Bundespräsidentenwahl 2016

Einen – immer noch aktuellen — lesenswerten Kommentar zur Präsidentenwahl postet Andreas Unterberger:
http://www.andreas-unterberger.at/2016/04/die-linke-strategie-zur-präsidentenwahl-hoch-hofer/ (15.4.):

Rotgrün, ORF und alle anderen dem linken Medienblock zugehörigen Medien (von Puls4 bis Falter) verhalten sich derzeit erstaunlich. Sie haben viel stärker die Kandidaten Griss und Khol im kritischen Visier als den Freiheitlichen Hofer. Dieser wird seit Wochen kaum attackiert, obwohl doch normalerweise jeder freiheitliche Kandidat von dieser Seite immer als Ausgeburt der Hölle verdammt wird. Die Erklärung für dieses Verhalten ist verblüffend.

Es hängt – auch, aber wohl erst in vierter Linie – damit zusammen, dass SPÖ-Kandidat Hundstorfer nicht in die Stichwahl kommen dürfte. In diesem Fall ist es für die SPÖ (und damit dem der SPÖ zuzurechnenden Teil dieses Medienblocks) natürlich viel besser, sagen zu können: Ja traurig, aber auch die ÖVP und deren Kandidat haben eine schwere Schlappe erlitten; und schuld daran ist sowieso nur die ÖVP, weil sie sich (in Wahrheit freilich nur sehr selten) nicht allen SPÖ-Wünschen gebeugt hat. Nur dann, wenn auch die ÖVP begossen dasteht, kann die SPÖ-Führung wohl eine Hundstorfer-Schlappe ohne interne Revolution zu überleben hoffen.

In dritter Linie helfen die Attacken auf Khol und die wochenlange Dramatisierung eines erwartbar gewesenen, aber im Zeitpunkt zweifellos ungewöhnlichen ÖVP-Minister-Landesrats-Tauschs von der inhaltlich viel dramatischeren Spaltung in der SPÖ zwischen der neuen Faymann-Linie und der Willkommenskultur der Wiener Bobo-Feministinnen-Partie abzulenken.

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Ergänzung 23.4.2016:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2016/04/wahlen-sie-ruhig-den-alexander-van-der.html Wählen Sie ruhig den Alexander Van der Bellen (23.4.):

… wenn Sie (oder Ihre Tochter) mehr davon haben wollen:

Studentin (21) von jungen Asylwerbern vergewaltigt
Trio gefasst …

… Van der Bellen steht für Willkommenskultur und Multikulti. Wer ihn deshalb wählt, sollte sich über vergewaltigte Töchter keine grauen Haare wachsen lassen. …

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Ergänzung 24.4.2016:

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2016/04/24/hurra-fpoe-kandidat-mit-riesigem-ergebnis-bei-praesidentschaftswahl/:

Super Chancen, dass ein Patriot nächster Präsident Österreichs wird! Das Ergebnis zeigt, dass auch die AfD in Deutschland mehrheitsfähig werden kann. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT-Magazin

Dieses Ergebnis ist eine politische Bombe gegen das Multikulti-Establishment, nicht nur in Österreich: Beim ersten Durchgang zu den Präsidentschaftswahlen erreichte der FPÖ-Kandidat Hofer sensationelle 35+x Prozent. Damit hat er alle anderen Bewerber deklassiert.

Bei allen Umfragen im Vorfeld – hahaha! – war Hofer immer nur Zweitplatzierter gewesen mit im Schnitt 23 bis 24 Prozent. Besonders bitter ist das Ergebnis für die Große Koalition: Sowohl der Kandidat der Schwarzen (ÖVP) wie der Roten (SPÖ) erreichten lediglich um die elf Prozent. Damit haben sie die politische Legitimation zum Weiterregieren verloren und müssten eigentlich sofort Neuwahlen ansetzen. …

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Ergänzung 25.4.2016:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/oesterreich-fpoe-kandidat-triumphiert-bei-praesidentenwahl/ (24.4.):

… Sicher ist nach dem ersten Wahlgang allerdings, daß erstmals kein Politiker von Sozialdemokraten und ÖVP Staatsoberhaupt des Landes wird. Van der Bellen hatte im Wahlkampf mit der Ankündigung für Aufregung gesorgt, er werde keinen FPÖ-Politiker zum Kanzler machen. In Umfragen liegt die von Heinz-Christian Strache geführte Partei landesweit mit mehr als 30 Prozent auf dem ersten Platz. …

