Entwicklungen im Nahen Osten – 10

(Fortsetzung zu https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/08/01/entwicklungen-im-nahen-osten-9/)                                      ———————–

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/14/new-york-times-cia-unterstuetzt-soeldner-in-syrien/:

Die New York Times berichtet, dass von der „CIA und europäischen Staaten unterstützte“ islamistische Söldner in Aleppo einen „harten“ Kampf gegen die Regierungstruppen führen. ISIS und die Söldner versuchen offenbar, gemeinsam die Versorgungslinie der syrischen Armee zu kappen.

Die syrische Armee (SAA) hat am Samstag in Aleppo eine Offensive der islamistischen Söldnertruppe Dschaisch al-Fatah abgewehrt. Die Söldner wollten die Khanasser-Straße einnehmen, um die SAA von der Versorgung nach Süd-Aleppo abzuschneiden, berichtet das militärische Analyseportal South Front. Die SAA wurde von der russischen Luftwaffe unterstützt.

Doch die Lage bleibt angespannt. Dschaisch al-Fatah wird weitere Söldner an der Khanasser-Straße mobilisieren, sobald die SAA sich auf den Südwesten Aleppos konzentriert. Erschwerend kommt hinzu, dass ISIS-Söldner ebenfalls an der Khanasser-Straße operieren. Sie befinden sich aktuell östlich von der Straße. Offenbar gibt es eine Abstimmung zwischen ISIS und den von den USA und Großbritannien unterstützen Söldnern von Dschaisch al-Fatah. …

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Ergänzung 18.8.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/us-militaer-beim-befreiungskampf-um-manbidsch-auffaellig-zurueckhaltend-10068183/ (18.8.)

In einem gemeinsamen Angriff gegen die Stellungen der ISIS/DAESH-Terroristen ist es russischen Streitkräften und den mehrheitlich aus Kurden-Milizen bestehenden »Syrischen Demokratischen Kräften« (SDF) gelungen, die Stadt Manbidsch zu befreien.

… Vor mehr als zwei Jahren hatten die ISIS/DAESH-Terroristen die Stadt in der Nähe der türkischen Grenze okkupiert und mit ihrem Regime des Grauens die überwiegend kurdische Bevölkerung der Stadt überzogen. Bei ihrem Rückzug hatten die Terroristen zunächst rund 2500 Zivilisten aus der Stadt als menschliche Schutzschilde mitgeführt. Die SDF habe, so deren Sprecher Scherwan Darwisch, daher auf eine unmittelbare Fortsetzung der Kampfhandlungen gegen die Söldner verzichtet.

Das US-Militär verfolgte den Rückzug von ISIS/DAESH aus der Stadt permanent mit Beobachtungsdrohnen und war über jede Bewegung der Terroristen informiert. Doch selbst nach Bekanntgabe der Freilassung der Zivilisten erfolgte bisher kein militärischer Einsatz der US-Streitkräfte gegen die Söldner. Angeblich, so wird das US-Magazin »abc-News« zitiert, wolle man bei der Militärführung der USA weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung verhindern.  …

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Thomas Fasbender: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/russland-muss-sich-als-ordnungsmacht-erst-noch-beweisen/ (18.8.):

Rußland und der Iran rücken näher zusammen. Jetzt wurde bekannt, daß am vergangenen Mittwoch erstmals russische Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 begleitet von Abfangjägern von iranischem Territorium aus Einsätze gegen militante Islamisten in Syrien geflogen haben. Ihre Ziele lagen in den Gebieten um Aleppo, Idlib and Deir al-Zour. Insgesamt sollen mindestens sechs der Überschallbomber auf dem iranischen Luftwaffenstützpunkt Hamedon stationiert sein. …

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Ergänzung 19.8.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/18/us-militaers-geben-is-terroristen-bei-rueckzug-sicheres-geleit/:

US-Militärs haben Söldnern der Terror-Miliz ISIS den Rückzug aus der syrischen Stadt Manbidsch ermöglicht. Russland, das die Söldner vertrieben hat, fürchtet, dass der IS an anderer Stelle wieder in den Kampf eingreifen könnte.

