„Homo-Ehe“ – ein Flop

Andreas Becker: http://www.katholisches.info/2016/08/06/homo-ehe-wird-auch-in-italien-zum-flop-in-wirklichkeit-geht-es-um-themenhoheit-vorherrschaft-und-macht/:

(Rom) Die Homo-Lobby und ihre homophilen Unterstützer in Politik, Medien und Kultur zwingen in einem radikalen Kulturkampf den Staaten die „Homo-Ehe“ auf. Daß es dabei vor allem um die Themenhoheit und damit um Macht geht, nämlich um die Frage, wer im Land das Sagen hat, zeigt sich am Ergebnis. Die als „unabdingbares Muß“ geforderte „Homo-Ehe“, die einer „schrecklichen Diskriminierung“ ein Ende setzen werde, erweist sich in allen Ländern, in denen sie eingeführt wurde, als Flop. Mit anderen Worten, Homosexuelle interessiert die „Ehe“ nicht. Eine Reaktion, die sich mit wissenschaftlichen Studien über ihren Lebensstil mit ständig wechselnden Partnern deckt. Die von den Medien gerne servierten Ausnahmen bestätigen nur die Regel.

Sobald die „Homo-Ehe“ in einem Land legalisiert wurde, berichten die Medien fleißig über „Eheschließungen“ da und dort. Damit soll das propagandistisch erzeugte Bild einer „Notwendigkeit“, die geradezu sehnsüchtig von „diskriminierten“ Homosexuellen herbeigesehnt wird, bestätigt werden. Doch nach wenigen Tagen wird es bereits ruhig und nach einem Jahr beweisen die Zahlen den völligen Flop der „Homo-Ehe“, ob in den Niederlanden, in Frankreich, in den USA oder derzeit gerade in Italien. Nur, der Flop wird von den Medien nicht mehr berichtet. Wer das Thema vorgibt, beherrscht die öffentliche Diskussion und übt Macht aus. …

… In Italien drückte die linke Parlamentsmehrheit nach einer heftig geführten Debatte die Warnungen an die Wand und beschloß die Legalisierung der „Homo-Ehe“, wenn sie auch offiziell nicht so genannt wird. Zwei Millionen Menschen demonstrierten noch im vergangenen Januar gegen das Regierungsprojekt. Sie warnten vor den negativen Auswirkungen auf die Familie, die Kindererziehung und insgesamt die staatliche Ordnung. Auch in Italien zog die Wirklichkeit gegenüber der Ideologie den Kürzeren. …

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Ergänzung 6.9.2016:

http://www.familien-schutz.de/2016/08/18/vielsagend-geringes-interesse-an-der-kirchlichen-homosexuellen-trauung/:

Homo-Ehe statistisch unbeträchtlich. Unser Newsletter vom 12. August

In vier von 20 evangelischen Mitgliedskirchen ist die Trauung homosexueller Paare möglich. Als die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im April diese Möglichkeit einrichtete, gab es dort aber gar keine Nachfrage. Inzwischen wurde eine einzige Trauung anberaumt, die am heutigen Freitag stattfindet. Eine Trauung, während allein in Berlin hunderttausende Homosexuelle leben. Und bundesweit im vergangenen Jahr über 400.000 Ehen zwischen Mann und Frau geschlossen wurden. Diese Diskrepanz bestätigt die statistische Nachrangigkeit aller Reden von »Vielfalt« und »gesellschaftlichem Wandel«.

Trotz hoher Scheidungsraten ist die Dominanz der klassischen Familie ungebrochen. 76 Prozent aller Minderjährigen, nämlich 9,9 Millionen von 13,1 Millionen Kindern, lebten 2010 mit ihren leiblichen, verheirateten Eltern zusammen. Die Zahl der Kinder, die mit gleichgeschlechtlichen Paaren aufwuchsen, betrug dagegen nur 7000. Den insgesamt fast 18 Millionen Ehen stehen nur 35.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften gegenüber. …

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Eine Antwort zu „Homo-Ehe“ – ein Flop

  1. corvusalbusberlin schreibt:

    Ich finde die Zulassung der „Homo-Ehe “ einen Skandal.
    Gerade unter Homosexuellen ist langläufig bekannt, dass sie Ihre Partner wechseln – mit ganz wenigen Ausnahmen – wie die Unterwäsche.
    Und das es heute sogar Priester und Pfarrer gibt, die denen den kirchlichen Segen erteilen, ist der grüßte Skandal und für mich völlig unbegreiflich.
    Und ich habe – beruflich bedingt – in einer sehr großzügigen Umgebung gelebt.

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