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http://www.epochtimes.de/politik/europa/europas-rechte-gratulieren-zum-fpoe-sieg-eine-rigorose-politik-im-umgang-mit-der-fluechtlingsproblematik-bedeutet-nicht-extremisten-zu-sein-a1324602.html (25.4.):

Frankreichs Front-National-Chefin Marine Le Pen sandte: „Aufrichtige Glückwünsche an die Freunde der FPÖ zu diesem großartigen Erfolg. Bravo, österreichisches Volk!“ Der Niederländer Geert Wilders, Chef der rechtspopulistischen Partei für die Freiheit, jubelte euphorisch: „Fantastisch!“

Auch die italienische Oppositionspartei Lega Nord begrüßte das „großartige Resultat, das sich in Österreich für unsere historische Verbündete die FPÖ abzeichnet“, schreibt die „Krone„. Lega-Nord-Chef Matteo Salvini sprach gar von „immenser Freude“.

… Kritisch äußerte sich der italienische Politiker allerdings über den diffamierenden Umgang mit der FPÖ in Österreich: „Was mich verblüfft und verärgert, ist die Oberflächlichkeit, mit der die FPÖ als ausländerfeindliche und rassistische Rechte bezeichnet wird. Wer Freiheit, geregelte Einwanderung und ein anderes Europa fordert, wird sofort angeprangert. Die Political Correctness tötet die Wahrheit und Wirklichkeit“, zitiert die Kronenzeitung den Italiener. …

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Fritz Goergen: http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/oesterreich-das-ende-der-aera-rot-schwarz/ (24.4.):

In Österreich sortiert sich die Parteienstruktur neu. Die FPÖ setzt sich an die Stelle der SPÖ. Nutzt die ÖVP die Stunde nicht für eine Reform an Haupt und Gliedern, ist ihr auch nicht zu helfen. Die Berliner Republik sollte genau hinschauen: auf die Zeichen an der Wand.

… Bei der Abschlussrunde der Kandidaten vor der Abstimmung hatte [Hundstorfer] den Vogel abgeschossen, als er die Existenz des Parteibuch-Proporzes (ohne rotes oder schwarzes keine Karriere) leugnete, was das Studiopublikum ebenso zum hellen Lachen brachte wie alle anderen Kandidaten. …

… Der österreichische Wahlgang ist eine Protestwahl. Dass der FPÖ-Kandidat ein Drittel der Stimmen erntet, ist eines. Dass die Kandidaten von SPÖ und ÖVP zusammen auf 22 Prozent gevierteilt werden, während ihre Vorgänger es ein halbes Jahrhundert lang immer auf 80 Prozent brachten, ist der eigentliche Befund. …

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Ergänzung 26.4.2016:

Henning Hoffgaard: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/oesterreichische-normalitaet/ (25.4.):

Zeitenwende, Erdbeben, Rechtsrutsch. Wer der deutschen Presse glaubt, müßte zum Schluß kommen, Österreich drohe nach dem FPÖ-Erfolg bei der Bundespräsidentenwahl ein Putsch. Doch hat das Kind einen ganz einfachen Namen: Demokratie. …

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Harald Vilimsky: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/alles-nazis-ausser-mutti/ (26.4.):

…Das demokratische Wahlergebnis war aber offenbar nicht im Sinne der Social-Media-Redaktion der ZDF „heute-show“. Also postete diese am Montag auf Facebook die Frage: „Was ist verkehrt mit euch, liebe Nachbarn?“ Dazu eine Grafik, die ein Schnitzel in der Form eines Hakenkreuzes zeigt, mit dem Text: „Österreicher wählen eben so, wie sie es vom Schnitzel kennen: Möglichst flach und schön braun.“ …

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Ergänzung 27.4.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/gabriels-einmischung-in-den-oesterreichischen-wahlkampf-10066559/ (26.4.):

… SPD-Chef Gabriel erklärte jetzt, einen FPÖ-Bundespräsidenten Norbert Hofer verhindern zu wollen.Gabriel empfiehlt den »abtrünnigen« Alpenrepublikanern sich im zweiten Wahlgang allesamt hinter den Grünen-Bundespräsidentenkandidaten Alexander Van der Bellen zu stellen.

