Rom 30.1.: Marcia di San Giovanni – Große Anti-Genderismus-Demo

http://www.katholisches.info/2016/01/19/gender-ideologie-in-italien-wird-dagegen-mobil-gemacht-obwohl-der-papst-es-nicht-will/:

(Rom) Italien erlebt derzeit, was Frankreich 2012/2013 erlebte, und rüstet sich zu einer weiteren Volkskundgebung gegen die Einführung der „Homo-Ehe“ und der Gender-Ideologie an Schulen und Kindergärten. … Die Frage ist von europäischer Bedeutung, denn die Streitfragen sind überall dieselben. Nach der Niederlage in Frankreich soll eine solche in Italien verhindert werden. …

.. Die Tatsache, daß die Menschen durch einen Vater und eine Mutter gezeugt werden, kann nicht umgestürzt werden, außer um den erschreckenden Preis, die Schwächsten dafür bezahlen zu lassen und die Existenz der Menschheit selbst aufs Spiel zu setzen. Indem wir sagen, daß aus der Sicht des Staates jeder Erwachsene unter seinesgleichen frei ist, zu lieben, wen er will, und seine Sexualität auszuleben, weil das seine Privatsache ist, die jeder selbst verantworten muß, aber es nie ein konstitutives Prinzip unserer Zivilisation sein kann, die Begierden in Recht zu verwandeln. Und indem wir sagen, daß die staatlichen Institutionen jene zu unterstützen und anzuerkennen haben, die sich in den Dienst des Lebens und damit der Zukunft stellen, weil sie einen objektiven Dienst für das Gemeinwohl leisten, indem sie Kindern das Leben schenken und ihnen einen stabilen und sicheren Hort bieten, in dem sie aufwachsen können. …

… Die Kundgebungsteilnehmer sammeln sich am 30. Januar ab 10 Uhr im Circus Maximus.
Um 12 Uhr setzt sich der Marsch Richtung Piazza San Giovanni  in Bewegung.
Um 14 Uhr beginnt die Schlußkundgebung auf der Piazza San Giovanni vor der Lateranbasilika. …

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Ergänzung 2.2.2016:

http://www.katholisches.info/2016/02/01/zwei-millionen-in-rom-gegen-homo-ehe-und-gender-ideologie/:

(Rom) Zwei Millionen Menschen demonstrierten am Family Day, der römischen „Demo für alle“, gegen die Pläne der italienischen Regierung, die „Homo-Ehe“ zu legalisieren und die Gender-Ideologie an Kindergärten und Schulen einzuführen. Deutsche Medien berichteten von „einigen Zehntauschend“, die am vergangenen Samstag auf die Straßen Roms gegangen seien. Das gewohnte Zahlenspiel rund um die Teilnehmerzahlen wurde ebenso von den italienischen Medien betrieben. Im Hintergrund gab es noch weitere „Spielchen“, an denen auch Bischöfe beteiligt waren, deren Spur in den Vatikan führt.

Tausende von Familien strömten im Circus Maximus zusammen, Mütter, Väter und viele Kinder. Oft sah man drei Generationen zusammen, weil auch die Großeltern mitgekommen waren. Es waren doppelt so viele wie beim vorigen Family Day. Viele waren die Nacht durchgefahren, um dabei sein zu können. Und sie hatten nach der Kundgebung noch einen weiten Heimweg. Und doch haben sie die Strapazen auf sich genommen, weil das Anliegen wichtig ist.

… Nach der Manif pour tous in Frankreich und den Family Days in Italien steht fest, daß das vielfach totgeglaubte, weil träge und stille Gottesvolk, keineswegs „tot“ ist. Es gibt ein aktives und auch einsatzbereites Volk mit vielen Menschen guten Willens. Ein Volk, das kaum Medien auf seiner Seite hat und daher ignoriert wird und das manipuliert werden soll. Ein Volk, das aber dagegen aufgestanden ist. „Da steckt viel Kraft drinnen. Wer die zu wecken versteht, kann viel bewegen“, sagte der Schriftleiter der Nuova Bussola Quotidiana am Rande der Kundgebung. …

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Ergänzung 3.2.2016:

http://www.katholisches.info/2016/02/02/was-franziskus-missfaellt-und-was-nicht-wohin-fuehrt-der-papst-die-kirche/:

(Rom) Trotz der beeindruckenden zwei Millionen Katholiken und Menschen guten Willens, die sich in Rom zum Family Day versammelten, hat in Santa Marta kein Umdenken stattgefunden. Bischof Galantino, der „Mann des Papstes“ in der Italienischen Bischofskonferenz, torpedierte die Kundgebung und versucht auch jetzt deren politische Wirksamkeit zu minimieren.

Auch der päpstliche Hausvatikanist Andrea Tornielli versucht, zusammen mit anderen Kollegen derselben Richtung, die Bedeutung der mächtigen Kundgebung herunterzuspielen. Von beiden darf angenommen werden, daß sie mit Rücksprache in Santa Marta handeln.

… Vor allem mag Franziskus nicht solche Kundgebungen wie den Family Day oder Manif pour tous, mit denen für genuin katholische Anliegen eingetreten wird. Um genau zu sein, sind sie ihm sogar ziemlich zuwider. Das ist wie mit jenen Katholiken, die an der katholischen Tradition und dem überlieferten Ritus festhalten, die er schon mehrfach als „Pelagianer“ herabsetzte. …

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Ergänzung 9.2.2016:

Roberto de Mattei: http://www.katholisches.info/2016/02/09/der-family-day-und-der-europaeische-kulturkampf/:

Der Family Day vom vergangenen 30. Januar brachte die Existenz eines anderen Italien ans Licht, das sich deutlich von jenem relativistischen und pornomanischen unterscheidet, das uns von den Medien als einzige Wirklichkeit präsentiert wird.

Das Italien des Family Day ist jener Teil des Volkes, deutlich größer als man es sich laut Medien denken hätte können, der jenen treu geblieben ist, die Benedikt XVI. als „nicht verhandelbare Werte“ bezeichnete, oder diese Werte in den vergangenen Jahren wiederentdeckt und zurückerobert hat: das Leben, die Familie, die Erziehung der Kinder, in der festen Überzeugung, daß sich eine wohlgeordnete Gesellschaft nur auf diesen Pfeilern gründen kann.

Das Italien des Family Day stellt sich antithetisch gegen das Italien des Gesetzentwurfes Cirinnà, der den Namen der Senatorin Monica Cirinnà (Linksdemokraten) trägt, mit dem die Ehe zwischen Homosexuellen und das Adoptionsrecht für Homosexuelle eingeführt werden sollen. Das Italien des Family Day ist nicht nur ein Italien, das die Institution Familie verteidigt. Es ist auch ein Italien, das sich den Feinden der Familie entgegenstellt, angefangen bei den Aktivistengruppen, die unter dem Vorwand des Cirinnà-Entwurfes dem Land eine pansexualistische Ideologie und Praxis aufzwingen wollen. …

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