Kampf für Ehe und Familie

http://www.freiewelt.net/nachricht/weiterkaempfen-fuer-ehe-und-familie-10065132/ (18.1.):

Über 6000 Unterschriften gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe wurden Bundeskanzlerin Merkel und CDU-Fraktionschef Volker Kauder übergeben. Die Vorsitzende der Zivilen Koalition e.V. Beatrix von Storch kündigte weitere Aktionen an.

Gender Mainstreaming und schulische Frühsexualisierung gelten als die aktuellen Auswüchse familienfeindlicher Politik. Darauf müsse mit dem Schutz der Ehe gemäß Artikel 6 GG geantwortet werden, erklärt in einer Mitteilung die Initiative Familien-Schutz.

… Gender Mainstreaming müsse zum zentralen Wahlkampfthema in den Ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt werden.» Bildung ist Teil der Länderhoheit. Und sie ist der demokratischen Kontrolle unterworfen, die wir uns alle gemeinsam zurückholen müssen«, unterstreicht von Storch. …

http://www.familien-schutz.de/ein-fisch-ist-kein-fahrrad-und-ein-mann-keine-frau/ (18.1.):

Im Februar erscheint das Faltblatt der Initiative Familien-Schutz gegen Bildungspläne und Frühsexualisierung. Es hat den Zweck, beides zum Wahlkampf-Thema bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu machen. Geplant ist die Verteilung an 200.000 Haushalte.

Inzwischen sind fast alle Bundesländer in die Frühsexualisierung eingestiegen. Nach und nach haben sie dafür sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall »Gender Mainstreaming«. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie.

Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

Überall wird die Zweigeschlechtigkeit hinterfragt und »dekonstruiert«. Auch Kinder und Jugendliche werden mit diesem »Gender-Gaga« (Birgit Kelle) konfrontiert. Sie sollen lernen, »Regenbogenfamilien« nicht zu diskriminieren und eigene homosexuelle Neigungen zuzulassen. Diese werden also gefördert. So wird die Identitätsentwicklung der Kinder gefährdet.

Am 13. März werden in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt neue Landesregierungen gewählt, am 4. September in Mecklenburg-Vorpommern und am 18. September in Berlin. Bildungspläne und Frühsexualisierung müssen diesmal wahlentscheidend sein. Das Aufklärungs-Faltblatt der Initiative Familien-Schutz erscheint im Februar und warnt leicht verständlich vor dem Gender-Irrsinn.

http://www.freiewelt.net/interview/ehe-und-familie-sind-fuer-politik-ein-blinder-fleck-10065130/ (19.1.):

Was ist Gender und welche Konsequenzen hat seine Umsetzung als »Mainstreaming« für Staat, Kirche und Gesellschaft? Manfred Spieker zeigt Alternativen auf [und] erklärt das »bestgehütete Geheimnis der Kirche«.

… Die Gleichstellung der Homosexualität mit der Heterosexualität ist der erste Schritt der Gender-Theorie. Sie ist damit seit der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft in vielen Ländern schon recht weit gekommen. Aber man muss unterscheiden zwischen der Bewertung der Homosexualität einerseits und der Achtung von Personen mit homosexueller Orientierung. Diesen Unterschied einzuebnen ist ein Ziel der Gender-Theorie, das auch in die »Sexualpädagogik der Vielfalt« Eingang gefunden hat. Homosexualität ist generationenblind und lebensfeindlich. Dies deutlich zu machen und zu kritisieren hat nichts mit Homophobie zu tun. Aber die Ausbreitung der Gender-Theorie hat dazu geführt, dass viele sich nicht mehr trauen, das öffentlich zu sagen. Selbst von Priestern und Bischöfen ist das nicht mehr zu hören.

… Ehe und Familie sind von Gott geschaffene und geheiligte Lebensräume, die es bis heute in allen Kulturen und zu allen Zeiten gab. … Die Ehe ist eine auf lebenslange Dauer und auf die Zeugung neuen Lebens angelegte geistige und leibliche Verbindung von Mann und Frau, die Familie eine Einheit verschiedener Geschlechter und Generationen. …

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Ergänzung 22.1.2016:

Martin Kuna zerlegt die wissenschaftliche Validität der von der Bioethikkommission herangezogenen Studien nach Strich und Faden:
http://www.andreas-unterberger.at/2016/01/gleichgeschlechtliche-elternschaft-aus-kinderperspektive/ (19.1.):

Bis Ende 2015 hatten adoptionsbedürftige Kinder in Österreich grundsätzlich ein Recht auf eine Mutter und einen Vater (abgesehen von wegen spezieller Umstände für die Adoption durch Einzelpersonen vorgesehenen Kindern). Seit Anfang 2016 ist es gesetzlich möglich, dass Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren gemeinschaftlich adoptiert werden (Fremdkindadoption).