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http://www.freiewelt.net/nachricht/praesidentschaftskandidat-norbert-hofer-fpoe-10066588/ (27.4.):

… Der Ausgang dieser Präsidentenwahl hat längst auch Berlin erreicht. Besorgte CDU-Abgeordnete warnen mit Blick auf Merkels Migrationspolitik vor einem weiteren Stimmenverlust. In diesem Jahr werden noch zwei Landtagswahlen (Mecklenburg-Vorpommern am 04. September und Berlin am 18. September) stattfinden. Dazwischen gibt es am 11. September die Gemeinderatswahlen in Niedersachsen. Im Februar 2017 wird der Bundespräsident gewählt, im März der Landtag im Saarland, im Mai die Landtage in Schleswig-Holstein und im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, bevor es dann zum ultimativen »Showdown«, der Bundestagswahl, im September 2017 kommt. …

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Werner Reichel: http://ef-magazin.de/2016/04/27/8906-politische-korrektheit-als-gefahr-der-sommer-der-vergewaltigungen-und-luegen Die Herrscherkaste sieht ihrem Ende entgegen (27.4.):

Die Multikulti-Lobbyisten versuchen mit schwindendem Erfolg, sich selbst und den Bürgern die krisenhafte Lage schönzureden. Dass das immer schlechter funktioniert und sich immer mehr Menschen nicht mehr belügen lassen, hat die erste Runde der Bundespräsidentenwahl in Österreich gezeigt, ebenso wie die Unfähigkeit der Politiker, Journalisten und Meinungsforscher, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ein großer Teil der Bürger hat jegliches Vertrauen in diese Berufsgruppen verloren.

In privaten Gesprächen erfährt man hinter vorgehaltener Hand von Lehrern, Polizisten, Ärzten, Spitalsmitarbeitern und anderen Menschen, die täglich, unfreiwillig und direkt mit der neuen europäischen Multikultirealität konfrontiert sind, dass sie psychisch und physisch am Limit sind, dass sie ihren Job aus Frust und Überforderung am liebsten hinschmeißen würden. Ein System vor dem Kollaps. Diese Menschen sind verunsichert, verängstigt und verzweifelt. Und sie haben nicht nur keine Rückendeckung durch die öffentliche Verwaltung, die Politik und die meisten Medien, sie haben obendrein einen Maulkorb verpasst bekommen. Über die wahren Zustände zu sprechen, kann den Job und damit die finanzielle Existenz gefährden. …

… Auch in den kommenden Wochen wird der politisch korrekte Machtblock alle Register ziehen und auf seine bereits etwas abgenutzten Strategien (Nazikeule, wer nicht links wählt, ist geistig minderbemittelt und so weiter) setzen, um den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer als Staatsoberhaupt zu verhindern. Es wird eine Schlammschlacht, bei der wie beim Limbo-Dance selbst die jetzt schon niedrigen demokratiepolitischen und journalistischen Mindeststandards unterschritten werden, um einen alles entscheidenden Zweikampf zwischen den Mächten des Guten und den Mächten des Bösen zu inszenieren. Oder, wie es Linke und Journalisten gerne ausdrücken, zwischen „Wut“ und „Mut“. Dass sich linke Opportunisten und Systemgünstlinge gerne mit dem Attribut „mutig“ schmücken, gehört zu den politischen Absurditäten im gegenwärtigen Europa. …

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http://www.freiewelt.net/nachricht/spoe-und-oevp-wollen-keine-wahlempfehlung-abgeben-10066589/ (27.4.):

SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte die »demokratischen Parteien« Österreichs dazu auf, eine Einheitsfront gegen Hofer (FPÖ) und für Van der Bellen (Grüne) zu bilden. Die denken nicht daran: SPÖ und ÖVP lehnen eine offizielle Empfehlung für die Stichwahl ab. Jeder soll persönlich entscheiden. …

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Ergänzung 29.4.2016:

http://www.andreas-unterberger.at/2016/04/die-vernichtung/ (24.4.):

Ein freiheitliches Erdbeben hat uneinnehmbar scheinende Festungen hinweggefegt. SPÖ wie ÖVP sind total zerstört, ebenso wie ihre beiden parteiloyalen Präsidentschaftskandidaten. Und die Meinungsforscher sind gleich mit ihnen untergegangen. …

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http://www.andreas-unterberger.at/2016/04/die-entzauberung-des-ögb-und-die-angebliche-radikalisierung-österreichs/ (25.4.)