Nach Informationen der New York Times haben US-Drohnen in der syrischen Stadt Manbidsch ISIS-Kämpfer detailliert bei ihrem Rückzug beobachtet. Die ISIS-Kämpfer sollen hunderte von Autos, Bussen und Lkw beladen haben, um anschließend aus der Stadt zu fliehen. Der Rückzug der ISIS-Verbände wurde nicht aufgehalten. Es wurden auch keine Angriffe gegen die Terroristen ausgeführt. Zuvor hatten die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die mehrheitlich aus Kurden-Milizen bestehen, Manbidsch von ISIS befreit.

Der Sprecher des US-Militärs, Chros Garver, sagte, dass die SDF-Kommandeure sich dafür entschieden hätten, die ISIS-Konvois ziehen zu lassen, berichtet Associated Press. Unter den ISIS-Kämpfern sollen sich Zivilisten befunden haben und das US-Militär wollte zivile Opfer verhindern, so Garver. The Middle East Eye berichtet, dass das US-Militär nicht wisse, ob es eine Vereinbarung zwischen den SDF und ISIS gegeben hat, berichtet abc News. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/19/syrien-und-russland-schlagen-isis-offensive-in-aleppo-zurueck/:

Eine Offensive der Terror-Miliz ISIS im Osten der Provinz Aleppo ist gescheitert. Die ISIS-Kämpfer kommen offenbar aus der Stadt Manbidsch, die zuvor von US-Militärs und ihren Verbündeten eingenommen wurde. …

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Ergänzung 20.8.2016:

http://www.katholisches.info/2016/08/19/pater-miranda-gegen-die-christen-in-syrien-findet-ein-wirklicher-voelkermord-statt/:

(Damaskus/Rom) Pater Rodrigo Miranda, der die vergangenen Jahre in Syrien wirkte, sagte in einem Interview mit Rome Reports, daß gegen die syrischen Christen ein „wirklicher Genozid“ im Gange ist. …

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Ergänzung 26.8.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/proteste-gegen-voelkerrechtswidrigen-einmarsch-in-syrien-10068282/ (25.8.):

Die Kleinstadt Dscharabulus liegt im Norden Syriens, rund 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Drei Jahre lang hielt ISIS/DAESH die Stadt besetzt und terrorisierte die Menschen dort. Nun überschritten türkische Bodentruppen völkerrechtswidrig die Grenze nach Syrien, um angeblich die Stadt zu befreien.

Die Erdogan-Regierung hat seine Militäraktion »Schutzschild Euphrat« gestartet und ist am gestrigen Vormittag mit starken Panzereinheiten völkerrechtswidrig auf syrisches Staatsgebiet eingedrungen. Begründet wird dieser Einmarsch aus Ankara mit der »Säuberung der türkischen Grenzregion von Terrorgruppen, der Verbesserung der Sicherheit der Grenze und der Erhaltung der territorialen Integrität Syriens«.

Die Assad-Regierung in Damaskus sieht in dem Einmarsch dagegen einen eklatanten Verstoß des Völkerrechts. Bei diesem Einsatz ginge es nicht darum, den Terrorismus zu bekämpfen. Ein solcher Kampf auf syrischem Territorium könne und dürfe nur in Abstimmung mit der Regierung und Armee des Landes erfolgen. Hierbei handele es sich um einen »offenen Verstoß gegen die Souveränität Syriens«, ließ das syrische Außenministerium verlauten. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/26/russland-und-syrien-starten-gross-offensive-gegen-soeldner-in-aleppo/:

Russland und Syrien haben am Donnerstag im Norden und Süden von Aleppo eine massive Offensive gestartet. Die Entwicklung erweckt den Anschein, als hätten die USA und Russland vereinbart, dass die Syrische Armee Aleppo befreien soll. Unklar ist die Rolle der Türkei. Sie nahm am Donnerstag US-Verbündete unter Beschuss.

