Christenverfolgung in deutschen Asylunterkünften – 3

(Fortsetzung zu https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/05/11/christenverfolgung-in-deutschen-asylunterkuenften-2/)

http://www.idea.de/menschenrechte/detail/muslimische-asylbewerber-drohen-christen-mit-dem-tod-97790.html (5.8.):

Schloß Holte-Stukenbrock (idea) – In der nordrhein-westfälischen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock (bei Bielefeld) haben Muslime mehreren Christen in einem Flüchtlingsheim mit dem Tod gedroht. Das berichtet die „Neue Westfälische“.

Es geht um eine Gruppe von 14 Iranern. Wegen ihres christlichen Glaubens wurden sie alle in ihrer Heimat verfolgt und saßen teilweise in Haft. Deshalb flohen sie nach Deutschland und wurden in einem Zeltlager für Flüchtlinge in Schloß Holte-Stukenbrock untergebracht.

Aber auch dort hörten die Schikanen nicht auf. Muslimische Asylbewerber nahmen ihnen nicht nur ihre Bibeln ab und zerrissen sie, sondern drohten ihnen offen damit, sie zu töten, sollten sie dem Christentum nicht den Rücken kehren. …

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Ergänzung 10.8.2016:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article157586994/Muslimische-Fluechtlinge-bedrohen-Christen-mit-dem-Tod.html (9.8.):

Christen in Flüchtlingsunterkünften leiden unter Übergriffen und Beleidigungen. Eine vom Islam konvertierte Pastorin verlangt ein härteres Durchgreifen und bekommt Unterstützung von Erika Steinbach.

Muslimische Flüchtlinge, die in Deutschland Christen bedrohen, müssen stärker sanktioniert werden als bisher – das fordert Mahin Mousapour, Pastorin der persischen Vaterhaus-Gemeinde in Frankfurt. Unterstützt wird sie von der Frankfurter Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach.

Die CDU-Politikerin befürwortet gar eine Abschiebung für Muslime, die christliche Flüchtlinge wegen ihrer Religion beschimpfen oder attackieren. „Wir erleben hier schlimme Angriffe auf unsere Grundwerte und unsere Verfassung. Solche Delikte wiegen für mich schwerer als ein Ladendiebstahl“, sagte Steinbach. Zwar seien Abschiebungen nach derzeitiger Rechtslage nicht machbar. „Aber ohne erkennbare Stoppschilder werden wir in diesem Land Schuhe und Strümpfe verlieren.“ …

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Ergänzung 14.8.2016:

https://schreibfreiheit.eu/2016/08/12/wenn-asylheime-zu-schulen-der-diskriminierung-werden/:

… Berlin (idea) – Offenbar verkommen immer mehr Asylbewerberunterkünfte in Deutschland zu „Schulen der Diskriminierung“ und „Laboratorien der Gewalt“. Diese Ansicht vertritt der Leiter des Kulturressorts beim Monatsmagazin „Cicero“, Alexander Kissler (Berlin). Hintergrund sind Berichte darüber, dass Christen in vielen Einrichtungen von muslimischen Asylbewerbern bedroht und angegriffen werden. Auch hätten sich einige jüngst verhaftete mutmaßliche Islamisten erst in deutschen Asylbewerberheimen die „Kunst des Bombenbauens“ beigebracht.

Kissler: „Mehr und mehr verhärtet sich der Eindruck, unter deutschen Dächern gediehen extraterritoriale Zonen. Auf dem Gebiet der Bundesrepublik zögen jene brachialen Sitten ein, gegen die alle Aufklärung hier wie dort revoltiert.“ Der Publizist sieht dafür drei mögliche Gründe.

Zunächst sei da die riesige Zahl derer, die in Deutschland Aufnahme begehrten. Für die Behörden sei daher vielfach nicht mehr drin als ein oberflächlicher Blick: „Verfolgt ist, wer sich verfolgt nennt; Syrer, wer es behauptet.“ Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden allein im Juli 74.454 Asylanträge gestellt; das waren 98,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. …

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