Gender-Umerziehung in Wiener Kindergärten – strukturelle Kindesmisshandlung

Wolfram Schrems: http://www.katholisches.info/2016/02/11/strukturelle-kinderquaelerei-die-wiener-kindergaerten-im-genderwahn/:

Der Wiener Landtag hat am 29.01. den Bildungsplan für den Kindergarten mit den Stimmen der rot-grünen Regierungsmehrheit, der Neos und der ÖVP beschlossen. Der Bildungsplan ist in einer Broschüre von 67 Seiten ausgeführt. Vieles in diesem Text ist aufgrund des ideologischen Jargons nur schwer verständlich. Wie die Zeiten nun einmal sind, ist das nicht überraschend – und wenig relevant. Relevant ist jedoch ganz offensichtlich die Genderideologie. Diese wird man ohne Übertreibung als strukturelle Quälerei von Kindern bezeichnen können. …

…. Vollends wird mit folgendem Statement die Katze aus dem Sack gelassen:

„Mädchen und Buben sind sexuelle Wesen. Kindliche Sexualität findet unter an­derem Ausdruck im Lustempfinden, das durch Körper- und Hautkontakt, Tempe­raturreize, Fantasie, Erinnerung, … entsteht und sich entfalten kann. Alle Kinder sollen im Kindergarten ein unbefangenes Verhältnis zu ihrem Körper und seinen Ausdrucksweisen entwickeln können. Ihre Fragen zu Sexualität benötigen klare und situationsangemessene Antworten.
Sexualpädagogik geht aber weit über biologische Informationen hinaus. Eine ge­schlechtersensible Sexualpädagogik begleitet Mädchen und Buben dabei, ihre ge­schlechtliche Identität zu finden. Die Geschlechtszugehörigkeit eines Kindes ist ein wesentlicher Einflussfaktor für das gesamte Leben. Mädchen und Buben erproben im Spiel, was es heißt, männlich oder weiblich zu sein. Sie reproduzieren, variieren und überschreiten Geschlechterzuweisungen, z. B. im Rollenspiel. Was wir unter Weiblichkeit oder Männlichkeit verstehen, also das soziale Geschlecht (gender), ist gesellschaftlich konstruiert und nicht biologisch festgeschrieben, es ist erlernt und damit veränderbar. Um geschlechtsspezifische Einschränkungen von Mädchen und Buben zu vermindern, wird für sie das Spektrum von Interessen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen im Kindergarten erweitert“ [p44].

Es ist unfaßbar, welche Idiotien heute offizielle Kindergartenpolitik darstellen! „Mädchen und Buben“ sind „sexuelle Wesen“ nur in der Phantasie pädophiler deutscher Grüner der 80er Jahre. „Geschlechtersensible Sexualpädagogik“ ist daher im gegenständlichen Zusammenhang eine Drohung. Denn „sensibel“ wird es bestimmt nicht zugehen.

Kinder muß man mit diesen Pathologien (im Gefolge von Sigmund Freud, Wilhelm Reich, Herbert Marcuse, Judith Butler und wie die Ideologen alle heißen) in Ruhe lassen! Es ist historisch gesehen ausschließlich eine Errungenschaft der christlichen Zivilisation, daß Kinder eben Kinder sein dürfen. Sie sind von der göttlichen Ordnung her weder Arbeitssklaven noch Kindersoldaten noch Sexobjekte und auch nicht Instrumente gesellschaftlicher Revolutionierungen! …

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Ergänzung 14.2.2016:

http://www.andreas-unterberger.at/2016/02/unsere-kinder-die-wehrlosen-opfer/ (12.2.):

Es ist erschütternd, zu wie viel politisch verschuldetem Schindluder es in den Kindergärten vor allem in Wien kommt, ohne dass die Bürger es lange erfahren haben. Und neuerdings passiert das auch noch durch eine massive sexuelle Verunsicherung der Kinder. Dabei sind die Kindergärten – nach der Familie und zusammen mit der Volksschule – die weitaus wichtigsten Institutionen, die unsere Kinder und damit die Zukunft prägen. Dabei geht nirgendwo ein so hoher Prozentsatz der Vorschulkinder in Kindergärten wie gerade in Wien.

… Einer Kindergärtnerin ist bei ihrer Kündigung ja schon vorgehalten worden, dass sie nicht bereit gewesen war, Kinder beim Masturbieren zu streicheln, was angeblich diesem Bildungsplan entsprechen würde.

Dieser bisher kaum bekannte Bildungsplan enthält jedenfalls neben vielem leeren Gewäsch auch Passagen mit wirren extremistischen Theorien, die dringend auf Verfassungs- und Grundrechtswidrigkeit geprüft werden müssten. Das wäre nicht nur in Hinblick auf die Tatsache dringend notwendig, dass viele Eltern entsetzt und in ihren Elternrechten total verletzt wären, wüssten sie, mit welchem Schwachsinn ihre kleinen Kinder indoktriniert würden. Sondern auch, weil diese Theorien im Widerspruch zu aller wissenschaftlichen Evidenz stehen. Sie basieren vielmehr lediglich auf theoretischen Behauptungen einiger marxistischer und genderistischer Aktivistinnen.