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6 Antworten zu Kampf für Ehe und Familie

  1. Martin schreibt:

    Ich habe einen Artikel zum Thema gleichgeschlechtliche Elternschaft in Österreich geschrieben:

    http://www.andreas-unterberger.at/2016/01/gleichgeschlechtliche-elternschaft-aus-kinderperspektive/

  2. Susi Sorglos schreibt:

    Da ist Alice Schwarzer doch sogar mal recht solide in ihrer Ablehnung von Designer-Babys und Leihmutterschaft usw.

    Was soll man sagen? Zur heutigen „Familienpolitik“? Wußte man: Eine Mutter kann zehn Kinder ernähren, aber zehn Kinder können nicht eine Mutter ernähren.

    Während sich „das linke fucking Establishment“ sehr oft als äusserst „braun“ outet und Selektion (nein Euthanasie im neuen Gewand ) betreibt. Dabei wettern sie doch gegen jede Form von RASSISMUS! ??

    Diese Menschen wird es künftig nicht mehr geben
    http://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/pressemeldungndr5012.html
    http://www.arte.tv/guide/de/051374-000/nicki-will-ausziehen

  3. Hebel schreibt:

    Es gibt viele wissenschaftliche Fakten über die Bedeutung der intakten Kernfamilie. Zum Beispiel bei Vergleichen von High-School-Abschlüssen von Kindern aus gleichgeschlechtlichen kanadischen Haushalten (D. W. Allen, 2013) mit denen von Kindern aus heterosexuellen Haushalten ergibt sich bei den Erstgenannten nur eine Wahrscheinlichkeit von 65%, einen solchen Abschluss nach zwölf Schuljahren zu erreichen. Besonders Mädchen haben dabei ausgesprochene Schwierigkeiten und liegen je nach Konfiguration der gleichgeschlechtlichen Haushalte bei 45% (weiblich) und nur bei 15% (männlich)
    Die Wissenschaftler folgern daraus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der biologisch-intakte Zwei-Personen-Haushalt als optimale Umgebung für die gute Langzeit-Entwicklung der Kinder anzusehen ist. Von keiner anderen Gruppierung kann das derzeit mit Sicherheit gesagt werden. (Siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

  4. Margarethe schreibt:

    Oh, dann habe ich wohl keine Familie und meinen Kindern geht es so richtig schlecht?
    Und ist das Ganze der Aufruf, dass meine Kinder diskriminiert werden sollten? Zitat: “ Sie sollen lernen, »Regenbogenfamilien« nicht zu diskriminieren…“

    Und nein, ich kenne niemanden, der sich seine Heterosexualität ausgesucht hat. Ach ja, die Homosexualität auch nicht. Das ist gottgegeben. Und Gottes Plan und Schöpfung werde ich, im Gegensatz zu vielen hier, nicht in Frage stellen.
    Zitat: „… und eigene homosexuelle Neigungen zuzulassen. Diese werden also gefördert. So wird die Identitätsentwicklung der Kinder gefährdet.“ Nein, die Identitätsentwicklung der Kinder wird zugelassen und das seelische Wohl der Kinder nicht gefährdet.

    *lebt mit Frau und wohlgeratenen glücklichen, intelligenten Kindern mit vielen schon sehr lange bestehenden Freundschaften in einem Haus mit Garten und Tier und tollen Nachbarn, großes soziales Netz, ohne erlebte Diskriminierung (keiner von uns)*
    Und wir kennen viele von uns. 🙂

    • Carolus schreibt:

      „Gottgegeben“: Hm, vielleicht so wie Nikotinsucht oder ähnliche. Ich würde ja vorziehen, wenn die Forschung über ihre Genese gefördert würde und nicht die Homosexualität selbst. Aber die PC gebietet heute das Gegenteil. Drum hat’s die Wahrheit schwer.

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