Antifa – „Kammerjäger“ des Systems mit Ablaufdatum

Martin Sellner: http://www.sezession.de/54584/danke-antifa.html (12.7.):

Seitdem ich mich auf der politischen Bühne bewege, sind sie meine treuen Wegbegleiter. Keine Demo, wo sie nicht auftauchen, keine Aktion, die sie nicht fotografieren, ja seit neuestem wird sogar jeder Tweet von mir von eifrigen Antifaschisten dokumentiert. Zeit, daß ich mich einmal ausführlicher der Antifa und ihrer Bedeutung für uns widme. Meine steile These, die ich gleich vorwegnehmen will, lautet:

Die Antifa hat eine wichtige ideengeschichtliche Bedeutung für unser Lager.

Ich konnte die linke Szene nie wirklich ernst nehmen. Eine Gruppe, die das „Anti“ im Namen trägt und sich daher aus dem „Dagegen“ definiert, wirkt auf mich immer erbärmlich und sekundär.

Es ist die Perspektivlosigkeit, das letzte und verzweifelte Ideologie-Minimum einer einst gewaltigen ideengeschichtlichen Kraft, das aus diesem „Anti“ spricht. Das politische Projekt der Linken ist tot. Der Marsch durch die Institutionen und die kulturelle Machtübernahme gemäß Gramsci hat ihnen zwar prestigeträchtige, gut bezahlte Posten gebracht, doch irgendwo am Weg dorthin haben sie jeden revolutionären Geist verloren. Es gibt eigentlich keine echten „Linken“, sondern nur mehr Linksliberale. Das heißt, der Anspruch auf eine wirklich linke Staatspolitik ist längst ad acta gelegt. Die Linke übernimmt im von ihr so heiß gehaßten Liberalismus die Rolle des moralischen Feigenblatts und geistigen Kammerjägers.

Immer matter und müder wirken die Attacken gegen „Staat, Nation und Kapital“. Lediglich wenn es gegen „die Nazis“ geht, wenn die Sturmglocken der BRD die „Friedensvolksgemeinschaft gegen Rechts“ (Stephan Grigat) auf die Marktplätze läuten, fühlt sich die Antifa in ihrem Element. Sie ist zu einem Schoßhündchen der bestehenden Ordnung und einem Stützpfeiler des Status quo geworden.

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Ergänzung 10.8.2016:

http://www.anonymousnews.ru/2016/06/08/antifa-nuetzliche-idioten-der-new-world-order/:

Noch immer scheinen viele antideutsche „Linke“ bzw. „Antifaschisten“ zu glauben, dass man den internationalen Kapitalismus nur dann überwinden kann, wenn man gleichzeitig auch alle vermeintlichen „faschistischen Strukturen“ beseitigt, handelt es sich bei diesen Strukturen nach Auffassung des klassischen Marxismus doch letztlich um die „höchste Form“ dieses Kapitalismus.

Dabei erfolgt der „antifaschistische“ Angriff – beispielsweise der Angriff auf die traditionelle Familie, auf die Nationen oder auf die ethnischen Identitäten – weniger mit direkter Gewalt, sondern eher mit subtileren Mitteln und Methoden. Zu den Erscheinungsformen dieses Kulturmarxismus gehört heute in erster Linie das unablässige Schönreden des „Flüchtlingszustroms“ als eine „wunderbare Chance“: Die „Flüchtlinge“ kommen den Kulturmarxisten als quasi Ersatzproletariat wie gerufen, um die verhassten, „rassistischen“ Völker Europas endlich „verdünnen“ und aufzulösen zu können.

… Indem die „Antifaschisten“ mit dem Ruf nach mehr „Diversity“ genau diese Destabilisierung fördern und dabei gleichzeitig den Nationalstaat zum Feind ausrufen, neutralisieren sie nicht nur ihre eigene Kapitalismuskritik. Sie agieren letztlich auch als nützliche Idioten der von der internationalen Plutokratie angestrebten New World Order, in der für organisch gewachsene Völker und Nationen kein Platz mehr sein soll. In seiner Beschränktheit ist der „Antifaschist“ dabei viel zu verblendet, um zu erkennen, dass er auf diese Weise längst zum Handlanger jener Kraft geworden ist, die er zu bekämpfen vorgibt. …

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Eine Antwort zu Antifa – „Kammerjäger“ des Systems mit Ablaufdatum

  1. 'Gesinnungszwang' schreibt:

    ‚….immer matter und müder wirken die Attacken…‘ der Antifa.
    ‚… sie …[haben] jeden revolutionären Geist verloren. Es gibt eigentlich keine echten „Linken“, sondern nur mehr Linksliberale.‘ = ist eine Verkennung und Verharmlosung der einem Gesinnungsfaschismus anhängenden „Anti“fa.
    Sie mögen ihren revolutionären Geist verloren haben, unter Perspektivlosigkeit leiden – eine ideologische Basis und politisch reale Ziele vermag ich auch nicht zu erkennen.
    Aber: Ihre Aggressivität & Gewalttätigkeit gegen alles und jeden, insbesondere gegen Beamte des Staates (Polizisten) und Andersdenkende, haben sie nicht verloren – sondern dies wird noch gedeckt, gefördert, finanziert, verharmlost……. Sie gebärden sich antidemokratisch, gegen Verfassung (siehe Grundrechte) und Rechtsstaat. Und werden von vielen im Volksmund als sogenannte ‚rote SA‘ bezeichnet.
    Bekannt ist: Die polizeiliche Gewaltstatistik verzeichnet seit 2009 mehr Körperverletzungen durch Linksextremisten und andere Linke als durch Rechtsextremisten und Rechte.
    Quelle: > http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2016/fup_16_251-folgestudie-linksextremismus/index.html

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