Annaberg-Buchholz 6.6.: Schweigemarsch für das Leben

Friedrich Pohl: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/deutschland-ist-scheisse-ihr-seid-die-beweise/ (8.6.):

… „Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Töten“ und „Willkommenskultur auch für Ungeborene“ forderten die Lebensrechtler; für die linken Gruppen der Gegenseite offensichtlich eine unerträgliche Provokation. Etwa sechs- bis achthundert Teilnehmer aller Alterskohorten hatten sich zum Schweigemarsch am Erzgebirgsklinikum eingefunden …

Und auch wenn die Aktivisten der Gegenseite nichts unversucht ließen, die Lebensrechtler unter der Klammer „reaktionäre und rechte Bewegungen“ irgendwie in die Nähe von Flüchtlingsheimanzündern zu rücken: Hier lief buchstäblich die Mitte der Gesellschaft. Langsam schob sich der Zug durch die Straßen und Gäßchen zur Annenkirche, nur zweimal gelang es kleinen Stoßtrupps der Gegendemonstranten, aus Nebenstraßen zu brechen und in die Nähe zu gelangen: Die Polizei, die beide Demonstrationen mit großem Aufgebot absicherte, hatte die Störer innerhalb von Sekunden isoliert, kaum konnten sie im gesamten Zug wahrgenommen werden.

Zur Abschlußkundgebung der Lebensrechtler standen sich beide Gruppen schließlich auf Rufweite gegenüber. Der rheinische Publizist Martin Lohmann sprach über die Heuchelei einer Gesellschaft, die dem Shreddern von Küken mit mehr Empörung begegnet als dem Zerstückeln des eigenen Nachwuchses, und forderte Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft, den Kranken, den Alten, Behinderten und eben auch den Ungeborenen; eine Ungeheuerlichkeit, die von der Gegenseite mit „Halt die Fresse“-Rufen quittiert wurde. …

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Ergänzung 17.6.2016:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2016/06/marsch-fur-das-leben-in-annaberg.html Marsch für das Leben in Annaberg-Buchholz von Protesten begleitet (14.6.):

(idea) – An einem „Schweigemarsch für das Leben“ im sächsischen Annaberg-Buchholz haben sich am 6. Juni rund 650 Christen beteiligt. Sie demonstrierten für das Lebensrecht ungeborener Kinder sowie alter und kranker Menschen.

An einer Gegendemonstration des Aktionsbündnisses „Pro Choice Sachsen“ unter dem Motto „Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen“ nahmen rund 150 Personen aus dem linken Spektrum teil. Rund 300 Polizisten verhinderten ein Zusammentreffen der beiden Gruppen.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), bezeichnete Lebensschützer als Boten der Freiheit, der Toleranz und der Liebe. Töten sei niemals eine Lösung, auch wenn es als Barmherzigkeit getarnt werde. Angesichts der zunehmenden Intoleranz gegen das Leben laute eine Botschaft des Schweigemarsches: „Wir brauchen keinen Extremismus – weder einen braun lackierten roten noch einen rot lackierten braunen.“ …

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Eine Antwort zu Annaberg-Buchholz 6.6.: Schweigemarsch für das Leben

  1. Michael Wagner schreibt:

    Schon in der StVO steht geschrieben: „Rechts vor Links“ 😊

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