Christenverfolgung in deutschen Asylunterkünften – 2

(Fortsetzung zu https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/03/19/christenverfolgung-in-deutschen-asylunterkuenften/)

http://www.katholisches.info/2016/05/10/christliche-fluechtlinge-brauchen-in-deutschland-schutz-vor-moslems-appell-von-menschenrechtsorganisationen/:

(Berlin) Für internationales Aufsehen sorgt eine Studie über anhaltende Gewalt gegen Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften. Die Studie wurde am Montag vom christlichen Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors vorgestellt. Sie bestätigt, was seit Jahren bekannt ist. Das Ausmaß der antichristlichen Diskriminierung wurde bisher unterschätzt. Das ist nun nicht mehr möglich. Nicht nur der Staat versagt mit seiner Flüchtlingspolitik, sondern auch die deutschen Bischöfe und die christlichen Kirchen.

Die Studie zeige, so Markus Rode von Open Doors, daß in Deutschlands Flüchtlingsheimen unter Nicht-Muslimen „Angst und Panik“ herrsche. In der Studie sind 231 Fälle aus Deutschland dokumentiert. In jedem der Fälle geht es um Diskriminierung, sexuelle, physische und psychische Gewalt bis hin zu Todesdrohungen.

Laut Rode sei das nur „die Spitze des Eisberges“. Die Studie läßt ein Täter-Opfer-Profil erkennen. Die Täter sind in der Regel Moslems, die Opfer Christen. Die Hälfte der Opfer religiös motivierter Gewalt nannten moslemische Flüchtlinge als Täter, mit denen sie in denselben Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind. Die andere Hälfte nannte das großteils moslemische Wachpersonal in den Flüchtlingsunterkünften als Täter. In Berlin gelte das sogar für zwei Drittel der Übergriffe. In fast jedem dritten Fall wurden Todesdrohungen ausgesprochen.

… In Hamburg räumte eine katholische Pfarrgemeinde sogar die Kirche, um moslemischen Asylanten Platz zu machen. Das Gegenteil dessen, wofür Anfang Dezember 2015 der deutsche Philosoph Robert Spaemann plädierte: nämlich im Zweifelsfall verfolgte Christen bei der Aufnahme in Deutschland gegenüber Moslems zu bevorzugen. Spaemann sagte zudem: „Kulturellen Pluralismus“ sollte man „nicht zu einem Ziel hochjubeln. Er vergrößert das Konfliktpotential“.

… Unter den islamischen Asylanten werde für die Ideologie des IS geworben. Der bei der Pressekonferenz anwesende syrische Christ Fadi S. berichtete, daß radikale Moslems auf Facebook die Namen und Fotos von Menschen veröffentlichen, die sich in Deutschland gegen die Islamisten, den Islamischen Staat und deren Dschihad-Ideologie aussprechen (siehe dazu auch Missionar: Islamische Extremisten „infiltrieren“ Migrantenströme und „werden Europa großen Schaden zufügen“ und generell Hintergründe der Flüchtlingskrise). …

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Ergänzung:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2016/05/menschenrechtsverbande-besorgt-wegen.html Menschenrechtsverbände besorgt wegen Übergriffen gegen christliche Flüchtlinge (10.5.):

(PM IGFM) Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert, Minderheiten und die negative Religionsfreiheit in Flüchtlingsunterkünften stärker zu schützen. Die IGFM berichtet, dass sich nach den leidvollen Erfahrungen von christlichen, jesidischen und anderen Flüchtlingen die Atmosphäre in Aufnahmeeinrichtungen dramatisch verschlechtere, sobald dort Gebetsräume entstehen und regelmäßig öffentliche Gebete durchgeführt würden. Islamisten sei es dadurch möglich, einen Gruppenzwang aufzubauen, denen die übrigen Flüchtlinge in den beengten Unterkünften nicht entrinnen könnten.

Das gehe schließlich so weit, dass sich Islamisten auf religiöse Speisevorschriften beriefen und „unreinen Ungläubigen“ den Zugang zu Kühlschränken und Kochmöglichkeiten verweigerten. Flüchtlinge berichteten, dass sie durch das laute Abspielen religiöser Inhalte, vor allem von Koran-Rezitationen, tyrannisiert würden. Die IGFM nannte in diesem Zusammenhang beispielhaft die Notunterkünfte in der Berliner Glockenturmstraße und der Forckenbeckstraße, aber auch Unterkünfte in ländlichen Gemeinden wie Gusow-Platkow und Massow.

Der Staat müsse sich auf die Seite der Schwächsten stellen, erinnerte die IGFM. Die Einrichtung von sunnitischen Gebetsräumen, die von Islamisten als „Moschee“ bezeichnet und benutzt würden, komme de facto einer Privilegierung der größten Flüchtlingsgruppe gleich. „Die Praxis hat gezeigt, dass dies massiv den religiösen Frieden in den Einrichtungen störe. Christliche Flüchtlinge, Jesiden, Säkulare und Muslime mit anderen Bekenntnissen leiden unter einem erheblichen Gruppenzwang, der sich mit der Zeit immer weiter verschärft“, erklärt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. …

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http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/keine-einzelfaelle-bis-zu-40000-nicht-muslime-in-asylheimen-schikaniert-a1328129.html (9.5.):

… Drei von vier Befragten berichteten laut FAZ von mehrfachen Übergriffen. Am häufigsten waren Beleidigungen (96 Fälle), Körperverletzungen (86 Fälle). 73 Personen beklagten Todesdrohungen gegen sich oder ihre Familien.

Die Menschenrechtler fordern angesichts dessen von Politik und Behörden einen „wirksamen Schutz“ christlicher Asylbewerber. Auch andere religiöse Minderheiten wie Jesiden oder Bahai seien Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt, mahnten die Verbände.

… Auf der Pressekonferenz äußerte sich der in der Flüchtlingshilfe engagierte Berliner Pfarrer Gottfried Martens „fassungslos, dass man weiter am Paradigma des Einzelfalles festhält“. Volker Baumann von der Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) schätzt, dass in Deutschland bis zu 40.000 Migranten aufgrund ihrer religiösen Überzeugung drangsaliert werden. …

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http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/christliche-fluechtlinge-bis-zu-40-000-nicht-muslime-im-fluechtlingsheim-drangsaliert-14223089.html (9.5.):

Laut einer Studie sind tausende aus Syrien und dem Irak geflohene Christen in deutschen Flüchtlingsheimen Gewalt und Drohungen ausgesetzt. Sicherheitspersonal und muslimische Flüchtlinge sollen für die Übergriffe verantwortlich sein.

Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben anhaltende Gewalt gegen Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften beklagt. Markus Rode von „Open Doors“, einem internationalen Hilfswerk für verfolgte Christen, sprach am Montag bei der Vorstellung einer Erhebung von einem Klima der „Angst und Panik“.

In der Studie dokumentieren die Menschenrechtler 231 Fälle aus Deutschland, die von Diskriminierung über Körperverletzung bis hin zu sexuellen Übergriffen und Todesdrohungen gehen. Dies sei nur „die Spitze des Eisbergs“, so Rode. Er forderte die Politik zum Handeln auf. …

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