Liberaler Islam?

Günter Ederer: http://www.achgut.com/artikel/gibt_es_einen_liberalen_islam? (11.6.):

„Sowohl gläubiger Muslim als auch Befürworter der freiheitlich-demokratischen Grundwerte sein zu wollen, scheint nur dank des Segens der Unwissenheit oder mit hartnäckiger Verdrängung oder durch Aushalten schwindelerregender geistiger Verrenkungen möglich zu sein.“ Das Zitat eines islamophoben, mindestens aber intoleranten Verteidiger des christlichen Abendlandes? Ein Zitat, welches das Parteiprogramm der AfD stützt, die ja nicht nur behauptet, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, sondern er sei auch mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar?

Zugegeben, es ist eine ziemlich eindeutige Aussage, die die Hoffnung, wir könnten durch eigene Lehrstühle für die Islamwissenschaft eine für deutsche und sogar europäische verträgliche Variante der Lehren aus dem Koran entwickeln, zunichte macht. Es widerspricht allen sehr gut deutsch sprechenden gemäßigten gläubigen Muslimen, die bisher regelmäßig in den Talkshows der deutschen Fernsehanstalten auftreten. Egal, ob es sich um die aus Syrien stammende Lehrerin Lamya Kaddor handelt, oder um den in Aachen geborenen Aiman Mazyek (deutsch-syrischer Abstammung), den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, der allerdings nur knapp 20 000 Mitglieder vertritt.

Das Zitat fällt über die Vertreter des liberalen Islams vernichtende Urteile. Ihre Koranauslegung beruhe auf dem „Segen der Unwissenheit“, fuße auf „hartnäckiger Verdrängung“ und „schwindelerregenden geistigen Verrenkungen“. Das könnte auch so interpretiert werden, dass diese liberalen Muslime gar keine ernst zu nehmenden Islamkenner seien und somit auch keine wirklich Gläubigen, die sich auf die Lehren aus dem Koran berufen könnten. Diese Frage kann hier nicht geklärt werden, denn sie wurde in der fast 1500 Jahre dauernden Existenz des Islam nie schlüssig beantwortet. …

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Ergänzung 18.6.2016:

ISSB: http://www.freiewelt.net/reportage/scharia-die-groesste-schwierigkeit-der-integration-10067446/ (17.6.):

In islamischen Ländern ist die Vorstellung von der Einheit aus Recht und Religion sehr verbreitet. Im Westen wird strikt getrennt: Recht, Religion, Kultur und Wissenschaft sind eigene Kategorien.

Der größte Unterschied zwischen Europa und der islamischen Welt liegt in einem bestimmten Denkansatz. In Europa haben die Renaissance und Aufklärung zu einem Aufspaltungsprozess der Wertekategorien geführt: Recht ist Recht, Religion ist Religion, Wissenschaft ist Wissenschaft, Kultur ist Kultur. Das eine darf nicht mit dem anderen vermengt werden. Der Soziologe Niklas Luhmann hat diesbezüglich von „funktionaler Differenzierung“ gesprochen. Die Welt des Rechts ist ein anderes Denksystem mit einer anderen Logik als die Welt der Religion oder der Naturwissenschaft.

Im islamischen Kulturraum ist dagegen noch die Vorstellung weit verbreitet, dass das Recht, die Religion und die Kultur eine harmonische Einheit bilden. Daher haben 1990 die Außenminister von 45 islamischen Staaten in Kairo eine Erklärung unterzeichnet, die die internationalen Menschenrechte im Sinne der Scharia definiert. Die Scharia wird dort explizit als einzige Quelle der Menschenrechte genannt. Diese Erklärung steht im Gegensatz zur UN-Menschenrechtskonvention. …

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http://www.pi-news.net/2016/06/muslime-auf-dem-weg-in-den-untergang/ (16.6.):

Am 18.5.2016 fand im tschechischen Abgeordnetenhaus eine Konferenz mit dem Titel „Sollen wir Angst vor dem Islam haben?“ statt. Anwesend waren, neben islamischen Scharfmachern aus der Moschee in Brünn, auch Botschafter aus muslimischen Ländern. Als eine der besten tschechischen Rechtsanwältinnen – JUDr. Klára Samková (Foto) ihre Rede vortrug, haben selbige dann sehr schnell das Weite gesucht. PI darf diese mutige, kämpferische Ansprache im Wortlaut wiedergeben:

Meine Damen und Herren, vielen Dank für die Einladung und für die Gelegenheit, hier zu sprechen. Das heutige Treffen soll die Frage zu beantworten helfen, ob wir Angst vor dem Islam haben sollten. Auf diese Frage gebe ich eine direkte Antwort: Wir sollen auf keinen Fall Angst vor dem Islam haben. Wir sollen mit ihm in gleicher Weise umgehen, wie die europäische Zivilisation bislang mit allen totalitären und unmenschlichen Regimen erfolgreich umgegangen ist, mit denen sie in ihrer mehr als zweitausend Jahre dauernden Geschichte gezwungen war, zu kämpfen. Das heißt, den Kampf gegen den Islam aufnehmen, gewinnen, seine Verbreitung ein für alle Mal unterbinden und genau wie bei den früheren monströsen Ideologien, die Existenz des Islam für ein Verbrechen erklären, das gegen die menschliche Natur, die Freiheit und besonders die Würde des Menschen verstößt.

