AfD – Anwalt der Bürger

http://kpkrause.de/2016/03/22/freie-bürger-sein-keine-untertanen/:

Bereiche, in denen die herrschende Politik versagt – Über die Zukunft des Landes dürfen allein die Bürger entscheiden – Gegen willkürlich betriebene Masseneinwanderung – Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit wieder herstellen – Offen gegenüber der Welt, aber Deutsche sein und bleiben – Raten Sie, wer so spricht!

Preisfrage: Welcher politischen Partei ordnen Sie die folgenden Sätze zu? „Wir sind freie Bürger und keine Untertanen. Wir stellen uns gegen einen übermächtigen Bevormundungs- und Ideologie-Staat und gegen die Willkür der politischen Klasse. Wir stellen uns gegen die Kontrolle, Überwachung und Reglementierung aller Lebensbereiche. Wir stellen uns gegen jeden ideologisch motivierten Eingriff in die Privatsphäre und das Familienleben. Wir verteidigen Meinungsfreiheit und freie Debatte, gegen die Versuche sie einzuschränken und auszuhöhlen. Wir stellen uns gegen willkürlich betriebene Masseneinwanderung ohne Rücksicht auf die gewachsene Identität Europas, die auf der Vielfalt und den Besonderheiten seiner Nationen und Regionen beruht.“

Richtig, so äußert sich nur die junge Partei Alternative für Deutschland, die AfD. Die Sätze stammen aus dem endgültigen Entwurf zum AfD-Parteiprogramm, wie ihn die Programmkommission der Partei am Wochenende (20. März) in Berlin beschlossen hat. Es sind Sätze aus seiner Präambel. Diesen Entwurf wird der AfD-Bundesvorstand auf dem Bundesparteitag am 30. April. zu seinem Leitantrag machen und den dort versammelten Parteimitgliedern als Bundesparteiprogramm zur Verabschiedung vorschlagen. Denn hierfür das letzte Wort hat die Basis der Partei. Sie auch kann bis zum Parteitag und auf dem Parteitag noch Änderungs- und Ergänzungsanträge einbringen. Was steht sonst noch in dem Entwurf? …

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Ergänzung:

www.freiewelt.net/nachricht/kurswechsel-beim-spiegel?-10066050/ (23.3.):

Den »Spiegel« ziert diese Woche »Aufstand der Wutbürger: ‚Ihr da oben belügt uns doch alle’« und in einem Leitartikel heißt es gegenüber der AfD »Herzlich willkommen«. Das läßt Online-Medien fragen, ob ein Kurswechsel stattfindet, wo kürzlich dort noch Frauke Petry als »Hasspredigerin« tituliert wurde.

Das Nachrichtenmagazin »Spiegel« scheint offensichtlich eine ungewohnte Flexibilität in der politischen Linie seiner Redaktion zu besitzen, stellt der konservativ-liberale Blog »Tichys Einblick« fest. »Vor fünf Wochen noch war Frauke Petry als Haßpredigerin auf dem Cover. In dieser Ausgabe nun erklärt Dirk Kurbjuweit im Leitartikel ‚Herzlich willkommen‘ die AfD zur Partei der Mitte.«

Für Tichy-Autor Hans-Peter Canibol muß sich womöglich beim »Spiegel« nach den AfD-Erfolgen der Wind gedreht haben. Das aktuelle Heft titelt mit mit einem Merkel-Bild, welches scheinbar mit einem Farbbeutel beworfen wurde und der Schlagzeile »Aufstand der Wutbürger: „Ihr da oben belügt uns doch alle«. …

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Ergänzung 27.3.2016:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/69130-afd-petry-rechnet-mit-bis-zu-30% (25.3.)

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Ergänzung 30.3.2016:

http://www.freiewelt.net/reportage/kampagnen-gegen-afd-merkel-regierung-auf-dem-linken-auge-blind-10066101/ (30.3.):

Ein Bündnis aus Parteien und Gewerkschaften mobilisiert gegen die AfD und lässt sich dabei von radikalen Linken unterstützen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

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Ergänzung 1.4.2016:

http://www.idea.de/politik/detail/afd-die-traditionelle-familie-soll-das-leitbild-sein-96289.html (31.3.):

Berlin/Stuttgart (idea) – Für die traditionelle Familie als Leitbild plädiert die „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Entwurf ihres neuen Parteiprogramms. Darüber soll auf dem vom 30. April bis 1. Mai stattfindenden Bundesparteitag in Stuttgart beraten und abgestimmt werden. …

Diskriminierung von Vollzeitmüttern stoppen

Der Islam gehört nicht zu Deutschland: Nein zu Minaretten und dem Muezzinruf …

Gegen „Gender-Ideologie“: Sie spielt Unterschiede der Geschlechter herunter …

… Die Partei verlangt, die „Gender-Forschung“ abzuschaffen. Ihre Methoden genügten nicht den Kriterien der Wissenschaft, da ihre Zielsetzung politisch motiviert sei. Man müsse verhindern, die mit der Gender-Ideologie verbundene Frühsexualisierung an Schulen zuzulassen. Kinder dürften in Bezug auf ihre sexuelle Identität nicht verunsichert werden. …

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Ergänzung 2.4.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/02/gewerkschaft-schockiert-mitglieder-haben-massiv-afd-gewaehlt/:

Der DGB ist aufgeschreckt: Seine Mitglieder haben offenbar überproportional die AfD gewählt. Der Grund: Die Arbeiter seien verunsichert. Nun will der DGB als Antwort den wahren Kern der AfD aufdecken. Diese Methode hatte sich jedoch vor den Landtagswahlen nicht bewährt.