… Am Donnerstag hat die syrische Armee (SAA) Stellungen der islamistischen Söldner in Aleppo unter Beschuss genommen. Es wurden massive Raketenschläge gegen die Söldner ausgeführt, berichtet Al-Masdar News. Im Süden von Aleppo soll die SAA die erste Verteidigungslinie der Islamisten von Dschaisch al Fatah durchbrochen haben. Bei der Offensive in Süd-Aleppo soll auch die russische Luftwaffe mitwirken, berichtet das militärische Analyseportal South Front.

… Zuvor hatte die Regierung in Ankara gemeldet, dass die Bewahrung der territorialen Einheit Syriens das oberste Ziel der Türkei sei. Im Norden Syriens besteht die Gefahr, dass die Kurden-Milizen der YPG einen eigenen Staat gründen, was die südlichen Grenzen der Türkei destabilisieren würde. Doch auch den Söldnern in Aleppo kommt es darauf an, nach einem erhofften Sieg über die SAA, einen eigenen Regierungsbezirk auszurufen, was eine Kettenreaktion in Syrien auslösen würde. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/26/tuerkei-nimmt-us-verbuendete-in-syrien-unter-beschuss/:

Die Türkei hat am Donnerstagabend erstmals die mit den USA verbündeten Kurden in Syrien unter Beschuss genommen. Der Angriff ist überraschend: US-Vizepräsident Biden hatte eigentlich zugesagt, dass sich die Kurden [in Gebiete östlich des Euphrat] zurückziehen werden. Die Entwicklung zeigt, dass die US-Regierung nur mehr bedingt Einfluss auf die Söldner und Milizen nehmen kann. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/25/neue-offensive-tuerkei-will-in-syrien-pufferzone-errichten/:

Die Türkei richtet sich auf einen längeren Aufenthalt ihrer Soldaten in Syrien ein. Sie will eine Pufferzone etablieren, um die nationale Sicherheit der Türkei zu gewährleisten. Hierzu soll es eine Absprache zwischen der Türkei, Russland und dem Iran geben. …

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Ergänzung 29.8.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/usa-fallen-syrischen-kurden-in-den-ruecken-10068288/ (26.8.):

Nach dem Einmarsch türkischer Truppen im Norden Syriens ziehen sich unter Druck Ankaras und der Einschaltung der USA die bisher erfolgreich gegen den IS kämpfenden kurdischen Verbände hinter den Euphrat zurück. …

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http://www.epochtimes.de/politik/welt/syrische-armee-rueckt-in-daraja-ein-a1353661.html (29.8.):

Die Lage in Syrien ist kompliziert: Die Türken kämpfen mit Anti-Regierungsrebellen gegen syrische Kurden. Die Kurden kämpfen mit Unterstützung der USA sowie Deutschlands gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat – aber auch gegen die Türken. Die Russen wiederum kämpfen mit der Regierungsarmee des syrischen Machthabers Baschar al-Assad gegen die Anti-Regierungsrebellen und gegen die IS-Terroristen. Und die USA und ihre Verbündeten kämpfen gegen die syrische Regierung, und die Dschihadisten…

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/29/syrien-russland-kaempft-gegen-soeldner-tuerkei-gegen-kurden/:

Am Samstag haben Kurden-Milizen der YPG einen türkischen Panzer in Syrien abgeschossen. Die YPG soll dabei eine deutsche Panzerabwehrwaffe des Typs MILAN eingesetzt haben. …

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Ergänzung 30.8.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/erdogan-besorgt-dem-is-eine-atempause-10068330/ (30.8.):

Die bisher am erfolgreichsten gegen den IS kämpfenden Kurden müssen sich seit der Invasion türkischer Truppen in Syrien doppelt erwehren. Jetzt kritisieren die USA das Vorgehen der Türken, zeigen sich aber bei einem NATO-Land hilflos.

