Allah-gefällige „Märtyrer“

Alexander Kissler: http://www.cicero.de/weltbuehne/attentate-von-paris-und-orlando-das-hat-mit-dem-islam-zu-tun (16.6.):

Kisslers Konter: Nach terroristischen Anschlägen dominieren Täterpsychologie und Relativierung. So war es auch nach Orlando und Paris. Wer Gefahren nicht benennt, spielt aber den Gefährdern in die Hände. Der Islamismus bedroht uns alle

Die Erkenntnis aus den Attentaten von Orlando und Paris lautet: Der Islamismus marschiert, selbst an Ramadan. Den Blutdurst todes- und tötungssüchtiger Radikalmuslime, die sich Märtyrer nennen und das Gegenteil sind, stillt keine Frömmigkeit. Sie geben erst Ruhe, wenn die Welt gerade so tot ist, wie sie selbst lebend es schon sind. Ob die Welt also ein Beinhaus wird oder ein Kosmos bleibt: das ist die offene Frage dieser und vermutlich vieler noch folgender Tage.

Umso wichtiger ist es, die Lage zu benennen und sich nicht in Selbstberuhigungsfloskeln zu flüchten, wie sie in der Medienöffentlichkeit herumgereicht werden. Keine Gefahr wurde je bezwungen, indem man sie relativiert. …

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Ergänzung:

Birgit Kelle: http://www.kath.net/news/55576 Warum spricht keiner über die islamische Homophobie? (15.6.):

… In vielen Redaktionen scheut man es, zu benennen, was inzwischen offensichtlich ist, nämlich dass wir es – wieder einmal – mit einem religiösen, islamischen Fanatiker zu tun haben, der sich offenbar gezielt diesmal die Opfergruppe der Homosexuellen herausgesucht hat. Jemand, der nicht unbekannt war beim FBI, vorher schon auffiel und Kontakte zum IS gehabt haben soll.

Heute Morgen in den 8-Uhr-Nachrichten des WDR Radios, die ich autofahrend ertrug, schaffte es die Nachrichtensprecherin, das Massaker in Orlando als Nachricht zu verlesen, ohne das Wort Islam oder IS überhaupt in den Mund zu nehmen. Stattdessen wurden die Hörer davon in Kenntnis gesetzt, dass er nach Aussage seiner Ex-Frau wohl aufbrausend gewesen sein muss, dass er Kontakte zu „einer“ Terrororganisation hatte – vielleicht war es ja die RAF? – um dann noch die Fragestellung aufzuwerfen, wieso so ein Mann in den USA eine Waffe erwerben darf.

Damit war aus WDR-Sicht die Welt wieder in Ordnung. Es war nicht etwa ein islamistischer Fanatiker in Orlando am Werke gewesen, der sich mit Kontakten zum IS brüstete, sondern ein aufbrausender Ex-Ehemann, der leider wegen der starken Waffenlobby nicht daran gehindert werden konnte, an ein Maschinengewehr zu gelangen. Das war fast so gut wie damals, als uns ebenfalls der WDR in einem Kommentar 2011 erklärt hatte, dass Osama Bin Laden ja auch liebender Familienvater gewesen sei. …

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Ergänzung 22.6.2016:

http://www.katholisches.info/2016/06/22/manipulation-us-regierung-loeschte-jeden-bezug-zum-islam-und-is-aus-bekenneranruf-des-orlando-attentaeters/:

(Washington) US-Präsident Barack Obama erklärte, daß über den “radikalen Islam“ zu sprechen, keine „Strategie“ sei, und da „es keine Unklarheit darüber gibt, wer unsere Feinde sind“, werde er weiterhin von terroristischen Attentaten sprechen, ohne das Wort „Islam“ zu gebrauchen. Deshalb war das US-Justizministerium am vergangenen Sonntag gezwungen, bekanntgeben zu müssen, daß der vom FBI veröffentlichte Mitschnitt des Bekenneranrufs bei der Notrufnummer 911 von Omar Mateen, der das Attentat auf den Schwulenclub in Orlando mit 49 Toten verübte, zensuriert und jeder Bezug auf den Islam, den Islamischen Staat (IS) und den „Kalifen“ und IS-Führer Al-Baghdadi gelöscht worden waren. …

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Ergänzung 27.6.2016:

Michael Paulwitz: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/der-chip-im-kopf/ (25.6.):

Es hagelt mal wieder „Einzelfälle“: Ein vorbestrafter Dschihadist metzelt bei Paris unter „Allahu Akbar“-Rufen einen Polizeibeamten und dessen Frau nieder, ein Sohn Taliban-naher afghanischer Einwanderer veranstaltet in Florida unter Berufung auf den „Islamischen Staat“ ein Massaker unter Besuchern eines Homosexuellen-Clubs, die belgische Polizei nimmt in einer Serie von Razzien reihenweise mutmaßliche Islam-Terroristen fest. Für die professionellen Schönredner und ihr Mantra, das alles habe „nichts mit dem Islam zu tun“, wird die Luft allmählich dünn und die Ausreden knapp und lächerlich. …

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Ergänzung 8.7.2016:

Douglas Murray: http://journalistenwatch.com/cms/der-terroranschlag-von-orlando-das-offensichtliche-wird-geleugnet/ (8.7.):

  • Sofort nach dem Massaker von Orlando war die Schwulenpresse voller Artikel, die es entschieden ablehnten die Realität islamischer Homophobie einzugestehen.
  • Dieselben Organisationen, die sich darin hineinsteigern, welche Bäckereien in den USA und Europa keine Hochzeitstorten für schwule Paare backen werden oder nicht, und zurecht keine Probleme damit haben homophobe christliche Pastoren zu schelten, scheinen völlig desinteressiert an den Motivationen des Killers vom Nachtclub Pulse zu sein. Stattdessen waren die Schriften und Internetseiten angefüllt mit Artikeln, Petitionen und gemeinsamen Briefen, die die Menschen eindringlich mahnen das islamische Element nicht zur Kenntnis zu nehmen.
  • Diese Schwulen-Aktivisten haben eine Vision der Welt, genauso wie die „Black Lives Matter“- und andere solcher Kampagnengruppen sie haben. Zu dieser Vision gehört eine Welt, in der nur „patriarchalische“ weiße Männer jüdischen oder christlichen Erbes die Probleme der Welt verursachen können.
  • Eine kleine Minderheit extrem lautstarker, linksextremer Aktivisten nutzt heute ihren LGBT-Status als Nebelwand – nicht um Schwulenrechte zu fördern, sondern um linksextreme Politik voranzubringen. …

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