Buch: Thomas Jentzsch: „Das Werden des Heiligen Römischen Reiches“

http://www.katholisches.info/2015/10/27/das-werden-des-heiligen-roemischen-reiches-wie-das-roemische-kaisertum-zu-den-deutschen-kam/:

Buchbesprechung von Wolfram Schrems

… Relevant ist dieses Buch, wie gesagt, vor allem deswegen, weil die zentrale Rolle der Katholischen Kirche in der Herausbildung unserer Kultur ausführlich dargestellt wird. …

… In den ausführlichen kulturhistorischen Darstellungen zeigt Jentzsch auch, wie mühsam die Umsetzung des christlichen Glaubens und seiner Gebote in das reale und besonders politische Leben hinein ist. Es brauchte Generationen, bis die humanisierenden Auswirkungen des Evangeliums zu greifen begannen, d. h., bis eine unmäßige Strafjustiz, Duelle, Rauflust, sexuelle Ausschweifungen, Ausbeutung von Untergebenen u. dgl. im gesellschaftlichen Maßstab zurückgedrängt werden konnten.

Mit Entsetzen muß man feststellen, daß das alles in Zeiten eines präzedenzlosen Glaubensabfalls, nicht zuletzt aufgrund des pastoralen Versagens der kirchlichen Hierarchie der letzten Jahrzehnte, in geradezu monströsem Ausmaß zurückkommt. …

P. Thomas Jentzsch, Das Werden des Heiligen Römischen Reiches – Wie das römische Kaisertum zu den Deutschen kam, Sarto, Bobingen, 2. Auflage 2014, 266 S., www.sarto.de

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2 Antworten zu Buch: Thomas Jentzsch: „Das Werden des Heiligen Römischen Reiches“

  1. Lothar Völler schreibt:

    Die schlimmste Verbrecherorganisation aller Zeiten ist die christliche Kirche . Tatsächlich war es für sie mühsam, den hanebüchenen Blödsinn – „Evangelium“ – zu verbreiten. Goethe: Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, daß sie gehaßt das Christentum.
    Aber mit Mord und Totschlag, Lug und Betrug gelang es ihr endlich. Schämen sollte sich, wer Mitglied in dieser Verbrecherorganisation ist. Das Morden und Foltern hat aufgehört – die maß- und schamlose Geldgier existiert weiter.
    Lothar Völler

    • Carolus schreibt:

      Ich bedaure, dass Sie zu einer solchen Sichtweise gelangt sind. Ich hatte ja das Glück, Kirche positiv zu erfahren, und kann daher Ihre unbelegten Anwürfe nur zurückweisen. Wünsche Ihnen gelungene kirchliche Begegnungen und Befreiung von belastenden Ressentiments.

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