Rettet die wahre Familie!

Peter Helmes: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2016/05/vater-mutter-kinder-das-ist-familie.html Vater, Mutter, Kind(er) – Das ist Familie! (31.5.):

… Eine unbegreifliche Gesellschafts- und Familienpolitik führt geraden Wegs zur Auflösung der Institution Familie: Die Familie als Keimzelle und Rückgrat der Gesellschaft wird zerstört. Ehe und Familie werden zu Freiwild, Tötung Ungeborener („Abtreibung“) und „Sterbehilfe“ („humanes Sterben“) zur Norm. Die Erziehung wird weitestgehend an den Staat delegiert, damit möglichst beide Elternteile mit ihrem Broterwerb Steuer- und Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften können.

Das bedeutet in Klartext: Schluß mit dem „Familiengedöns“, freie Fahrt – sprich freier „Verkehr“ – für alle, ob mit oder ohne Trauring! Und wenn schon Ehe, dann Homo-Ehe! So etwa ist die derzeitige Gefühlswelt der Gesellschaftszerstörer. Nahezu ungehindert – ungehemmt sowieso – streben sie ihrem Ziel zu: der Auflösung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Begleitet von einem nie dagewesenen Medienkonzert, unterstützt von „Bildungsplänen“ aller Art und angeführt von Menschen, die scheinbar keine sexuellen Hemmungen (aner-)kennen, droht eine Riesenwelle von Familienfeindlichkeit über uns hereinzubrechen – im Beiboot Volkserzieher der grünroten Art, „fortschrittliche“ Kirchenmänner und -frauen und selbstverständlich die ganze Queer-Riege der LSBTTIQ-Menschen.

Leider wird in der öffentlichen Debatte gerne übersehen, daß hinter all diesen Plänen eine teuflische Strategie steckt: die Idee vom Neuen Menschen und einer Neuen Gesellschaft. Die nostalgische Verklärung der APO-Zeit als eine Art „lustiger Abschnitt“ der noch kurzen Geschichte unserer Republik verkennt die verheerenden Auswirkungen der Ideen und des Wirkens der „Achtundsechziger“: Das Abwürgen unseres nationalen Selbstverständnisses und unserer Tradition, die Zerstörung der traditionellen Werte (insbesondere der Institution Familie), die eine Gesellschaft zusammenhalten und unser Land stark gemacht haben. …

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Ergänzung 3.6.2016:

José García: http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Eine-Ideologie-die-Ehe-und-Familie-zerstoert;art312,169807 (1.6.):

Die Verbreitung der Gender-Ideologie führt für Robert Kardinal Sarah zu einem neuen Kolonialismus. Dies stellte der Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung kürzlich unmissverständlich bei einem Vortrag fest. Der Kardinal sprach auf Einladung des „Berit“-Instituts für die Familie an der Katholischen Universität Ávila (UCAV) in Zusammenarbeit mit dem UCAV-Lehrstuhl „Santa Teresa de Jesús“ für Frauenstudien in Ávila. Die Gender-Theorie werde von der Weltgesundheitsorganisation WHO und weiteren Institutionen aus Nordamerika, Westeuropa und Australien in die ganze Welt hineingetragen. Die Entwicklungsländer müssten sich verpflichten, sie anzunehmen. Denn die Entwicklungshilfe dieser Organisationen sei an die Bedingung geknüpft, dass die Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas diese Ideologie übernähmen. „Das ist ein regelrechter Neu-Kolonialismus.“

Kardinal Sarah zitierte insbesondere Punkt 56 des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus, in dem der Heilige Vater von „verschiedenen Formen einer Ideologie, die gemeinhin Gender genannt wird“, spricht. Darin definiert Papst Franziskus die Gender-Theorie als eine Ideologie, die „den Unterschied und die natürliche Aufeinander-Verwiesenheit von Mann und Frau leugnet“. Der Heilige Vater führt dann aus: „Sie stellt eine Gesellschaft ohne Geschlechterdifferenz in Aussicht und höhlt die anthropologische Grundlage der Familie aus.“ Darin mache Papst Franziskus deutlich – so Kardinal Sarah –, dass die Gender-Ideologie ein „Frontalangriff gegen die Familie“ sei. Sie wolle „die Familie zerstören“.

Der Ursprung der sich „einen wissenschaftlichen Anstrich gebenden“ Gender-Theorie gehe zwar auf John Money zurück, der sie in den 1950er Jahren an der Universität Harvard aufstellte – und insbesondere auch ab 1967 mit dem berühmten „Fall John/Joan“ weiterentwickelte – sowie auf deren Rezeption durch Judith Butler in den 1990er Jahren. Laut Butler seien, so Sarah weiter, Geschlecht und Gender keine Substantive, sondern Verben, weil das soziale Geschlecht oder Gender dadurch definiert werde, was wir täten, und nicht durch das, was wir seien. So sei ein „naturwidriger Schwindel“ entstanden, der sich als Wissenschaft ausgebe. …

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https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/lega-nord-startet-beratungsangebot-gegen-gender-ideologie/ (3.6.):

MAILAND. Der Regionalrat der italienischen Provinz Lombardei will Familien künftig die Gelegenheit geben, Indoktrinationsversuche von „Gender-Ideologen“ an Schulen zentral zu melden. Die neue Anlaufstelle, die per Telefon oder E-Mail zu erreichen ist, sei eine Initiative der Partei Lega Nord, berichtete die italienische Zeitung La Repubblica.

Damit habe die Partei einen „wichtigen und konkreten Schritt umgesetzt, um die Familie zu unterstützen, gerade die mit kleinen Kindern,“ sagte die lombardische Kulturministerin Cristina Cappellini (Lega Nord). Die „natürliche Familie“ werde angegriffen durch die „ideologische Indoktrinierung mit der Gender-Ideologie, die bereits an Kindern getestet wurde“. Es gehe um die „Verteidigung der Familie als fundamentaler Kern unserer Gemeinden und unserer Gesellschaft“, mahnte Cappellini.

… Die Erfassungs- und Beratungsstelle soll Eltern dabei unterstützen, ihr Erziehungsrecht zu verteidigen. Wenn etwa eine Schule ohne das Wissen der Eltern ein Buch einsetze, „das einen an die Idee gewöhnt, zwei Väter oder zwei Mütter zu haben“, könnten sie sich nun Rat holen, sagte Cappellini. Diese „Gehirnwäsche“ werde stets als Anti-Diskriminierung verkauft. …

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