Eminente Bedeutung leiblicher Elternschaft für das Kindeswohl

http://www.medrum.de/content/leibliche-elternschaft-relevanz-und-bedeutung-fuer-das-kindeswohl (4.12.):

Welche Bedeutung der leiblichen Elternschaft beigemessen werden muss, ist Thema der neuesten Ausgabe des Bulletins des Deutschen Institutes für Jugend und Gesellschaft (DIJG). In mehreren umfassenden Beiträgen wird aufgezeigt, dass eine ganze Reihe von Hypothesen, mit denen künstlich entstehende Elternschaft politisch propagiert wird, bei genauer Prüfung nicht haltbar und ethisch fragwürdig oder sogar bedenklich sind.

Zwar spielt die leibliche Elternschaft für die Geburt von Kindern in der gegenwärtigen Gesellschaft unverändert die überragende Rolle, doch durch die heutigen Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung, wie sie beispielsweise bei einer „Leihmutterschaft“ praktiziert wird, werden ebenso Kinder geboren, bei denen von vorneherein leibliche und soziale Elternschaft nicht identisch sind. Dabei taucht eine Reihe von Hypothesen auf, die hinterfragt werden müssen, zum Beispiel die Behauptung, es sei völlig egal, ob Kinder bei ihren leiblichen Eltern oder bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern aufwachsen.

… Die Beiträge im Bulletin des DIJG können als wertvolle Information und Entscheidungshilfe betrachtet werden, um qualifiziert zu politisch wie gesellschaftlich häufig heftig umstrittenen Problemen Stellung nehmen zu können. Hierzu gehört ein Beitrag des European Centre for Law and  Justice, der größte Bedenken in der Frage der Leihmutterschaft anmeldet. Die Praxis der Leihmutterschaft sei mit der Würde des Menschen unvereinbar. Deswegen sollten die europäischen Nationen die Leihmutterschaft verbieten, so das Fazit des Beitrags. Kritisch mit dem Wunsch eines Kindes „auf Bestellung“ setzt sich auch der Beitrag von Burkhard Hotz auseinander. In seiner Rezension des Buches von Eva Maria Bachinger stellt Hotz heraus, dass dem Wunsch nach „Kindern auf Bestellung“ deutliche Grenzen auferlegt werden müssen. Ähnliches gilt auch für den Kinderwunsch in „Homo-Ehen“.  So zeigt Jeppe Rasmussen aufgrund seiner Analyse aktueller Studien auf, warum die „Kein-Unterschied“-These bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern, die als „Eltern“ fungieren, nicht haltbar ist. …

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3 Antworten zu Eminente Bedeutung leiblicher Elternschaft für das Kindeswohl

  1. Elisabeth schreibt:

    Mein Heimatplanet? Bin ich wohl hier zuhause? In diesem Kosmos der durchgeknallten Geld-und Menschenverschaukler, wo bald ein weiterer Damm bricht und die Inflationären mit diamantenem Arschgeweih, die sich schon ihre Rasta-Zeltkönige als Trophäen kaufen (wie in der Schweiz :-), wo sie so herrlich bunt durch die Bahnhofstraße flanieren) , auch ihre Designerbabys konfigurieren oder nichts dabei finden würden, sich auf einen anderen Stern im Universum auszulagern?
    http://www.zeit.de/2015/49/gentechnik-ethik-gene-genetic-engineering
    Ich habs lieber „konventionell“ und altbewährt. Das betrifft auch sonst wenig Ätzendes und Parfümiertes…. bis in die Speisen (besser unverfälscht und unbehandelt und weitgehend regional…), von „Duft“ – oder von Stinkwolken umgehauen…bis in die Klamotten?

    „….manch einer möchte das Bürgerliche Gesetzbuch ändern, damit auch zwei Personen gleichen Geschlechts eine Ehe eingehen können. Es sei dann aber die Frage erlaubt: warum eigentlich nur zwei? Die Initiative Familienschutz weist unermüdlich auf die sachlichen Argumente für den Schutz der Ehe hin: die Ehe ist die Wiege der Familie, aus deren Schoße die Kinder geboren werden. Und dazu bedarf es Mann und Frau, genauer: eines Mannes und einer Frau. Das ist keine Ideologie oder Diskriminierung, sondern Biologie. So ist die Natur. Die eingetragene Lebenspartnerschaft wollen wir nicht abschaffen. Wir betonen lediglich, daß diese – wie der Jurist sagt – ein aliud ist, etwas anderes.“ BvSt – Familienschutz (auch wenn Bürgermeister und Minister inzwischen anderer Meinung sind)
    Ich meide inzwischen jene Adressen, wenn ich weiß, es sind die UmpolerInnen am Werk, am „Bebilden“…die studierten Theologinnen und Sozio-Psychologinnen (sagt man noch lol?) …mit ihren „Landfrauenbeschulungen“ usw…..