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Konrad Adam: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/samstag-stimme-der-skepsis/ (2.4.):

Wenn alles so läuft wie geplant, wird die AfD in gut einem Monat über ein Grundsatzprogramm verfügen.

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Ergänzung 5.4.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/mission-abgeschlossen-10066175/ (4.4.):

Der Landesverband Berlin der Alternative für Deutschland hat gestern die zweite Halbzeit seines Programmparteitags absolviert. Am frühen Abend konnten die beiden Vorsitzenden Beatrix von Storch und Georg Pazderski Vollzug melden.

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Ergänzung 15.4.2016:

David Nagiller: http://www.andreas-unterberger.at/2016/04/alternative-mit-makeln-und-doch-das-kleinste-übel/ (5.4.):

Ein erster Entwurf des künftigen Programms der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) wurde in der vergangenen Woche veröffentlicht. Von den Mainstream-Medien wurde dieser – erwartungsgemäß – negativ bewertet, tatsächlich muss man jedoch feststellen, dass aus liberal-konservativer Sicht weit mehr auf der „Haben-Seite“ zu verbuchen ist, als sich Kritikwürdiges findet. …

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Ergänzung 18.4.2016:

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/empoerung-ueber-islamkritik-in-der-afd/ (18.4.):

BERLIN. Das geplante Grundsatzprogramm der AfD zum Islam hat bei den anderen Parteien und den Islamverbänden Empörung ausgelöst. Im Leitantrag für den Bundesparteitag heißt es unter anderem, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Zudem soll die Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland untersagt und ein Vollverschleierungsverbot durchgesetzt werden. …

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Ergänzung 29.4.2016:

Dieter Stein: https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2016/reines-dagegen-wird-nicht-reichen/ (29.4.):

… Die AfD und ihr phänomenaler Aufstieg stehen für einen Wandel der öffentlichen Meinung, eine veränderte politische Tektonik der Bundesrepublik, deren Folgen noch nicht abzusehen sind. Die intellektuelle Lufthoheit der Linken ist erschüttert, das Monopol der Union und der FDP auf Alleinvertretung des bürgerlichen Lagers ist Geschichte. Überall wechseln die Positionen, Personen die Lager, politische Grenzen verflüssigen sich. …

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 http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/29/umfrage-mecklenburg-vorpommern-afd-erreicht-18-prozent/

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Ergänzung 13.5.2016:

Dieter Stein: https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2016/das-ende-des-linkstrends/ (12.5.):

Die Gründe für die Erosion des Parteiensystems reichen weit zurück. Wer die Ursache für den Durchmarsch der AfD allein bei der Asylkrise sucht, greift zu kurz. Nach der Bundestagswahl 2009 kam es zu einer entscheidenden Weichenstellung. Es hatte eine schwarz-gelbe Koalition mit historisch erstarkter FDP gesiegt.

Wenig später, im Januar 2010, verabschiedete die CDU die „Berliner Erklärung“, in der sie sich demonstrativ weiter nach links öffnete und letzte konservative Konturen schleifte. Eine „Aktion Linkstrend stoppen“ sammelte in wenigen Wochen fast 10.000 Unions-Anhänger, die für eine konservative Kurskorrektur warben. Es bildete sich ein „Berliner Kreis“ von aus dem Kanzleramt belächelten CDU-Konservativen (darunter der heutige AfD-Vize Alexander Gauland). Es kam zu Absplitterungen, Parteigründungen – alle jedoch ohne Erfolg. Der Linksruck der CDU schien machtpolitisch folgenlos zu bleiben.

… Doch jetzt ist alles anders: Die AfD macht die in Jahren addierten inhaltlichen Defizite, Fehlentscheidungen erbarmungslos sichtbar, rollt das Feld in breiter Front auf. Die Großspurigkeit, mit der man glaubte, konservative Wähler folgenlos brüskieren zu können, sie rächt sich jetzt bitter. Der Rücktritt des österreichischen Bundeskanzlers Faymann (SPÖ) zeigt die Erschütterung des dortigen Parteiensystems. Die Schockwellen aus Wien sind auch im Willy-Brandt-Haus zu spüren, wo Vize-Kanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel angeblich über ähnliche Konsequenzen nachdenken soll. …

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4 Antworten zu AfD – Anwalt der Bürger

  1. "von nix kommt nix" schreibt:

    „Bereiche, in denen die herrschende Politik versagt…“
    reisende Beutebanden in Schland:
    http://www.heute.de/bericht-so-viele-wohnungseinbrueche-in-deutschland-wie-seit-ueber-20-jahren-nicht-42907776.html

  2. Hebel schreibt:

    Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleichmachungsbestreben von Gender-Mainstreaming, das in Richtung Familienzerstörung tendiert, kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männer die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

  3. manuel martin schreibt:

    Suche Anwalt für Menschenrecht,da ich denke,seit über einem Jahrzehnt in der Öffentlichkeit mittels bio-chemischen-Implantaten aus dem max Planck Institut,mittels Kontrolle in Ingolstadt,und wohl nun ebenso hier in leipzig-Krankheiten und verwerfungen unterworfen zu werden,die mittels standartmassiger medikamentöser Therapie beholfen weden soll-zu alleinig finanzieller erhebung und begunstigung von personenkreisen plus Täterschaft.wiederholt-offentlich,ich-Manuel Götz Klaus Martin,gläserner Mensch und mensch-Maschine.benotige dringenst Hilfe.da nichts davon ablässt,weder union noch gk im Bundestag mir irgendwie zur Seite steht,gegenüber arzteschafft und schwesternvolk wie ebenso Patienten und Pflegschaft der psychischen oder generell,stationen in Ingolstadt,by oder sonst von wo.wiederholt-dringenst Hilfe von Nöten

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