Woelki will Invasorenboot als Fronleichnamsaltar verwenden

Jakob Tscharntke: http://brd-schwindel.org/kardinal-woelkis-anbetung-der-invasoren/ (24.5.):

Daß der Kölner Kardinal Woelki einen gewissen Realitätssinn verloren zu haben scheint, um es einmal ganz freundlich auszudrücken, dieser Verdacht dürfte wohl schon manchem Zeitgenossen in den letzten Wochen gedämmert sein.

Daß er nun aber anscheinend ganz von Sinnen – zumindest von christlichen Sinnen – ist, zeigt seine neueste Eskapade. Er will doch tatsächlich ein Invasorenboot von Malta nach Köln bringen lassen, um dieses als Altar am Fronleichnamsgottesdienst zu verwenden …

… Ob Herrn Woelki die Gotteslästerlichkeit dieses Treibens auch nur ansatzweise vor Augen steht? Und ob ihn seine Kirchenoberen, allen voran Herr Marx und erst recht der liebe Franziskus in Rom noch zurückpfeifen? Wobei geistlicher Durchblick und Realitätssinn auch nicht deren stärkste Seite zu sein scheinen. …

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Ergänzung 25.5.2016:

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/gauland-wir-sind-keine-christliche-partei/ (24.5.):

HAMBURG. Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat den Kirchen mangelnde Distanz zur Bundesregierung vorgeworfen. „Wenn diese Flüchtlingspolitik das Programm der Kirchen ist – dann gebe ich offen zu: Ich bekämpfe das Programm der Kirchen“, sagte Gauland in der Zeit-Beilage Christ & Welt. „Die Kirchen versuchen, den Staat zu manipulieren“, warnte der AfD-Politiker. Er wolle nicht, daß dieser zugrunde gehe. …

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Ergänzung 29.5.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/kardinal-woelki-vergisst-die-ueber-bord-geworfenen-christen-10067076/ (27.5.):

Mitten auf dem Domplatz in Köln ist ein sieben Meter langes Flüchtlingsboot ausgestellt. Bei der Fronleichnamsprozession nutzte Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki es als Altar. …

… Das Erzbistum Köln hatte das Holzboot gekauft, das von der Maltesischen Armee vor einigen Jahren bei einem Rettungseinsatz beschlagnahmt wurde. …

In der Vergangenheit gab es immer wieder Meldungen, dass bei solchen Überfahrten von Libyen nach Europa zahlreiche christliche Bootsinsassen von den mehrheitlich muslimischen Migranten über Bord geworfen wurden und elendig im Mittelmeer ertranken. Es ist nicht bekannt, ob es auch explizit auf diesem Boot zu einem solchen Vorfall kam; auszuschließen ist es aber nicht. Nur auf das Schicksal dieser Christen ging Woelki in seiner Rede mit keinem Wort ein. …

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Ergänzung 31.5.2016:

Martin Lichtmesz: http://www.sezession.de/54168/kardinal-woelkis-hommage-an-das-heerlager-der-heiligen.html (30.5.):

Die ganze Angelegenheit ist haarsträubend, aber einen gewissen Genuß hat sie mir am Ende doch bereitet. Das makabre Theater, das der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki zu Fronleichnam vor dem Kölner Dom inszeniert hat, kann es locker mit den schönsten Szenen aus „Das Heerlager der Heiligen“ aufnehmen, insbesondere jenen, die von der Pervertierung der christlichen Religion handeln. …

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Ergänzung 2.6.2016:

David Berger: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/sakrale-fluechtlingsromantik/ (1.6.):

„Die Franzosen werden nicht eher aufwachen, als bis Notre Dame zu einer Moschee geworden ist.“ Dieser Satz stammt nicht von Marine Le Pen, sondern von Emile Cioran, dem vielleicht bedeutendsten Kulturkritiker des 20. Jahrhunderts.

Was Notre Dame für die Franzosen, das ist der Kölner Dom für die Deutschen. Noch läuten von den Türmen der beiden Kathedralen die Glocken. Aber unweit davon ertönt bereits der Ruf eines Muezzins über jener Großmoschee, die von Volker Beck, dem religionspolitischen Sprecher der Grünen, jüngst zum neuen Wahrzeichen der Domstadt ausgerufen wurde. Noch steht in beiden Kirchen ein Bischofsstuhl statt einer Minbar, der Korankanzel. Aber wie lange noch?

Während Juden und Christen in nahezu allen Ländern, in denen sie eine Minderheit gegenüber den Muslimen darstellen, aufs Heftigste verfolgt werden, scheint deutschen Bischöfen beider Konfessionen derzeit keine Sorge brennender, als der Unbedenklichkeit der Islamisierung unseres Landes das Wort zu reden. So lobte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode jüngst unter der Schlagzeile „Muslime und Minarette gehören zu Deutschland“ den sich bei uns ausbreitenden Islam. Wir hätten nun „viel von den Muslimen, die herkommen, zu lernen“. …

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Eine Antwort zu Woelki will Invasorenboot als Fronleichnamsaltar verwenden

  1. Der buntorientierte „Gummi-Löwe von Köln“ zeigt lediglich, wessen Geistes Kind er ist. Offen behandelt er den Altar als bloßes Theater-Requisit für seine persönliche Ego-Show. Mit diesem mutigen Schritt redet er furchtlos den Mächtigen nach dem Munde und tut mündig das, was ihm offenbar aufgetragen wurde, zu tun. Vorbildlich, wie dieser tapfere Gutdenker mutig auf die vorgestanzten Denkschablonen der Korrektmedien zurückgreift und dadurch Lob und Ruhmpreisungen seitens des sozio-kulturellen Mainstreams furchtlos erträgt.

    Umsichtig vermeidet er den Kontakt mit der Realität, wenn (politisch inkorrekt und somit ohnehin kaum vorstellbar) Frauen von Migranten massiv belästigt und bedrängt werden (vermutlich eh‘ nur eine Erfindung rechtsreaktionärkonservativer Dunkelkatholiken). Besonnen verzichtet er darauf, sich aus eigener Anschauung ein Bild zu machen, wenn sein eigener Dom von Migranten mit Feuerwerk beschossen wird. Wie schnell würde da das Mainstream-Zerrbild zusammenbrechen, wie schnell der Gedankenstrom in gefährliche Bereiche kommen! Couragiert verdammt er daher lieber die gemeingefährlichen PEGIDA-Gedankenverbrecher und zieht sich mit klarer Ansage in den Enddarm der Herrschenden zurück.
    Immer dran denken: Die GROßE SCHWESTER sieht Dich an!

    An Feinheiten wie der geschmackvoll gewählten Platzwahl sieht man den Meister: als Ortsfremder weiß ich zwar nicht, ob der Roncalli-Platz seinen Namen dem Konzils-Papst Johannes XXIII. (bürgerlicher Name Angelo Giuseppe Roncalli) oder dem Zirkus Roncalli verdankt. Passend für den geplanten Politzirkus-Auftritt seiner Eminenz wäre sicherlich beides…

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