Denn genau so ist der Islam – gegen die menschliche Natur, gegen die Freiheit und gegen die Menschenwürde.

Der Islam hat die gleichen Züge wie Nazismus, Faschismus, Kommunismus. Er ist so, trotz der Tatsache, dass er sich hinter einer Religion versteckt. In Wirklichkeit ist er vor allem eine staatskriminelle und verbrecherische Ideologie und nicht reformierbares Regierungssystem.

Der Islam versteckt sich aus zwei Gründen hinter der Religion. Der erste ist die historische Entstehung des Islams, die keine andere Form der ideologischen Darstellung zuließ. Schon im alten Griechenland waren keine philosophischen, von der Staatsreligion unabhängigen, Konstrukte erlaubt, worüber Sokrates erzählen könnte. Noch unmöglicher war es, ein Paradigma des Denkens anderer als religiöser Natur im siebten Jahrhundert nach Christus, am Rande der zivilisierten Welt zu schaffen. …

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http://www.freiewelt.net/nachricht/islam-gebote-stehen-ueber-dem-gesetz-10067438/ (17.6.):

Das Exzellenzcluster »Religion und Politik« der Universität Münster hat türkischstämmige Migranten befragt. Das Ergebnis der Studie »Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland« gibt auch Anlass zu großer Sorge. …

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Ergänzung 23.6.2016:

http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/daenen-geschockt-durch-doku-serie-ueber-imame/ (10.6.):

Die Anweisungen von dänischen Imamen haben zwei Muslime für den dänischen Fernsehkanal TV2 mit versteckten Kameras aufgenommen. Wir dokumentieren das Interview des dänischen Programmdirektors Thomas Breinholt mit dem Redakteur des niederländischen nrc.nl Moral Noshad Sharifi.

Imame in Dänemark sagen ihren Gläubigen, du darfst nicht zur Polizei gehen, wenn dein Mann dich vergewaltigt und untreue Frauen darfst du steinigen. „Wir haben zwei Menschen als Spione ausgebildet,“ sagt Thomas Breinholt, Programm-Direktor im dänischen TV2, die beiden haben alles mit versteckten Kameras festgehalten. Moral Noshad Sharifi, Redakteur von nrc.nl, hat den Dänen interviewt.

Eine Frau kommt zum Imam mit der Frage: Ich werde von meinem Mann geschlagen und vergewaltigt, darf ich zur Polizei gehen? „Nein“, sagen sieben Imame von acht Moscheen in Dänemark. Die meisten sagen auch, du darfst dich nicht einmal scheiden lassen. …

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https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/imam-verweigert-handschlag-und-erstattet-anzeige-gegen-lehrerin/ (23.6.):

BERLIN. Ein moslemischer Vater hat einer Lehrerin in Berlin-Pankow den Handschlag verweigert. Die Pädagogin der privaten Platanus-Schule warf dem Mann daraufhin mangelnden Respekt und Frauenfeindlichkeit vor und beendete das Gespräch. Der Vater, der zu einem Gespräch wegen seines Sohnes in der Schule war, stellte daraufhin Strafanzeige gegen die Lehrerin, berichtete der rbb.

Der Auseinandersetzung vorausgegangen waren Schülerrangeleien, woraufhin der Sohn des Imams schriftlich verwarnt wurde. Sein Vater Imam Kerim Ucar, ein strenggläubiger Schiit aus der Osttürkei, sei laut dem Sender nach mehreren pädagogischen Gesprächen mit der Mutter ebenso in die Schule geladen worden.

… Ucar habe bereits beim Eintreten in den Besprechungsraum klar gemacht, er könne aus religiösen Gründen einer Frau nicht die Hand geben. Nach Angaben des Ehepaars soll die Lehrerin den Imam vier Mal aufgefordert haben, ihr die Hand zu reichen. Es handele sich bei der Geste um deutsche Gebräuche und eine notwendige Respektsbezeugung, argumentierte sie. …

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Ergänzung 11.7.2016:

Wolfgang Prabel: http://journalistenwatch.com/cms/gebetspausen-am-arbeitsplatz-basiswissen-fuer-arbeitgeber/ (11.7.):

Rainer M. Wolski hat ein kleines handliches Büchlein erarbeitet, das die deutschen Arbeitgeber mit den Anforderungen des Islam an den Arbeitsplatz vertraut macht. Das ist insofern interessant, weil die meisten Arbeitgeber noch nicht in Arabien, Somalia oder in Afghanistan zu Gast waren, und wenn, dann nur im Hotel. Sie kennen sich mit den Forderungen des Koran und der Hadithen an die Gläubigen schlicht nicht aus.

