Diyanet-Comic: „Wie schön, ein Märtyrer zu werden!“

http://religion.orf.at/stories/2765307/ Türkei: Offizielles Comic verherrlicht Märtyrer-Rolle (28.3.):

Die türkische Religionsbehörde Diyanet verherrlicht in einem Comic für Kinder den Märtyrertod. Ein Vater schildert seinem Sohn, wie ehrenwert das Sterben als Märtyrer sei, berichtete die regierungskritische türkische Tageszeitung „Cumhuriyet“ am Montag.

… Die Diyanet macht immer wieder Negativschlagzeilen. Im Jänner veröffentlichte die Religionsbehörde eine Stellungnahme, in der sie sexuelle Lust gegenüber der eigenen Tochter als hinnehmbar beschrieb. Es sei tolerierbar, wenn der Vater seine Tochter küsse oder streichle, hieß es in dem online veröffentlichten Schreiben.

… Gegründet wurde die Diyanet 1924. Die Behörde ist zuständig für alle Religionsangelegenheiten, etwa für den sunnitisch ausgerichteten Religionsunterricht oder die Ausbildung der Imame. Sie verwaltet zudem die mehr als 85.000 Moscheen im Land. …

http://de.sputniknews.com/panorama/20160404/308952148/comics-tuerkei-dschihad.html Dschihad-Comics für kleine Türken: „Wie schön, ein Märtyrer zu werden“:

… In dem Comic erklärt ein Vater seinem Sohn, wie toll es ist, ein Märtyrer zu werden und dass er selber, falls sich eine Möglichkeit dafür bieten würde, gerne einer werden würde.

… Vater: Wie schön, ein Märtyrer zu werden!

Sohn: Wie kann man denn Märtyrer werden wollen, Papa?

Vater: Natürlich will man das! Wer will denn nicht in den Himmel kommen?

„Religiosität ist in den letzten Jahren buchstäblich zu einem politischen Werkzeug geworden. Sie versuchen nicht einmal, dies zu verstecken. Das Religionsministerium  bekommt mehr Geld als andere Ministerien zusammen und arbeitet intensiv mit der Religiosität von Kindern“, zitiert Cumhuriyet den Psychologen Serdar Degirmencioglu. …

http://www.atheisten-info.at/infos/info2968.html (undatiert):

… In Österreich hat sich offenbar niemand die Mühe gemacht, die Seite zu übersetzen und politisch darauf zu reagieren.

Denn: Diyanet ist auch in Österreich tätig. Es wäre also unabdingbar nötig, die islamischen Kindergärten – speziell die in Wien – nach dieser Propagandaschrift zu durchsuchen und in allen Schulen den islamischen Religionsunterricht entsprechend zu kontrollieren! Denn wenn die Türkei ihre jungen Menschen dazu erzieht, freudig für Allah sterben zu sollen, dann – verdammt noch einmal – ist wohl Feuer am Dach!!!

PS: Im Jänner/Februar 2009 gab es zu einem ähnlichen Problem politische Diskussionen, Amer Albayati hatte damals in der „Wiener Zeitung“ den Fall aufgedeckt, daraufhin verlangten BZÖ, FPÖ und die Grünen die Entfernung des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, von der Position des Leiters des islamischen Schulamtes. Anlass dafür war die folgende Stelle in einem islamischen Religionsbuch für den Schulunterricht: …

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