Der Große Austausch – 32

(Fortsetzung zu https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/08/09/der-grosse-austausch-31/)                                       ——————–

http://www.andreas-unterberger.at/2016/08/nun-auch-in-berlin-das-australische-modell-findet-immer-mehr-anhänger/ (20.8.):

Sensationen kommen bisweilen auf leisen Sohlen: Wenn auch die Worte Australien oder Sebastian Kurz nicht vorkommen, so ist doch das vom „Spiegel“ veröffentlichte Papier des Berliner Finanzministeriums zur Flüchtlingsfrage dem unter diesen beiden Namen kursierenden Modell verdammt ähnlich. Ja, es geht in einem wichtigen Punkt sogar darüber hinaus.

Womit sich zeigt, dass Österreich in der Völkerwanderungsfrage offenbar neuerlich tonangebend gewesen ist. Auch wenn am Anfang ORF und die ganze linkskorrekte Presse über den Außenminister hergefallen sind, weil er Lösungen für die Völkerwanderungsfrage vorgeschlagen hat, die an das australische Modell angelehnt sind. (Wahrscheinlich ist es eitel, aber dennoch sei hinzugefügt, dass dieses Tagebuch schon ein Jahr vor Kurz genau dieses Modell als letztlich einzig mögliche Reaktionsweise der EU verlangt hat.)

Ganz offensichtlich nimmt Finanzminister Schäuble nun auch in der Völkerwanderungsfrage an einer handlungsunfähig werdenden Bundeskanzlerin vorbei die Zügel in die Hand. Da die Massenmigration ja gewaltige Kosten auslöst, da jedes Lösungsmodell wiederum Kosten macht, sieht sich sein Ministerium jetzt auch als für das Migrationsproblem (mit)zuständig an. …

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Ergänzung 26.8.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/26/fluechtlinge-oesterreich-fordert-sofortigen-rueckfuehrungs-gipfel-der-eu/:

Österreich und Tschechien verweigern Bundeskanzlerin Merkel die Gefolgschaft in der Flüchtlingspolitik. Österreich fordert einen Rückführungsgipfel. Tschechien lehnt die Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen aus kulturellen Gründen ab. Die Bundesregierung wirkt hilflos und flüchtet sich in bürokratischen Aktionismus.

Österreich kritisiert die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf, schreibt die dpa. «Die ‚Wir schaffen das‘-Politik ist unverantwortlich», sagte Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) der «Kronen Zeitung» (Freitag). Die anhaltende Willkommenskultur Merkels sei eine Ermunterung für Flüchtlinge nach Europa aufzubrechen – und ein fatales Signal. «Ein Jahr 2015 darf sich nicht wiederholen.»

Europa könne die Situation nicht meistern: «Wenn mitten in Mailand Zelte für Flüchtlinge aufgestellt werden müssen, kann doch keiner wirklich behaupten, dass wir diesen Zustrom in vernünftiger Weise bewältigen.» Außerdem wiederholte der Minister, dass Österreich nicht das «Wartezimmer für Deutschland» sei. …

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https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/wir-wollen-keine-grosse-muslimische-gemeinschaft/ (24.8.):

PRAG. Zwei Tage vor dem Besuch von Angela Merkel in Tschechien geht die Regierung in Prag auf Konfrontationskurs zur Asylpolitik der Kanzlerin. Ministerpräsident Bohuslav Sobotka bekräftigte am Mittwoch, es gebe „unterschiedliche Sichtweisen“ in dieser Frage. …

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http://www.andreas-unterberger.at/2016/08/warum-der-schleier-verboten-werden-muss/ (22.8.):

Viele gute und eigentlich zwingende Argumente sprechen dafür, die Gesichtsverschleierung gesetzlich zu verbieten. …

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http://www.andreas-unterberger.at/2016/08/ein-afghane-und-die-völkerwanderung/ (24.8.):

Ein Afghane hat sich in Italien unter einem Lastwagen versteckt und ist so Hunderte Kilometer Richtung Norden gefahren, bis er entdeckt worden ist. …

… Und was ist mit ihm nach der Entdeckung geschehen? Der Mann hat es auch dann abgelehnt, in Italien einen Asylantrag zu stellen. Darauf hat Italien die gleiche Reaktion gesetzt wie schon unzählige Male davor. Und exakt diese Reaktion symbolisiert das ganze Versagen der europäischen „Flüchtlings“-Politik: Italien hat ihn auf einer Polizeistation fotografiert und dann großspurig „angeordnet“, dass der Afghane das Land binnen einer Woche verlassen müsse.

Das heißt: Der Mann ging sofort wieder frei. Er wird sich wieder weiter Richtung Schlaraffenland durchschlagen. Er wird illegal die Grenzen überqueren oder – trotz der „Anordnung“ – monatelang in Ventimiglia, in Como, in Mailand oder südlich des Brenners in wilden Camps herumhängen, bis ihm das vielleicht gelingt. Und er wird sich halt ein bisschen illegal betätigen. …

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Ergänzung 29.8.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/andrang-kurdischer-fluechtlinge-aus-der-tuerkei-nimmt-zu-10068293/ (26.8.):

Der erwartete Ansturm kurdischer Flüchtlinge aus der Türkei ist eingetreten. Fast 2300 Menschen aus der Türkei haben im ersten Halbjahr 2016 einen Asylantrag in Deutschland gestellt, 90 Prozent von ihnen sind Kurden. …

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http://www.freiewelt.net/nachricht/tschechiens-ministerpraesident-sobotka-gegen-feste-eu-asylquoten-10068290/ (26.8.):

