Polens Lebensschützer erstreben völliges Abtreibungsverbot

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2497:polen-gesetze-fuer-das-leben&catid=1:neuestes&Itemid=33 (26.3.):

Mehrere polnische Organisationen für den Lebensschutz haben im Parlament einen Gesetzesvorschlag eingereicht, mit dem die Abtreibung völlig verboten werden soll. …

… Einer der Anlässe für die Initiative ist die kürzliche Geburt eines lebenden Kindes bei einer Abtreibung. Nach Zeugen im Heilige-Familie-Krankenhaus in Warschau wurde das 24 Wochen alte Kind nach zwei mißlungenen Abtreibungsversuchen lebend geboren. Es erhielt keinerlei Versorgung durch das Personal des Krankenhauses und starb wegen dieser Vernachlässigung, nachdem es eine Stunde lang seinen Todeskampf herausschrie. Die polnische Journalistin Anna Wiejak von der Stiftung SOS Save Unborn Children: „Das Schreien dieses Kindes war so traumatisierend für das Personal, dass es erklärte, es niemals vergessen zu können.“ …

… In diesem Fall war es ein Baby mit Down-Syndrom (Trisomie). …

Möge das Leiden dieses Kindes die Verantwortlichen zur Besinnung bringen!

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Ergänzung 20.4.2016:

Albert Wunsch: http://www.freiewelt.net/blog/abtreibung-als-grundrecht-10066466/ (20.4.):

Mein Bauch gehört mir!“ – „Mein Gehirn vor dem Beischlaf auch?“

Die Bestrebungen der polnischen Regierung, eine Verschärfung des Abtreibungsverbotes einführen zu wollen, lösen zurzeit heftige Diskussionen – nicht nur in Polen – aus. Und der wortgewaltige US-Präsidentschafts-Bewerber Donald Trump verkündete, dass Frauen in den USA für Abtreibungen bestraft werden sollten. Etwas später meinte sein Wahlkampfteam, die Ärzte sollten bestraft werden, nicht die Frauen, Trump sei falsch verstanden worden. Grund genug, sich unabhängig von den Bestrebungen in Polen oder den USA mit diesem Thema öffentlich auseinanderzusetzen.

So greift auch Dagmar Rosenfeld in ihrer Kolumne ‚Frauensache’ in der Rheinischen Post (RP) vom 6.4.2016 das Thema auf und formuliert: Ein hart erkämpftes Recht der Frauen gerät in Gefahr. Sie konkretisiert ihre Aussage: „Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper war so etwas wie die Mondlandung der Frauenbewegung. Dieses Recht infrage zu stellen, mag für die Rechtspopulisten nur ein kleiner Schritt sein, für eine gleichberechtigte Gesellschaft aber ist es ein großer Rückschritt.“ …

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Eine Antwort zu Polens Lebensschützer erstreben völliges Abtreibungsverbot

  1. vergessen oder vernachlässigt? schreibt:

    vergessen oder vernachlässigt?
    Inklusion oder Tötung?
    —>TV- Film „Nicki wird erwachsen“

    Dass sich „Normalos“ einmal positiv über DS-Probanden äussern und wie im Film als Schauspieler der Thalia-Truppe von Bereicherung sprechen, bleibt wohl die Ausnahme.

    Das Gros der erwachsenen Downies allerdings „dämmert“ vor sich hin und die Teilhabe IN/an der Gesellschaft schwächelt….das „linke“ schulische Programm zielte darauf ab, die jungen Leute möglichst früh in die „Selbständigkeit“ zu bringen, was heißt: raus aus den Elternhäusern, rein in die angebliche Unabhängigkeit und dann LINKS LIEGEN LASSEN.
    Nirgendwo ist die Fluktuation größer als im schlecht bezahlten heilpädagogischen Pflegerbereich! Beliebige Junkies aus Zeitarbeitsfirmen (noch so eine Nullnummer jener letzten Regierungen) versuchen den Wochenenddienst zu wuppen und können sich selbst oft kaum auf den Füßen halten. DAS IST DEUTSCHLAND, FRAU MERKEL! Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Osterfest. ….

    Entweder stationäre Betreuung durch Träger (wie bisher) ODER Inklusion und individuelle Unterstützung, meinten manche Länderregierungen. Leider funktioniert nun weder das eine noch das andere…DIe Gelder blieben eher aus für beide Varianten. Und die die Downies futtern sich aus Langeweile zu drei Öltanks , weil sie ihren Hunger an Welt nicht stillen können.

    Die ersten ( 20) Jahre investieren die Eltern, reißen sich alle Beine aus, engagieren Frühförderung, Ergo, Logo, Physio, Lernförderung und was sonst noch alles sowie viele private weitere Hilfen (ein immenses Programm!!) , sitzen mehr mit ihren Kindern bei Ärzten oder im Aufwachraum nach den OP’s als auf dem Klo und einzelne Fälle „schaffen“ es bis Abi und Studium….:- ) Recht so???
    Aber davon hat kaum jemand Wind….

    Für die Betroffenen hört der Spaß dann oft sehr bald auf…..

    Der Leiter einer anthroposophischen Einrichtung steckte mir, dass viele dann mit Mitte 20 depressiv werden….

    Heutzutage gibt es nur ein Programm für ehrenamtliche Empathie….fragt man sich, wo all diese Gutmenschen (auch aus Kirchen!) VORHER waren!

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