Buch: Alexander Kissler: „Keine Toleranz den Intoleranten“

http://www.focus.de/politik/deutschland/ein-aufruf-zu-mehr-haltung-des-westens-wer-den-muezzin-in-deutschland-duldet-hat-keine-ahnung-von-toleranz_id_5002614.html (11.10.):

Aus Angst wie aus Bequemlichkeit regiert in der Konfrontation mit dem militanten Islam das große Appeasement. Und so kommt es, dass in Gladbeck der Muezzin ruft. Er hat zu schweigen! Ein Auszug aus dem neu erschienenen Buch „Keine Toleranz den Intoleranten“.

Viel ist in diesen Tagen die Rede von den westlichen Werten, die es zu verteidigen gelte. Was aber soll da auf welchen Wegen verteidigt werden? Welche geistigen Gründungsurkunden des Westens man auch zu Rate zieht, ob Voltaire, John Locke oder die Bibel: Überall ist Toleranz eine Übung in Standhaftigkeit und nicht ein gleichförmiges Desinteresse an allem. So aber hat sich der Westen in weiten Teilen in den letzten Jahren entwickelt: zur Vereinigung der Menschen, denen alles egal ist, solange niemand sie beim Lebensgenuss und dessen Verdauung stört. Toleranz aber ist ohne Haltung nicht zu haben.

Das Verhalten von Politik, Medien und Kirchen legt traurig Zeugnis ab. Es ist oft die pure Halt- und Haltungslosigkeit. Aus Angst wie aus Bequemlichkeit regiert in Ansehung des militanten Islam das große Appeasement. Zu den raschesten Äußerungen nach den Attentaten von Paris zählte im Januar 2015 die quasi regierungsamtliche Beruhigung, derlei habe mit dem Islam nichts zu tun. Islamisten seien letztlich gar keine Muslime. Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten, äußerte, der Islam dürfe nicht diffamiert werden, keine Religion sei für Terrorismus verantwortlich. Kurios, verstanden sich die Mörder doch als besonders glaubenstreue Fromme auf den Spuren Mohammeds. Vor diesem Faktum verblasst jede Frage, inwieweit sie sich zu Recht oder zu Unrecht auf diese oder jene Sure beriefen. Es genügt, dass sie es taten, dass sie aus ihrem Bild des Islam die Lizenz zum Mord ableiteten. Also ist es an der Zeit, auch die Gewaltgeneigtheit dieser Religion zu thematisieren. …

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Ergänzung 5.11.2015:

Andreas Tögel: http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/keine-toleranz-den-intoleranten/ (13.10.):

Alexander Kissler bringt es auf den Punkt: Die als Toleranz getarnte Ignoranz oder Gleichgültigkeit, die sich in der unhinterfragten „Willkommenskultur“ unserer Tage ausdrückt, zerstört die Fundamente, auf denen Europa errichtet ist. Fundamente, die in spiritueller und philosophischer Hinsicht auf den Hügeln Jerusalems, Athens und Roms gelegt wurden.

Die „Entdeckung des naturrechtlich aufgewerteten Individuums in der Antike” bildet das „westliche Prinzip“, betont Kissler in seinem Buch „Keine Toleranz den Intoleranten: Warum der Westen seine Werte verteidigen muss„. Vier Sätze des Evangeliums nennt der Autor sinnstiftend für das Denken der abendländischen Welt:

  • „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“
  • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, (diese beiden Forderungen bilden das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat)
  • „Lasst beides wachsen bis zur Ernte“ (was dem Einzelnen die freie Entscheidung zwischen Gut und Böse einräumt) und
  • „Wo euch jemand nicht annehmen wird, noch eure Rede hören, so geht heraus von demselben Haus oder der Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen“ (das Toleranzprinzip).

All das ist der Welt des Islam unbekannt oder steht in direktem Widerspruch zu seinen Lehren. Individuelle Menschenrechte sind ihm fremd. Freier Umgang mit der Religion ebenfalls – was in der Logik eines Systems liegt, das Diesseits und Jenseits integriert und den Anspruch erhebt, alle irdischen Lebensbereiche bis ins Detail zu reglementieren (also dem einzelnen nicht einmal die Art und Weise freizustellen, wie er „richtig“ zu beten hat).

In den seltenen Fällen, da in der Welt des Halbmonds „liberale Geister“ auftraten, wie Avicenna (gestorben 1037) oder Ibn Ruschd (gestorben 1198), hatten sie keine Nachfolger und blieben ohne jede Wirkung auf die Nachwelt. Freies Denken – die unabdingbare Grundlage jeden Fortschritts und jeder Weiterentwicklung des Menschen – sind dem Wesen des Islams entgegengesetzt, was die Rückständigkeit der Welt des Halbmonds in wissenschaftlicher, kultureller und ökonomischer Hinsicht erklärt. …

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