Die türkische Armee kämpft mit ihrer Bodentruppen-Offensive in Syrien immer stärker gegen die kurdische YPG-Miliz,  den wichtigsten Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS, nachdem sie vor fünf Tagen – noch von Washington begrüßt – unter dem Vorwand einmarschierte, gegen die islamistische Terrormiliz zur Hilfe zu kommen.

Mittlerweile zeigt sich der Pentagon nahezu hilflos: »Wir möchten deutlich machen, daß wir diese Zusammenstöße – in Gebieten, in denen der IS nicht aktiv ist – inakzeptabel finden und sie uns sehr besorgen. Die Vereinigten Staaten waren an diesen Aktivitäten nicht beteiligt. Sie waren mit den US-Streitkräften nicht abgesprochen und wir unterstützen sie nicht.« …

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ISSB: http://www.freiewelt.net/reportage/tuerkei-der-untaugliche-nato-verbuendete-10068337/ (30.8.):

Die Türkei ist NATO-Mitglied. Dennoch schert sie immer wieder aus gemeinsamen Strategien aus, um eigene Ziele zu verfolgen. Dabei konterkariert sie die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus. …

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Ergänzung 2.9.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/30/syrien-arabische-christen-von-massiver-vertreibung-bedroht/:

Pro-türkische Söldner aus Turkmenen und Kurden-Milizen der YPG rüsten zur Schlacht um die Stadt Manbidsch. Währenddessen versuchen islamistische Söldner, eine von Christen bewohnte Stadt in Hama zu erobern.

Die islamistischen Söldner haben am Montag eine Großoffensive in Richtung der Stadt Mhardeh durchgeführt. Mhardeh befindet sich in der Provinz Hama. Während ihrer Offensive konnten sie das Dorf Helfaya weitgehend besetzen, das sich am Stadtrand von Mhardeh befindet, berichtet Al-Masdar News. Die Offensive kam offenbar überraschend, da sich vor Ort lediglich pro-syrische Milizen befanden, die aus Christen und Muslimen bestehen. Mhardeh ist eine mehrheitlich von arabischen Christen bewohnte Stadt.

Die Deutsch-Türkischen Nachrichten berichteten bereits im Jahr 2013 ausgiebig darüber, dass Muslime und Christen in gleichem Maße von den islamistischen Söldnern bedroht sind. Doch im Verlauf des Syrien-Kriegs könnte es zu einem totalen Untergang des Ur-Christentums in Syrien kommen. Arabische Christen gelten in Syrien als besonders loyal gegenüber ihrer Heimat, weshalb sie von den islamistischen Söldnern gehasst werden. Bisher haben die westlichen Kirchen keine klaren Worte gegen den drohenden Untergang der muslimisch-christlich geprägten Kultur und des Christentums in Syrien gefunden. …

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Ergänzung 3.9.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/gaziantep-sechstgroesste-stadt-der-tuerkei-operationsbasis-von-isisdaesh-10068392/ (2.9.):

… Seit Beginn des Bürgerkriegs im benachbarten Syrien nutzt die Terrororganisation ISIS/DAESH Gaziantep offenbar als Operationsbasis und Logistikzentrum. Die »jungewelt« berichtet in ihrer Ausgabe vom 01. September, dass von Gaziantep aus der Verkauf von Schmuggelware, die Ein- und Ausreise der aus aller Welt stammenden Terrorsoldaten sowie die Aktivitäten der Organisation innerhalb der Türkei organisiert würde.

Die Erdogan-Regierung in Ankara, so heißt es in dem Bericht weiter, wisse davon schon seit längerer Zeit, schaue aber konsequent weg. …

… Im vergangenen Mai, also rund ein Vierteljahr vor dem im Vormonat in Gaziantep verübten Anschlag mit mindestens 60 Toten, erhielten die türkischen Sicherheitskräfte eindeutige Informationen zu den Aktivitäten des ISIS/DAESH in der Stadt – und zu bevorstehenden Anschlägen. Bei der Durchsuchung bei einem Führungskader des Terrornetzwerkes fand man Hinweise auf Anschläge gegen kurdische Hochzeiten, so wie es dann auch im Vormonat eintrat.

