiaten und Afrikaner mit netten Worten, Ministerrats-Foyers und papierenen Gesetzen abhalten kann?
  • Weiß er nicht, dass er mit dieser Aussage hunderttausende Österreicher verhöhnt, die gelobt haben – geloben mussten! –, dieses Land „mit der Waffe“ in der Hand zu verteidigen, was ja wohl sogar über Tränengas und Wasserwerfer hinausgehende Gewalt einschließt?
  • Hat er vergessen, dass sich erst vorletztes Jahr seine Partei und eine Mehrheit der Österreicher für die militärische Landesverteidigung mit Wehrpflicht ausgesprochen haben?
  • Weiß er nicht, dass mit dieser Haltung des absoluten Gewaltverzichts Österreich nicht nur lang-, sondern auch mittelfristig aufgegeben wird?
  • Weiß er nicht, dass er sich damit erneut zum Hauptschuldigen an der auch bei der nächsten Wahl bevorstehenden Niederlage seiner Partei macht?
  • Weiß er nicht, dass er dadurch mitverantwortlich für die Eskalation der Unsicherheit in diesem Land ist, wenn er „mit Sicherheit“ diese Kapitulation des Staates gegenüber Rechtsbrechern verlangt?
  • Hat Mitterlehner eine Sekunde bedacht, dass die Exekutive ständig hundertfach Gewalt anwendet, um Ein- und andere Rechtsbrecher zu verhaften, selbst wenn diese nicht Gewalt anwenden?
  • Oder glaubt er, dass man diese Rechtsbrecher künftig nur noch mit guten Worten überzeugen sollte, das lieber doch nicht mehr zu tun?
  • Will er ernsthaft die Verantwortung einer Regierung für den Staat und seine Bevölkerung ersetzen durch die verblasene Weltsicht des Pfarrers von Helfenberg und einiger Bischöfe (die ja auch die große Mehrheit der Christen entsetzt)?
  • Oder redet er solchen Unsinn nur aus selbstmörderischer Sozialpartner-Loyalität der SPÖ gegenüber, die in Wahrheit in ihrem 1.-Mai-Gewäsch von der „in-ter-natio-na-len Soli-da-ri-tät“ mit Österreich noch nie viel am Hut gehabt hat, während die ÖVP einst eigentlich „die“ Österreich-Partei gewesen ist?
  • Oder ist ihm das Gejohle der bestochenen Mainstream-Medien wichtiger als seine Wähler und auch als seine von Tag zu Tag mutiger werdende Innenministerin?
  • Hat er nicht selbst – wenigstens einmal – gesagt, dass man abgewiesene Asylwerber mit Gewalt in „Hot Spots“ an der EU-Außengrenze bringen soll?
  • Warum wirft er Ungarn öffentlich die Bereitschaft zum Waffengebrauch vor, ohne korrekt dazuzusagen, dass es in Ungarn eindeutig um nicht letalen Waffeneinsatz geht?
  • Warum macht er durch solche unbedachte Äußerungen alle eigentlich erfreulichen Bemühungen seiner Partei – und auch von ihm selbst – wieder zunichte, sich jetzt endlich ernsthafter mit der Bedrohung Österreichs auseinanderzusetzen?

Liberalkonservative werden daher mit Sicherheit trotz Mitterlehners spätem Salto ganz massiv diesmal FPÖ wählen. Auch wenn sie wissen und sich ärgern, dass diese heute in allen Feldern der Wirtschafts- und Sozialpolitik leider ganz weit links steht (sogar links vom ÖAAB und der Tiroler ÖVP). Aber derzeit geht es eben um Wichtigeres als um die Wirtschaft: Es geht um das Überleben Österreichs. …

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Eine Antwort zu Es geht um das Überleben Österreichs

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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