Vorschlag: Parallel-EU ohne Personenfreizügigkeit

http://www.andreas-unterberger.at/2016/06/die-einzige-therapie-gegen-katzenjammer/ (30.6.):

In den letzten Tagen hat so ziemlich jeder europäische Politiker Wortspenden zum britischen Referendum abgegeben. Wobei freilich außer zu jammern niemand etwas eingefallen ist (wenn man von den Juncker-Dummheiten absieht, den Briten zu drohen). Dennoch zeichnet sich inzwischen ein vernünftiger Weg in die Zukunft schon ziemlich deutlich ab. Auch wenn die ressentimentgeladene EU-Kommission jetzt sogar ganz private und unverbindliche Gespräche der Resteuropäer mit den Briten verbieten will. Auch wenn unsicher ist, ob ganz Europa diesen Weg auch gehen will.

Er würde in der Schaffung einer neuen europäischen Plattform bestehen, die neben, aber vor allem mit der EU existieren sollte. Auf dieser Plattform sollte im gegenseitigen Interesse möglichst eng und auf gleichberechtigter Augenhöhe vor allem wirtschaftlich zusammengearbeitet werden. Auf ihr sollte aber die für immer mehr Europäer zum Anstoß werdende Personenfreizügigkeit nicht mehr automatisch Pflicht sein.

Freilich kann das nicht heißen, dass der berühmte polnische Installateur nicht mehr nach Britannien darf, die Engländer aber weiterhin ihre Dienstleistungen (Versicherungen usw.) in Polen verkaufen können. Es müssten jedoch viele Formen des Missbrauchs von Freizügigkeit abgestellt werden. …

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