Zum Beweis für diesen Vorwurf im Wortlaut die entsprechenden Passagen aus dem nun zwangsweise angeordneten „Wiener Bildungsplan“: „Eine geschlechtersensible Sexualpädagogik begleitet Mädchen und Buben dabei, ihre geschlechtliche Identität zu finden.“ Und noch deutlicher: „Was wir unter Weiblichkeit oder Männlichkeit verstehen, also das soziale Geschlecht (gender), ist gesellschaftlich konstruiert und nicht biologisch festgeschrieben, es ist erlernt und damit veränderbar.“

Schlimm genug, dass solcher von der ganzen restlichen Wissenschaft als evidenzwidrig abgelehnte und den Erfahrungen aller Eltern (auch schon mit Kleinstkindern) widersprechende Schwachsinn an steuerfinanzierten Universitäten verbreitet wird. Meist von kinderlosen linken Frauen. Aber dort können ja Studenten solchen Lehrveranstaltungen in der Regel wenigstens (wenn auch nicht immer) ausweichen. Aber jetzt wird diese Theorie zwangsweise auf kleine Kinder losgelassen. Die sich nicht wehren können. …

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7 Antworten zu Gender-Umerziehung in Wiener Kindergärten – strukturelle Kindesmisshandlung

  1. Nonnen schreibt:

    Es bedarf dringend einer umfassenden Information über das eigentliche Ausmaß des mehr oder weniger verborgenen Inhalts der grün-rot geplanten Bildungspläne, um Beschädigung der inneren Identität unserer Kinder zu vermeiden. Denn die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst immer stärker nahezu alle Bereiche (Krippe, Kita, Schule). Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming (social engineering) bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa). [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 nachzulesen]

  2. Alwis schreibt:

    Immer wieder wundern wir uns, wie lange sich der Schwachsinn „Gender-Ideologie“ halten kann.
    Und das trotz der vielen sachlich begründeten Widerlegungen.
    Besonders gefällt mir jene von Harald Eia:
    http://agensev.de/agens-meint/aus-fur-gender-2

  3. Margarethe schreibt:

    Ich bin sehr erschrocken über völlig uninformierte Menschen, die dem Kind eine individuelle Entwicklung absprechen und es lieber den persönlichen Einstellungen opfern möchten. Das Recht eines Kindes auf eine individuelle Entwicklung soll auf diese Weise in einem kleinen pädagogischen Bereich – neben vielen anderen Entwicklungsbereichen – Rechnung getragen werden.
    Etwas, was seit Urzeiten mehr oder weniger gut oder auch eingeschränkt passiert, wurde hier einfach nur in Worte gefasst. Das Unglückliche dabei ist die Wortwahl, die hier offensichtlich einige Leute in einer Weise missdeuten, die mich erschreckt. Sie kommen hier auf die Idee einer Straftat, auf die ich nicht gekommen wäre. Warum?
    Und: so geben Sie doch bitte einmal die Quelle der Information der gekündigten Kindergärtnerin an. Das würde mich wahrlich interessieren.

  4. "Mörderstaat Deutschland" schreibt:

    was Deutschland betrifft:
    Deutschland bewaffnet sich gerade.
    Wir alle werden immer ärmer. Wir alle? Nur die, die schon arm sind und die Mittelschicht….
    R. Tichy sprach bei Maischberger gerade von 60% Zustrom-Analphabeten, die es zu integrieren gilt und von z.Zt. ca. 800.000 Flüchtlingen sinngemäß im ungeklärten Zustand – z.B. Hängematte wg. nicht funktionierender Bürokratie….
    2015, nochmals ein Quantensprung in Sachen „Wende“? Mir scheint, das alles sind zwei Seiten einer Medaille und geht zurück auf EINE Wurzel.
    Es schleicht sich z.B. die „soziale Elternschaft“ über Verträge ein und löst die biologischen Eltern und die Blutsverwandschaft ab.
    Die Parteien maßen sich das Monopol über die Bürger man. Unsere Volks-Vertreter wie Steinbrück hatten den Schulterschluß mit der Wirtschaft getanzt und Millionen privat eingestrichen über Werbung für ÖPP….und so weiter. (und soeben erhielt SPD-Stegner aus SH den *Vogel-Strauß* („Stofftierpries“) von den Piraten ….symbolisch für Ähnliches wie Staatslobbyismus bzw. Verschleppung und Tolerierung )
    Die explizit ausgeschlachtete Geschlechterrolle inkl. Gender ist mM in diesem Gesamtdrama der Menschen nur eine der Inszenierungen. Kennen Sie „Man for a day“? (zuletzt ZDFkultur) Diane Torr als Mister EE (Performance/Aktivistin) Dann googeln Sie doch einmal! Leider ziemlich authentisch, das Experiment!
    Und liegt Karen Duve richtig?
    https://www.ndr.de/kultur/buch/buchdesmonats/Karen-Duve-Macht,macht118.html

  5. MisterX schreibt:

    Das ist nicht bloß „strukturelle Kindesmißhandlung“. Für viele Kinder stellt dies eine ganz konkrete Schädigung dar, die die junge Person regelrecht trifft.

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