EU-Oststaaten stemmen sich gegen Integrationsvertiefung

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/28/polen-erkennt-deutsch-franzoesische-fuehrung-in-der-eu-nicht-an/:

Der EU droht eine neue Konflikt-Linie: Die polnische Regierungschefin Szydlo lehnt eine deutsch-französische Führung der EU ab. Polen werde den von Paris und Berlin anvisierten Weg einer stärkeren Integration der EU nicht mitgehen. Auch andere Osteuropäer wollen nicht mitziehen. Erste Rufe nach einer Entmachtung der EU-Kommission werden laut.

Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo sieht den deutsch-französischen Motor innerhalb der EU nach dem Brexit-Votum der Briten deutlich geschwächt. Sie glaube nicht, dass das deutsch-französische Duo nun noch in der Lage sei, „etwas Neues für die Europäische Union zu erreichen“, sagte die Politikerin am Montag dem Fernsehsender TVP Info.

Paris und Berlin seien der Ansicht, dass die Integration der EU vertieft werden müsse, fuhr Szydlo fort. „Wir sagen: Nein, diesen Weg können wir nicht weiter beschreiten.“ Die Briten hätten diese Vision der EU mit ihrem Votum am vergangenen Donnerstag zurückgewiesen. Die EU brauche stattdessen „neue Gesichter, eine neue Vision und eine neue Konzeption“.

… Unterdessen reagierten einige EU-Oststaaten skeptisch auf die Forderung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seinem französischen Kollegen Jean-Marc Ayrault nach einer engeren Zusammenarbeit der EU in den Bereichen Sicherheit, Verteidigung und Migration. In einem gemeinsamen Papier hatten die beiden Minister unter anderem „weitere Schritte in Richtung einer Politischen Union in Europa“ vorgeschlagen.

Der tschechische Außenminister Lubomir Zaoralek sagte dazu in Prag, es ergebe derzeit keinen Sinn, über eine „rasche oder überstürzte Integration zu sprechen“. Das wäre eine „dumme Antwort“ auf das, was in Großbritannien passiert sei. Es sei klar geworden, dass die Öffentlichkeit hinter diesen Integrationsprozessen hinterherhinke. …

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Eine Antwort zu EU-Oststaaten stemmen sich gegen Integrationsvertiefung

  1. Elke schreibt:

    In Rußland wird es in den nächsten Jahrzehnten ständig Krieg geben! Die Internationalen wollen Rußland angeblich schon um das Jahr 2020 herum komplett zusammenbrechen lassen. Die osteuropäischen und baltischen Aasgeier werden sich dann unter Führung Polens, das von den USA gerade zu einer neuen militärischen Supermacht aufgebaut wird, alle Stücke aus dem russischen Kuchen herausreißen. Tschetschenien und andere Gebiete werden unabhängig.
    Der „polnische Block“ (= die baltischen und osteuropäischen Länder unter Führung Polens) wird dann wieder als Gegenblock zu Deutschland und Westeuropa aufgebaut. So kann man Deutschland später wieder in einen großen Krieg gegen diesen „Block“ hineinziehen.
    Die kriegerischen Internationalen beherrschen es meisterhaft, ständig die einen gegen die anderen auszuspielen (sie haben offensichtlich „Kriegsgene“). Alle Völker und Länder sind nur Marionetten in diesem grausamen Spiel. Traurig ist, daß die meisten Menschen die vielen Lügen, die dazu notwendig sind, auch noch glauben!

    ES LÄUFT ALLES GENAU NACH PLAN:
    http://de.sputniknews.com/kommentare/20160331/308854280/us-panzer-europa-moskau-zerstoeren.html
    „Bei den ganzen Hiobs-Botschaften…könnte man über eine im Ergebnis verheerende Nachricht fast hinweglesen….Danach werden die USA ab dem nächsten Jahr eine Panzerbrigade und tausende von Fahrzeugen und weiteres militärisches Gerät östlich von Deutschland in den NATO-Staaten zwischen der Russischen Föderation und Deutschland stationieren. Begründet wird dies mit der angeblichen Besorgnis der dortigen NATO-Mitgliedsstaaten vor einer russischen Aggression, die außer diesen Staaten niemand so recht auf dem Kontinent sehen kann….. In der Konferenz von Bratislava im Mai 2000 haben die USA ihre Sicht deutlich gemacht. Danach scheint es darum zu gehen, Moskau zu zerstören, weil es Moskau gibt.“
    http://de.sputniknews.com/videos/20160710/311294650/wie-nato-russland-heranschlich-ueberblick-seit-1990.html
    „Bei dem jüngsten Nato-Gipfel in Warschau haben die Mitgliedsstaaten der Allianz beschlossen, im kommenden Jahr vier Kampfbataillone in Polen, Estland, Lettland und Litauen zu stationieren.“
    http://de.sputniknews.com/politik/20160715/311441765/friedensaktivist-gruenen-russlands-machtbereich-zurueckdraengen.html)
    „Ja, die Marschrichtung ist darauf gerichtet, dass das, was man in der Ukraine erlebt hat, nämlich den Machtbereich Russlands möglichst weit zurückzudrängen, das Ziel ist. Das ist offensichtlich die Konfliktstellung, die es gibt, wobei man sich dann noch diverse Fortsetzungen denken könnte, so zum Beispiel Georgien…..Nach der auf dem Nato-Gipfel in Warschau beschlossenen massiven Aufrüstung in Osteuropa muss Moskau entsprechend antworten…..Ich kann mir gut vorstellen, dass auf diesen Schritt von russischer Seite reagiert wird, insbesondere weil das ja auch eine Frage des wechselseitigen Vertrauens ist. WENN MAN URSPRÜNGLICH MAL VEREINBARUNGEN GETROFFEN HATTE, DASS AUF EINE DAUERHAFTE PRÄSENZ VON TRUPPEN IN DEN NEUEN NATO-STAATEN VERZICHTET WERDEN SOLL UND DANN FAKTISCH DAS GEGENTEIL BESCHLOSSEN WIRD, dann ist das kein Vertrauen. Und je mehr das Vertrauen schwindet, umso mehr wird dann zu anderen Mitteln gegriffen.“
    http://de.sputniknews.com/politik/20160710/311292293/gorbatschow-warnt-vor-krieg.html
    Für Rußland wird es wirklich der „letzte Krieg“ sein, wie Gorbatschow jetzt befürchtet.
    http://de.sputniknews.com/politik/20160711/311326192/london-russland-konflikt.html
    http://de.sputniknews.com/zeitungen/20160711/311318395/konfrontation-usa-russland-syrien.html

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