Islamkritik ist bei Twitter Hassrede

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/paul-joseph-watson/twitter-stuft-islamkritik-als-hassrede-ein.html (12.2.):

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Aufbau des Trust and Safety Council, eines »Beirats für Vertrauen und Sicherheit«, dem nach Twitter-Angaben in der Anfangsphase »mehr als 40 Organisationen und Experten aus 13 Regionen« angehören sollen, stuft Twitter in seinen eigenen Nutzungsbestimmungen Religionskritik als »Hassrede« ein. Kritiker befürchten, es gehe dem Konzern vor allem darum, Inhalte zu überwachen.

… Die Wende in Richtung Zensur fällt mit einem deutlichen Absturz des Twitter-Aktienkurses zusammen. In den letzten drei Monaten verlor die Twitter-Aktie die Hälfte ihres Wertes. Zum ersten Mal überhaupt verlor Twitter im vergangenen Quartal zwei Millionen aktive Nutzer, deren Gesamtzahl von 305 Millionen auf 303 Millionen fiel.

Zensur ist eben nicht beliebt. …

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Eine Antwort zu Islamkritik ist bei Twitter Hassrede

  1. Michael Wagner schreibt:

    Kritik ist gleich Hassrede?

    Was für ein selbstgefälliger, heuchlerischer Sauhaufen hat sich denn da schon wieder gegen das Böse – also alles was nicht Systemkonfiguration ist – zusammen gerottet?

    Ich erlaube mir einmal, die – bei der hier gegenständlichen Klientel so beliebte Online-Enzyklopädie Wikipedia zu zitieren, die es ja gerade in letzter Zeit – ebenfalls wegen Meinungsdiktatur – vermehrt in die Schlagzeilen der alternativen Medien „geschafft“ hatte:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kritik

    Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Wie die Philosophin Anne-Barb Hertkorn ausgeführt hat, ist Kritik damit „eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal der auf Gültigkeit Anspruch erhebenden Urteilsbildung.“

    Kurz: Eine nach vorherigem Nachdenken erfolgte Beurteilung einer Sache im – erwähnten oder als bekannt anzunehmenden – Kontext zu einer Norm, wie z.B. Literaturkritik. Diese kann sowohl positiv wie auch negativ ausfallen; „Kritik“ ist demnach ein objektiver Begriff, so wie „Wetter“ (Erst im Kontext zu Niderschlägen lässt sich erkennen, ob das Wetter – im allgemeinen Verständnis und unter Berücksichtigung weiterer Faktoren – gut oder schlecht ist).

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hass

    <>

    Hass ist demnach zunächst einmal eine Emotion und somit weniger objektiv als subjektiv einzuordnen. Als stärkste Form der Ablehnung wiederum stellt Hass jedoch ebenfalls eine – wenn auch überwiegend emotionale – Form der Kritik (mag ich – mag ich nicht).

    <>

    Aha! Wir lesen:

    -entsteht, wenn andauernde Verletzung nicht abgewehrt wird
    -Mix aus Gefühl und Vernunft
    -Vernunft wünscht Ende der Verletzung/Bestrafung des Verursachers

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hassrede

    Der Begriff Hassrede (Lehnübersetzung des englischen hate speech) bezeichnet sprachliche Ausdrucksweisen von Hass mit dem Ziel der Herabsetzung und Verunglimpfung bestimmter Personen oder Personengruppen.[1] Der Begriff wird nicht immer gleich weit gefasst: So wird oft das Ziel der Hassredner, die Verunglimpften auszugrenzen oder sogar Gewalt gegen diese auszuüben, in den Vordergrund gestellt.

    Wir lesen:

    -sprachliche Ausdrucksweise von Hass (also in Worte gefasste, emotionale Ablehnung)
    -Ziel: Herabsetzung/Verunglimpfung
    -oft vordergründig: Ausgrenzung/Gewalt

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Hate_speech

    Hate speech, outside the law, is speech that attacks a person or group on the basis of attributes such as gender, ethnic origin, religion, race, disability, or sexual orientation.

    (Hassrede, außerhalb der Rechsprechung, ist das verbale Angreifen von Personen oder P.gruppen ausgehend von deren (soz.! Geschlecht), ethnischer Herkunft, Religion, Rasse*, Behinderung oder sex. Orientierung.

    (Anm.: Wo genau der Unterschied zwischen sex. Orientierung und dem soz. Geschlecht besteht ist an dieser Stelle nicht zu erfahren. Woanders vermutlich auch nicht…)

    * Schau an: im VK gibt’s 70 Jahre nach Adolf wieder Rassen! Sehr interessant… Dachte die wurden per Definition abgeschafft…?!

    Wir lesen also hier:

    -Angreifen! (Nicht einfach nur „Ausdrücken“ wie in der dt. Definition)
    -auf Grundlage von … (Also nicht „ganz so pauschal“ wie in der dt. Übersetzung)

    Im Original (hate speech) ist es also eine einem Angriff gleichzusetzende – i.d.R. abwertende – Äußerung, die einen Bezug auf Herkunft, Teligion, Rasse etc. erfolgt, ohne (unterstelltes?) Ziel der Verunglimpfung.

    In der dt. „Übersetzung“ sieht man das dann gleich viel allgemeiner: Ausdruck statt Angriff, und von irgend einem Kontext (Religion, Herkunft etc.) redet man auch plötzlich nicht mehr. (Personen oder Personengruppen ist keine wirkliche Eingrenzung; Jeder ist entweder eine Person oder Gruppe).

    Anm.: Person = einer, Gruppe = ab drei Personen, es fehlt: das Paar! Wo ist das Antidiskriminierungsbeauftragte, wenn’s gebraucht wird?!)

    Fazit: Hass hat so viel mit Kritik zu tun wie Sandkasten mit Schlachtfeld. Kritik ist das Blatt am Baum des Hasses. Das Blatt fällt beim nächsten Wind ab, aber der Baum hat Wurzeln (Ursachen!)

    Wer jegliche Kritik mit Hass gleichsetzt ist ein demagogisches Arschloch! (Und wer sich diesen Schuh jetzt anziehen möchte, der möge es tun.)

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