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Ergänzung 30.4.2016:

https://www.unzensuriert.at/content/0020607-Nach-Wahlerfolg-von-Norbert-Hofer-Deutsche-servieren-Oesis-Hakenkreuz-Schnitzel (26.4.):

Jetzt wissen wir endlich, was in Deutschland Satire ist! Wenn Jan Böhmermann im ZDF den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in einem Schmähgedicht als Ziegenficker bezeichnet, ist das laut Paragraf 103 StGB eine Beleidigung eines ausländischen Staatschefs und daher – wenn Mutti Angela Merkel eine Strafverfolgung zulässt – auch strafbar.

Wenn die Spaßmacher der ZDF-„heute show“ nach dem Wahlerfolg von Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl ein Hakenkreuz in Form eines Schnitzels über Facebook verbreiten und den Text „Österreicher wählen eben so, wie sie es vom Schnitzel kennen: Möglichst flach und schön braun“ dazufügen, handelt es sich nach dem Verständnis mancher unserer Nachbarn wohl um reinste Satire, die – wenn es gegen die Wähler der FPÖ geht – praktisch alles erlaubt.

… Die Propagandawelle Richtung Österreich rollt seit Sonntag Abend unaufhaltsam. Und der eine oder andere wird sich wohl noch gut an die Zeit erinnern, als es unter der Schwarz-Blauen Regierung sogar Sanktionen der EU-Länder gegen Österreich gab. Oder als man Bundespräsident Kurt Waldheim, davor immerhin langjähriger UNO-Generalsekretär, in den USA 1986 auf die „Watch List“ (=Einreiseverbot) setzte und Österreich einen „Weisenrat“ zur Ordnung der politischen Kultur verordnete. …

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Ergänzung 1.5.2016:

Fragolin: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2016/04/gastkommentar-die-zeit-der-feinen.html Gastkommentar: Die Zeit der feinen Klinge ist vorbei, jetzt geht es um die Breitseite! (30.4.):

Da kann man philosophieren, wie man will, wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, ist es irrelevant, ob einem die Medizin schmeckt. Fakt ist, dass der 22.5., obwohl „nur“ eine BP-Wahl, eine wichtige Weichenstellung bedeutet.

Wer setzt wo seine Prioritäten und was bedeutet das? …

Ich wähle Hofer, denn jeder, der nicht wählt, wählt VdB, und wer VdB wählt, wählt einen Menschen in das höchste Amt des Staates, der diesen Staat aufgeben möchte.

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Ergänzung 7.5.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/07/eu-praesidenten-warnen-vor-wahl-der-fpoe-in-oesterreich/:

Die EU-Präsidenten Schulz und Juncker warnen die Österreicher davor, den FPÖ-Mann Norbert Hofer zum nächsten Bundespräsidenten zu wählen. Dies würde den Charakter Europas verändern. In Österreich selbst dürften die Empfehlungen ohne Resonanz bleiben: Sogar die SPÖ diskutiert bereits lebhaft eine Öffnung zur FPÖ. …

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Ergänzung 9.5.2016:

http://www.puls4.com/video/pro-und-contra/play/3054320 Wer wird Präsident? Das Duell vom 08.05.2016

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Ergänzung 14.5.2016:

http://zuerst.de/2016/04/25/fpoe-praesidentschaftskandidat-hofer-exklusiv-bei-zuerst-oesterreich-braucht-einen-aktiven-praesidenten/:

Hofer: Ich glaube, die Menschen haben ein feines Sensorium, was den Umgang mit der Wahrheit betrifft. Daher ist es auch notwendig, klare Antworten zu geben. …

… Ich werde der Schutzherr aller Österreicher sein.

Ich gehe davon aus, daß sich Neuwahlen abzeichnen, wenn ich Bundespräsident werde. …

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2 Antworten zu Bundespräsidentenwahl 2016

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

  2. Pingback: Bundespräsidentenwahl 2016 – 2 | Kreidfeuer

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