Kinder massiv Narzissmus-gefährdet – Durch Peergroup-Erziehung droht Kulturbruch

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2016/04/psychotherapeutin-kinder-werden-zu.html Psychotherapeutin: Kinder werden zu Narzissten verzogen (12.4.):

Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger warnt in ihrem neuesten Buch „Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden – Warum wir nicht auf die nächste Generation zählen können“ vor dem heute üblichen Laissez-faire in der Erziehung der Kinder.

In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ am 10. April 2016 nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Die Zahl von psychotherapeutischen Behandlungen hätte sich in Österreich seit 2005 verdoppelt. Immer mehr Jugendliche seien auf einem strikten Verweigerungskurs. Schon viele Kinder unter zehn Jahren sind verhaltensauffällig.

… Besonders problematisch ist die Tatsache, dass die Kinder nicht mehr von den Eltern, also von der älteren Generation, sondern von der Clique (Peergroup) erzogen werden, zu der sie gerade gehören. Es ist also eine horizontale Erziehung. Dadurch wird die Übertragung der Kultur, der Werte, der sozialen Normen von Generation zu Generation unterbrochen. „Das ist eine Novität und führt zu absurden Betriebskulturen, die narzisstisch und brutal sind.“ …

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4 Antworten zu Kinder massiv Narzissmus-gefährdet – Durch Peergroup-Erziehung droht Kulturbruch

  1. Christoph Rebner schreibt:

    Norman Dodd hat uns den Plan erklärt. Auf youtube auch im Video.

  2. Harte Zeiten schreibt:

    Wir sind leider weit entfernt von einer gesellschaftlichen Erneuerung. So wie die Rente gescheitert ist, ist auch Multikulti gescheitert. So wie die Jungen umhertreiben und sich anscheinend ein paar wenige der mittleren Generationen, die mit dem Strom schwimmen, „obenauf“ halten, entankert es immer mehr Alte, allein Übriggebliebene, die wie Blätter im Wind an beliebige Orte getrieben werden…auf der Suche nach NOCH nachlebenswerten Orten (Dörfern) und Nachbarschaften, BEZAHLBAREN! Wohn-Räumen…
    Manche Regionen sind dermaßen „zu“ („für Deutsche“) …da bleiben die Eingekauften (die sich eingekauft haben) draussen und die Angestammten hübsch unter sich! Nicht nur im Wirtshaus. Auch 2016.

    Die jüngsten verächtlichen MISSGÜNSTIGEN Bemerkungen zur Mütterrente (diesem tatsächlich eher spärlichen Almosen in Anbetracht der gesellschaftlichen Relevanz) zeigt die wahre Einschätzung und das Bewußtsein dieser Bundesbürger und Meinungsverbreiter a la Walden oder Fratzscher (Berlin direkt, Anne Will…) zum „Geschäft“ der Garantie für eine ordentliche nächste Generation Auch Rainer Hank fordert mehr frühkindliche kollektive Bildung, (die nichts als Konditionierung ist…..)
    Wieso sollten Mütter diesen Männern den Kurs überlassen?

    Mutet Folgendes da überholt an? :
    „Als ich vor vielen Jahren Gerda Weilers Buch „Das Matriarchat im Alten Israel“ in Händen hielt, las ich den Satz: „Einst haben Mütter „Ich“ gesagt“. Er stammt von Debora, einer matriarchalen Frau, deren überliefertes Triumphlied „von Sendungsbewusstsein und Selbstsicherheit zeugt“.

    Seither wollte ich mehr über die Kulturen wissen, in denen Frauen und Kinder den Mittelpunkt bilden. Denn wie Gerda Weiler sagt: „Frauen haben verlernt, „Ich“ zu sagen. Frauengeschichte und die Geschichten großer Frauen werden den Kindern bereits im Religions- und Geschichtsunterricht vorenthalten.

    Gerda Weiler war eine Pionierin der Matriarchatsforschung. Matriarchat bedeutet so viel wie „die Mütter (matri) sind der Anfang oder Ursprung (arché)“. Was Gerda Weiler in uralten Quellen entdeckte, ist eine Fundgrube für Mütter. Kostbares Mutterwissen, das wir nur noch „erahnten“, können wir wieder begreifen, selbstbewusst leben und vertreten, wie zum Beispiel die Mutter-Kind-Bindung.

    „Weibliches Bewusstsein und weibliche Freiheit können nur auf dem Hintergrund einer stabilen Mutter-Tochter-Beziehung entstehen, einer Beziehung, die zugleich die soziale Ordnung, die öffentliche Meinung und das geltende Recht symbolisiert. Frauen, die zum Bewusstsein erwacht sind und das Patriarchat hinterfragen und durch ein weibliches Bewusstsein herausfordern, werden den Grund legen zu einer veränderten Mutter-Tochter-Beziehung und zu einer veränderten Welt.“ Diese Sätze sprechen von Gerda Weilers tiefem Verständnis davon, was wir für eine gesunde Gesellschaft und eine neue Zivilisation brauchen.“
    http://www.muetterblitz.de/Ausgabe0409/SP/gerdaweiler.masp

  3. war doch klar schreibt:

    wie alles zusammen hängt in Schland, Schland abgebrannt:erbärmliche Bildung in Ganztasgsschulen
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2727868/Ganztagsschulen—der-Laendervergleich
    – die Rentenvera_ schung (und Herdprämien-Beschimpfung) …siehe Beitrag Johannes Resch (—>hier unter: Mehr Anerkennung und finanzielle Sicherheit für große Familien)
    – SteuerUNgerechtigkeit …

    „Das Thema Briefkastenfirmen rief mir ein Erlebnis in Erinnerung, das ich vor ca. 20 Jahren hatte. Ich war Mitglied im Elternrat eines Traditionsgymnasiums in Othmarschen. In der Elternschaft war eine hohe Anspruchshaltung an den Schulträger, die Stadt Hamburg verbreitet. Die Austattung mit Personal-und Sachmitteln, der Unterhalt des Gebäudes etc. wurden als dem sehr wohlhabenden Stadtteil nicht gemäß angesehen. Ich hatte damals im Abendblatt gelesen, dass Othmarschen von allen Stadtteilen den höchsten Anteil von Null-DM-Steuerbescheiden aufwies. Vor diesem Hintergrund hielt ich die überproportionalen Ansprüche der Elternschaft für unpassend. Als ich meinen Standpunkt im Elternrat vertrat und auf die verbreitete „Steuervermeidung“ der vermögenden Othmarscher Bevölkerung hinwies, wurde mir entgegengehalten, all dies geschehe völlig legal. (zit. Leserzuschrift HA 9.4. auf den Leitartikel „Abgehobene Eliten“)

    Diese „platon-gesteuerte“ Regierung checkt und checkt es éinfach nicht!

    Da schieben die feisten Rentner, die es auch gibt in Massen – wir sind ja schließlich ein unsolidarisches Land – ihre Designer-Outlet-Handtaschen und ihre Exklusiv-Schlemmer-Bäuche um die Ufer des Boden -oder Tegernsees (Alter ist mithin eine Klassenfrage!) und die jungen Generationen verrecken oder werden abgespeist! (z.B.mit schlechten Schulen, keine Jobs…) Hoffen wir mal mit ihnen, dass sie ihre Drittweltpflegerin finden! Auf dem „Schwarz“-Markt….
    Neue Abwrackprämien nicht in Sicht 😦

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