Italien auf dem Weg zur „Homo-Ehe“

http://www.katholisches.info/2016/02/26/italien-beschliesst-homo-ehe-kardinal-mueller-homo-ehe-unmoeglich/:

(Rom) Gestern stellte Italiens linksdemokratischer Ministerpräsident Matteo Renzi im Parlament die Vertrauensfrage, um den Gesetzgebungsweg für die „Homo-Ehe“ abzukürzen. Wie bereits in anderen Ländern wurde damit der verfassungsmäßig vorgeschriebene Weg umgangen, um Sonderrechte für Homosexuelle durchzusetzen. Das Ergebnis ist ein weiterer Sieg der Gender-Ideologie und eine weitere Parodierung der Ehe.

… Italiens Innenminister Angelino Alfano, ein Vertreter des christdemokratisch-rechtsliberalen Parteienbündnisses und kleinerer Koalitionspartner der Linksdemokraten, und Bischof Nunzio Galantino, Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, einigten sich im Hinterzimmer auf einen „Kompromißvorschlag“: Homo-Ehe ja, ohne sie „Ehe“ zu nennen, aber kein Adoptionsrecht für Homosexuelle. Der offiziell nach der Ersteinbringerin Monica Cirinnà benannte Entwurf wird seither in katholischen Kreisen als Entwurf „Alfano-Galantino“ bezeichnet.

…In den entscheidenden Stunden vor der Parlamentsabstimmung meldete sich auch Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, zu Wort und bekräftigte, daß eine Ehe zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts „nicht möglich ist“ und ein Widerspruch in sich sei. Kardinal Müller forderte von den Politikern ein Abstimmungs- und Entscheidungsverhalten ein, das „die menschliche Natur respektiert“. Wörtlich sagte der Kardinal in Anspielung auf eine Erklärung der Glaubenskongregation von 2003: „Die Politiker haben der Gemeinschaft zu dienen und nicht eine falsche Ideologie aufzuzwingen.“ …

Zwei Millionen Protestierende gegen die anthropologische Revolution waren offenbar zu wenig:
https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/01/19/rom-30-1-marcia-di-san-giovanni-grosse-anti-genderismus-demo/
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Eine Antwort zu Italien auf dem Weg zur „Homo-Ehe“

  1. Hebel schreibt:

    Früher oder später wird sicher das volle Adoptionsrecht hinzukommen. Aber das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt (Fehlende Aktivierung von wichtigen Spiegelneuronen).
    Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

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