    Herr Lesch erklärt das Leben und die Aussterbewellen der Menschen. („Haber-Boosch-Verfahren“, Saure Meere….) Was die Natur in 300 Millionen Jahren nicht geschafft hat, haben die DUMMEN Menschen in kürzester Zeit vollbracht.
    Vielfalt wird m.E. auch nicht erhalten, wenn man alles in den selben Topf zusammen schmeißt.

    Vielleicht nützt es (einem selbst und ein wenig anderen) , wenn man a_u_f_s_c_h_r_e_i_b_t…seine eigene Biografie, ein Stück Geschichte (in „Schreibfreiheit“) ….denn eigentlich ist es wenig, was man findet, aber bräuchte..und deshalb muß man selber dazu beitragen. Dabei bräuchte man dringend gute Erklärer.

    denn auch ein „heiliger Vater“ hat selten den GANZEN Überblick
    http://www.zeit.de/2015/47/papst-kapitalismuskritik-marxistische-thesen-hernando-de-soto

  2. Christoph Rebner schreibt:

    weiß ddoch jeder, dass Mörder ist, wer einem Kind den Vaer oder die Mutter raubt!

  3. Traue niemand schreibt:

    cc den Eltern die Betreung entreissen und verstaatlichen
    cc Johannes Resch und neue Petition pro Betrtreuungsgeld
    (unsere neuen Richter)
    ## Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat seine Rechtsprechung in Sachen Familie im Verlaufe der letzten 10 Jahre um 180° gedreht. Ein Beispiel ist das Urteil zum Betreuungsgeld, das in klarem Gegensatz zu vielen älteren Urteilen des BVerfG steht. Als Vorwand für das Urteil galt die angebliche Nichtzuständigkeit des Bundes, obwohl aus mehreren älteren Urteilen des BVerfG eine klare Zuständigkeit des Bundes für eine Entlastung der Eltern zu entnehmen ist, wozu auch das Betreuungsgeld zu rechnen ist.

    Diese Wendung des BVerfG wird deutlich, wenn Zitate aus älteren Urteilen und dem jetzigen Urteil gegenübergestellt werden:

    Aus dem Urteil des 1. Senats vom 7. Juli 1992 (BVerfGE 87, 1 [37]):

    “Die bisherige Ausgestaltung der Rentenversicherung führt im Ergebnis zu einer Benachteiligung der Familie, namentlich der Familie mit mehreren Kindern. …” (Rn 127) “c) Die Benachteiligung von Familien, in denen ein Elternteil sich der Kindererziehung widmet, wird weder durch staatliche Leistungen noch auf andere Weise ausgeglichen.” (Rn 128)

    dagegen aus dem Urteil des 1. Senats vom 21. Juli 2015 zum Betreuungsgeld (1 BvF 2/13, Rn 39):

    “Auch Gleichheitsgründe gebieten weder dem Bundes- noch dem Landesgesetzgeber, ein Betreuungsgeld zu gewähren, um eine vermeintliche Benachteiligung von die Betreuung eigenständig durchführenden Eltern gegenüber jenen Eltern zu vermeiden, die einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz in Anspruch nehmen.”

    Im Urteil von 1992 wird die Benachteiligung von selbst erziehenden Eltern durch die Gesetze des Bundes klar benannt, was nur als Aufforderung zur Abhilfe durch den Bund verstanden werden kann, wie auch aus dem restlichen Urteilstext zu entnehmen ist.

    Im Betreuungsgeldurteil von 2015 wird dagegen nur eine “vermeintliche Benachteiligung von die Betreuung eigenständig durchführenden Eltern” erwähnt, die keiner besonderen Maßnahmen bedürfe. Zwar wird im übrigen Text darauf hingewiesen, dass der Staat ja Krippenplätze zur Verfügung stelle. Die Tatsache, dass durch die einseitige Krippenförderung damit indirekt ein Druck auf die Eltern ausgeübt wird, ihre Kinder in einer Krippe betreuen zu lassen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen, wird verschwiegen. Damit besteht ein klarer Gegensatz zu vielen früheren Urteilen des BVerfG, die dem Staat jegliche Einflussnahme auf die Entscheidungsfreiheit der Eltern untersagten.

    Wie ist die Wendung des BVerfG um 180° zu erklären? Die Ursache dürfte darin zu sehen sein, dass sich zwischenzeitlich die Zusammensetzung des Gericht tiefgreifend geändert hat. Folgt man den Angaben auf den Internetseiten des BVerfG haben nur die Hälfte der Richter/innen noch eigene Kinder. Alle befinden sich in einem Alter, in dem weitere Kinder nicht mehr zu erwarten sind. Von den 5 Richterinnen haben alle keine Kinder. Hier liegt die Vermutung nahe, dass gerade die Richterinnen das Verständnis und die Empathie für Mütter völlig verloren haben. Vom heutigen BVerfG wird eine Haltung eingenommen, wie sie auch die Bundesregierung vertritt: Die Gleichberechtigung der Geschlechter endet dort, wo die Erziehung eigener Kinder beginnt. Die “Gleichstellungspolitik” verhindert eine echte Gleichberechtigung von Eltern und besonders von Müttern.## J.R., Verband Familienarbeit

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