Wie schon vor früheren Bombenattacken, unter anderem in Suruc und Ankara, waren die türkischen Sicherheitsbehörden also auch vor dem Attentat in Gaziantep frühzeitig informiert. Trotzdem konnten diese Anschläge ungehindert durchgeführt werden.

Das, so folgert der Bericht, lässt sich kaum noch als Behördenversagen bezeichnen. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/03/energie-krieg-um-syrien-kaempfe-nur-entlang-kuenftiger-pipelines/:

Der Krieg um Syrien ist nur auf den ersten Blick unübersichtlich. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Kämpfe zwischen Söldnern und Regierungstruppen finden nur dort statt, wo wichtige Pipelines verlaufen oder geplant sind. Russland, die West-Mächte und die Golfstaaten kämpfen um die beste Ausgangsposition für Gas- und Öl-Lieferungen für den europäischen Markt. Deutschland spielt in dieser Auseinandersetzung keine Rolle. …

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Ergänzung 7.9.2016:

Thomas Fasbender: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/die-kurdenfrage-als-zerreissprobe/ (6.9.):

Zerbricht die türkisch-westliche Allianz an der Kurdenfrage? In Nordsyrien treffen die unterschiedlichen Interessen der NATO-Partner Türkei und USA inzwischen hart aufeinander. Stein des Anstoßes sind die Unabhängigkeitsbestrebungen der Kurden, ein uraltes Thema. …

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Ergänzung 9.9.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/wir-schicken-is-kaempfer-mit-dem-fluechtlingsstrom-nach-europa-10068470/ (9.9.):

Für die ISIS/DAESH-Söldner im Kampf um Aleppo wird die Luft langsam dünner. Das US-Militär hat die Unterstützung der sogenannten »moderaten Opposition« offenbar eingestellt, sodass die Überlassung von Waffen und Material von deren Seite an die ISIS/DAESH-Truppen gen Null tendiert.

Ein Sprecher der sogenannten »moderaten Opposition« in Syrien, die sich nach eigenen Angaben das Ziel gesetzt hat, das Land von der Assad-Regierung »zu befreien«, zeigte sich in einem Gespräch mit der »Financial Times« enttäuscht vom US-Militär. Offensichtlich, so Riad Hijab vom »Hohen Verhandlungskomitee« (HNC), habe die US-Regierung mit Russland und der Türkei eine Verinbarung getroffen, die daraus besteht, den »Freiheitskämpfern« kein weiteres Kriegsmaterial zu liefern. Man sei sehr enttäuscht, dass die »Amerikaner keine effektive Rolle übernehmen«, sagte Hijab.

Sollten sich die Europäer auch weiterhin weigern, militärisch zu intervenieren, um den Sturz des Assad-Regimes zu unterstützen, so werde eine »Vielzahl von IS-Kämpfern« mit dem Flüchtlingsstrom nach Europa ziehen. …

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ISSB: http://www.freiewelt.net/reportage/lokale-erfolge-im-irak-und-syrien-menschen-feiern-befreiung-vom-is-10068468/ (9.9.):

Die Menschen in den vom „Islamischen Staat“ (IS) befreiten Gebieten regieren erleichtert. Kinder gehen wieder zur Schule. Frauen werfen ihre Vollverschleierung fort. …

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Ergänzung 17.9.2016:

Amer Albayati: http://www.andreas-unterberger.at/2016/08/islamische-republik-türkei-erdogan-zwischen-militarismus-und-islamischem-nationalismus/ (31.8.):

Bei einer mehrwöchigen Studienreise in die Türkei, in der ich zur Entwicklung des radikalen Islams und von Terrorrouten nach Europa forschte, wurden alle Befürchtungen in Bezug auf die Entwicklung in der Türkei bestätigt. Diese Entwicklungen betreffen jedoch nicht nur die Türkei. Ebenso wirken diese auf sehr gefährliche Weise auch auf die Zukunft Österreichs und Europas. …

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