Unsere deutsche Arbeitsgerichtsbarkeit neigt jedoch dazu, diese moslemischen Gesetze zum Maßstab der Zusammenarbeit zu machen. Die Eigenheiten kreisen vor allem um die Themen:

  • Gebetspausen
  • Unbezahlte Freistellung am Freitagnachmittag
  • Probleme mit Schweinen und Alkohol
  • Ramadan
  • Geschlechtertrennung
  • Kleiderordnung

Nun ist es dem Arbeitgeber auf Grund des Diskriminierungsgesetzes AGG verboten nach der Religionszugehörigkeit zu fragen. Und Bewerber dürfen auch lügen. Wer Schweine züchtet, mästet, verarbeitet oder verkauft, wer irgendwie mit Alkohol hantiert, ob bei der Herstellung oder im Handel, kann deshalb nach der Einstellung eines frommen Moslems sein blaues Wunder erleben. Man ahnt überhaupt nicht, wo überall Produkte vom Schwein enthalten sind: Gelatine, Leder, Futtermittel, Pinsel und Bürsten, Kosmetika, Arzneien, Leim, Dünger, und als Emulgator z. B. für Textilfärbungen. Ähnlich verhält es sich mit Alkohol. Der ist nicht nur in Schnaps, Wein und Bier enthalten, sondern in jedem Fruchtsaft und vielen Medikamenten. Als Biokraftstoff, Lösungsmittel und Desinfektionsmittel ist Alkohol weiterhin im Einsatz.

… In Deutschland könne man sich gleich an der Rechtsprechung der Rechtsschulen in Kairo, Ghom und Taif orientieren, denn die Meinung der Religionsgelehrten lande mit etwas Verzögerung in den deutschen Arbeitsgerichten. Wolski schreibt ausdrücklich, „daß deutsche Arbeitgeber durch ein deutsches Arbeitsgericht verpflichtet werden können, Entscheidungen eines Islamgelehrten aus Ankara oder Timbuktu in ihrem Betrieb umzusetzen…“ …

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Ergänzung 20.7.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/der-islam-eine-friedliche-ideologie-10067792/ (19.7.):

Die Qualitätsmedien vermelden täglich, wie friedlich der Islam ist. Nach jedem Attentat, nach jedem Amoklauf, wird erst einmal per se darauf hingewiesen, dass diese Tat ja nichts mit dem Islam zu tun habe.

Aufgefundenes Beweismaterial, dass der respektive die Täter sich radikalisiert haben und die Taten im Bewusstsein ausgeführt werden, dass sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Islam stehen, wird bestenfalls in einem Nebensatz erwähnt. Lieber spekuliert man auf »verwirrte Einzeltäter« in einer »psychisch labilen Situation«.

Wie friedlich die Ideologie des Islam ist, kann man unter anderem in diesem geschichtlichen Video verfolgen. Dr. Bill Warner vom »Center for the Study of Political Islam« hat in einem kurzen Film die Verbreitung des Islam nachvollzogen. Im Zeitraum vom Tod Mohammeds (632 nach Christus) bis zum Jahr 1920 wurden im Namen Allahs 548 auf Eroberung ausgerichtete Schlachten geführt. Insgesamt wurden im Namen Allahs mehr als 270 Millionen Menschen getötet. …

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Eine Antwort zu Liberaler Islam?

  1. logout schreibt:

    eine Gesprächsrunde bei Horizonte (WDR) „Die AfD, der Islam und die Kirchen“:
    h ttps://www.youtube.com/watch?v=wRyXY-Tpfl0 (bei Link Leerschritt schließen)
    Albrecht Glaser vs. Lamya Kaddor. Glaser fragte, was denn denn in Kraft treten würde, zu welchem Glauben die Kinder eines Paares beitreten müßten, wenn die Ehe aus einem christlichen und einem muslimischen Partner bestünde? (und lieferte die Antwort gleich mit)

    Tja…das rigorose, infizierte, missionierende Verhalten kennt man auch innerhalb der christlichen Konfessionen. Selbst unversehrt im warmen geborgenen Nest sitzen und vom „Abweichler“ fordern, dass er Teile von sich ABSCHNEIDET!

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