Buch: Alina Bronsky u. Denise Wilk: „Die Abschaffung der Mutter“

http://www.media-maria.de/product_info.php?products_id=5336 Die Abschaffung der Mutter:

… Was ist das Muttersein unserer Gesellschaft wert?

Eine Schwangerschaftsvorsorge, die in Entmündigung gipfelt. Geburten, bei denen es vor allem um eines geht: (Kosten-)Effizienz. Ein Wochenbett, das seinen Namen nicht mehr verdient. Stillen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und keinesfalls zu lange. Väter, die versuchen, die bessere Mutter zu sein. Eine Politik, die alles dafür tut, Kinder so schnell wie möglich in die Krippe zu stecken. Die Verunsicherung von Müttern als Geschäftsmodell. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige.

Wer sich heute als Frau für ein Kind entscheidet, der muss verrückt sein, so könnte man meinen. Denn Mütter werden in unserer Gesellschaft zunehmend bevormundet, kleingehalten und überwacht. Jegliche Kompetenz mit dem eigenen Kind wird ihnen abgesprochen. Wer im Beruf ernstgenommen und von seinem Umfeld anerkannt werden möchte, der lässt seine Bedürfnisse als Mutter unter den Tisch fallen. Denn eines will man auf gar keinen Fall sein: eine Glucke. Schritt für Schritt vollzieht sich so die Abschaffung der Mutter. …

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2 Antworten zu Buch: Alina Bronsky u. Denise Wilk: „Die Abschaffung der Mutter“

  1. ENM schreibt:

    Ich habe mich nicht nur für EIN Kind entschieden, sondern für sechs. WIE verrückt muß ich also sein?

    Was den Mutterschutz und den Wert einer Mutter für die Familienarbeit (andere Beiträge, hier) anbelangt allerdings, sollten Christen (ganz bestimmte Christen) sich aber mal an die eigene Nase fassen. Denn wann und wo hört es auf „gesund“ zu sein….? WANN fängt die wahnsinnige Belastung an? bei sieben? bei zehn? bei zwölf Kindern?
    Neben den vielen Drohungen im fundamentalistisch-evangelikalen Milieu klingt mir vor allem noch eine Gemahnung des Predigers in den Ohren nach: „Wir machen alles selbst“.Das Putzen. Das Babysitten. Das Kochen. Das Einkaufen. Das Waschen. Das Chauffieren………Somit auch den Unterricht, guter Mann???? Womit dürfen wir denn sonst noch so dienen?
    Tja…der liebe Gott wandelte sich durch die Jahrhunderte, in den Regionen, in den Religionen….sogar in seinem/ihrem Geschlecht
    War im zwölften Jh. noch die Selbstkasteiung angesagt, um gottgefällig einen Anspruch auf Gnade zu erheischen. Vieles von dem, steckt wohl noch heute in manchen Knochen…. Mancher Zwingherr….mancher Gehorsam, viel Instrumentalisierung (entweder man kommt damit klar, oder man geht daran zu Grunde)
    Das Christentum (= DIE christliche Lehre) jedenfalls ist kein „Schutz“ (vor Überforderung und Ausbeutung) , auch wenn es den Begriff gern im Munde führt. …
    Die Autorin oben führt Kleinhaltung und Überwachung als Kritikpunkte an der Gesellschaft an.

    Auch wer in einer gläubigen Gruppierung anerkannt sein will, läßt seine Bedürfnisse als Mutter unter den Tisch fallen

  2. ENM schreibt:

    Hörtipp zum Nachhören auf dradio

    Sendung vom 28.5. dradio 11.05Uhr Lesart
    http://www.deutschlandradiokultur.de/lesart.1269.de.html

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