… Tschechien wird weiterhin eine verbindliche Verteilung von Flüchtlingen auf die EU-Staaten ablehnen. Es gebe beim Thema Migration unterschiedliche Meinungen mit Deutschland, betonte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in Prag. …

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Remo Winkler: http://www.katholisches.info/2016/08/29/die-zukunft-europas-und-die-zukunft-afrikas-simple-gedanken-weil-die-grundwahrheiten-jeder-frage-simpel-sind/

(Brüssel) Laut Statistik lebt eine Milliarde Afrikaner auf einem Kontinent mit einer Größe von 30 Millionen Quadratkilometern. Und es leben rund 750 Millionen Europäer auf einem Kontinent von 10 Millionen Quadratkilometern. Die Zahlen reichen aus, um einige Überlegungen rund um die „Aufwiegelung von Migranten“ (Maurizio Blondet) anzustellen, denen von den Ökumenisten unterschiedlichster Couleur, ob fromm, ob laizistisch oder kriminell, zugerufen wird, sich auf den Weg nach Europa zu machen.

Gibt es einen vernünftigen Grund, die Einwanderung von Afrikanern in Europa zu tolerieren oder gar zu fördern? Macht es etwa einen erkennbaren Sinn, sie einzuladen, am Drama der Arbeitslosigkeit teilzunehmen? Oder sie in die Unterwelt der europäischen Städte zu importieren? Wäre es nicht angebrachter und sinnvoller, den Afrikanern dabei zu helfen, ihren Kontinent und dessen Reichtümer verantwortungsvoll zu nutzen?

Nun werde einige die Augen rollen. Vor allem die in der Entwicklungshilfe tätigen Organisationen, besonders im Bereich Masseneinwanderung und „Integration“, wird man diesen Hinweis als „antiquiert“ abtun. Dennoch wiederhole ich ihn, weil ich ihn für richtig halte und das – entgegen den eigennützigen Interessen der europäischen Migrationsindustrie, die sich in den vergangenen Jahrzehnten gebildet hat – auch begründen werde. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/29/merkel-kein-eu-staat-darf-muslime-pauschal-ablehnen/:

Bundeskanzlerin Merkel deutet ein Einlenken bei den Flüchtlingsquoten in der EU an. Die einzige Einschränkung, die es jedoch gäbe, sei die pauschale Ablehnung von Muslimen.

Damit bleibt der zentrale Konflikt mit den Staaten Osteuropas weiter bestehen. …

… Ihren umstrittenen Satz – „Wir schaffen das“ – verteidigte Merkel erneut. Sie habe diese Worte gesagt „in Anbetracht einer erkennbaren großen Aufgabe“. Dahinter stehe die Motivation: „Wir schaffen das und wo uns etwas im Wege steht, da müssen wir das überwinden“. …

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Ergänzung 30.8.2016:

https://www.youtube.com/watch?v=6Oflo4xwnBE Integration gescheitert: Türken in Duisburg-Marxloh (28.8.  3 min)

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http://www.freiewelt.net/nachricht/norwegen-baut-grenzzaun-zu-russland-10068333/ (30.8.):

Ein befestigter Grenzzaun an der norwegisch-russischen Grenze soll den Migrantenzustrom bremsen. Fast ein Viertel aller nach Norwegen gelangten Migranten hatte diesen Weg genommen.

Die Zahl der Asylanträge im letzten Jahr in Norwegen ist mit 23.000 in Relation zur Einwohnerzahl (rund fünf Millionen) und dem europäischen Mittelwert relativ hoch. Auf 1000 Einwohner kamen somit 4,6 Asylbewerber und damit deutlich mehr als in den meisten anderen Ländern Europas.

Fast ein Viertel der Migranten, rund 5500 Personen, hat den Weg über die norwegisch-russische Grenze in der Nähe der Gemeinde Storskog im äußersten Norden Norwegens genommen. Dieser Grenzabschnitt wird nun von der norwegischen Regierung mit dem Ausbau eines Stahlzaunes gesichert. …

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Ergänzung 1.9.2016:

https://www.youtube.com/watch?v=1xHv8DCiveQ Ein Jahr unkontrollierte Einwanderung: Björn Höcke, AFD: Flüchtlinge, Asylanten (31.8.  5 min)

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Ergänzung 3.9.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/jungfernstieg-in-hamburg-wandelt-sich-zum-kriminalitaetsbrennpunkt-10068379/ (2.9.):

Der Jungfernstieg, Hamburgs Prachtboulevard und touristisches Aushängeschild, wandelt sich in den Abendstunden zu einem Kriminalitätsschwerpunkt. Berichte über Drogen, Hehlerei, Schlägereien und sexuelle Übergriffe haben dramatisch zugenommen. …

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https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/hunderttausende-afrikaner-warten-auf-ueberfahrt-nach-europa/ (2.9.):

WIEN. Europa droht ein neuer Asylansturm. Rund 900.000 Asylsuchende aus Eritrea, Somalia, Gambia, Nigeria, Mali und dem Sudan sollen im nordafrikanischen Libyen festsitzen. „Etwa 200.000 können sich die Überfahrt nach Italien leisten, werden noch bis Oktober die gefährliche Route über das Mittelmeer wagen“, schätzen Militärexperten in einem Geheimpapier, das der Tageszeitung Österreich vorliegt.

Während in Griechenland die Zahl der ankommenden Einwanderer hinter derjenigen aus dem Jahr 2015 liegt, ächzt Italien unter dem anhaltenden Zustrom. Zuletzt wurden mehr als 7000 Asylsuchende aus dem Meer gerettet.

Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk sind in diesem Jahr bis einschließlich August 109.563 Menschen aus Nordafrika nach Italien übergesetzt. …

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