Entwicklungen im Nahen Osten – 3

(Fortsetzung zu https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/01/21/entwicklungen-im-nahen-osten-2/)

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/28/krieg-um-syrien-usa-wollen-russland-einen-echten-schmerz-zufuegen/:

Trotz des Waffenstillstands in Syrien arbeiten US-Geheimdienste und das Militär an harten Maßnahmen gegen die Russen. Sie wollen Moskau einen „echten Schmerz zufügen“. Die Begründung: Der Stopp der russischen Luftschläge in Syrien sei nichts anders als eine Kriegslist. Doch auch gegen den türkischen Präsidenten gibt es eine Strategie, über die in Washington spekuliert wird.

… Das Wall Street Journal berichtete am Dienstag, US-Verteidigungsminister Ashton Carter habe „hochrangigen Regierungsbeamten“ gesagt, dass der Waffenstillstand in Syrien ohnehin nicht halten werde. Das Blatt zitiert den Beamten mit den Worten über Carter: „Er denkt, dass es sich um eine russische List handelt.“ Auch CIA-Chef John Brennan teilt die Meinung von Carter. Er habe gemeinsam mit Carter und US-Generalstabschef Joseph Dunford bei mehreren Treffen im Weißen Haus harte Maßnahmen gegen Russland gefordert, um den Russen in Syrien „einen echten Schmerz zuzufügen“.

Das beinhaltet auch weitere Waffenlieferungen an die Rebellen. In der Öffentlichkeit hätten die drei die Gespräche über eine Feuerpause in Syrien unterstützt. Das Wall Street Journal berichtet weiter: „Jede Entscheidung, um direkte Hilfen an die Rebellen zu leisten, damit diese gegen russische Soldaten vorgehen oder russische Flugzeuge zerstören können, könnte eine signifikante Eskalation des Konflikts herbeiführen.“ …

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Ergänzung 1.3.2016:

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2016/03/524134/assad-an-deutsche-stoppt-krieg-dann-muessen-die-syrer-nicht-fliehen/ (1.3.):

Der syrische Präsident Assad lobt Deutschland für seine humanitäre Haltung bei den Flüchtlingen. Doch er sagt: Wenn der Westen den Krieg gegen sein Land beendet, werden die Syrer nicht mehr fliehen müssen. Damit erlaubt die ARD, in der das Interview läuft, eine Darstellung, die von der üblichen abweicht. …

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Willy Wimmer: http://www.freiewelt.net/blog/fluchtursachen-bekaempfen-praesident-obama-ausladen-10065724/ (1.3.):

… Seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Belgrad überziehen die Vereinigten Staaten alleine oder mit ihren Helfershelfern unseren gemeinsamen europäischen Teil der Welt nach ihrem Gutdünken mit Krieg. Zwischen Afghanistan und Mali haben wir es mit einem gigantischen Kriegsgebiet der Streitkräfte der Vereinigten Staaten zu tun. Nicht, dass die Staaten in dieser Großregion Gründe geliefert haben würden, sie mit Krieg zu überziehen. Es sind die amerikanischen Großraum-Interessen, die die Welt in unserer Nachbarschaft in Schutt und Asche legen.

Man muss schon bei der ARD beschäftigt sein, um bei einem Interview mit der noch amtierenden Bundeskanzlerin einen weiten Bogen um die damit für uns verbundenen Fragen und riesigen Probleme zu machen. Kein Wort wurde darüber verloren, was das für Millionen Menschen, die ihre Heimat verloren haben, bedeutet. Schändlicher kann es gar nicht mehr werden. Auch nicht, was eine zentrale Erkenntnis in diesem Zusammenhang für uns alle bedeutet. Es war der Einsatz der russischen Streitkräfte an der Seite der legitimen syrischen Regierung, der einen Waffenstillstand erst möglich gemacht hat. Putin ist immer an allem schuld. Ja, er hat den Millionen Syrern und uns auch eine Atempause dort verschafft, wo die Vereinigten Staaten nur Elend und Chaos angerichtet haben.

Die Vereinigten Staaten haben die letzten fünfundzwanzig Jahre damit verbracht, die Möglichkeiten des europäischen Friedenswerkes nach Osten und nach Süden in Schutt und Asche zu legen. Das sollte ein Besucher in Hannover, den man irgendwie immer noch menschlich schätzt, sich vor Augen halten. Ob wir dazu etwas von unserer Staatsspitze hören werden? Unser Schicksal scheint darin zu gipfeln, von Zeit zu Zeit in Berlin aus einem „Bunker“ regiert zu werden. …

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Ergänzung 2.3.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/01/russland-warnt-vor-chemie-waffen-fuer-isis/:

Der russische Außenminister hat davor gewarnt, dass ISIS in den Besitz chemischer Waffen kommen könnte. Er regte eine internationale Zusammenarbeit an, dies zu verhindern. Berichten zufolge ist es in Syrien und dem Irak bereits zu ISIS-Angriffen mit Senfgas gekommen. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/02/ard-verdreht-assad-aussagen-aus-eigenem-interview/:

Die ARD hat ein interessantes Interview mit dem syrischen Präsidenten Assad geführt. Das ist lobenswert und ein Scoop. Doch leider entwertet der ARD-Reporter sein eigenes Interview, indem er in einer Interpretation für den Sender Assad eine Aussage in den Mund legt, die dieser nicht getätigt hat. Die dpa übernimmt den Spin und verbreitet ihn, als hätte Assad das wirklich gesagt.

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Ergänzung 3.3.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/02/eskalation-saudi-arabien-will-krieg-auf-libanon-ausweiten/:

Saudi-Arabien will den Krieg im Nahen Osten auf den Libanon ausweiten. Die von den USA und Deutschland unterstützte, islamistische Monarchie hat die Hisbollah zur Terror-Organisation erklärt. Alle saudischen Staatsbürger wurden zum Verlassen des Landes aufgefordert. …

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Ergänzung 4.3.2016:

https://www.unzensuriert.at/content/0020188-Nach-der-Befreiung-koennen-Christen-wieder-Gottesdienst-feiern (3.3.):

Unter dem „Regime“ des „Schlächters Assad“ konnten die Christen im Dorf Alchemiya in der syrischen Region Latakia ihren Glauben unbehelligt praktizieren. Friedlich lebten sie mit den muslimischen Nachbarn zusammen.

Mit dem Krieg und dem Einfall der Al-Nusra-Front sollte sich dies radikal ändern. Die Islamisten, die auch von den USA und der Türkei mit Waffen versorgt worden sein sollen, zerstörten die Kirche und alle christlichen Symbole. Mit Gottesdiensten war es vorbei.

… Unterstützt von der russischen Luftwaffe konnte die syrische Armee dieses Jahr weite Teile der Provinz und auch das Dorf Alchemiya von den Terroristen befreien. Seither kann die Bevölkerung mit Hilfslieferungen versorgt werden. Und auch improvisierte Gottesdienste in der stark beschädigten Kirche sind jetzt wieder möglich, wie Russia Today zeigt: …

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