Lauft, Frauen, lauft!

Birgit Kelle: http://www.freiewelt.net/blog/lauft-frauen-lauft-10068442/ (7.9.):

Nein, was für eine neue Freiheit! US-Arbeitgeber bezahlen jetzt das Einfrieren der Eizellen, damit ist endlich Platz für Karriere und Arbeit bis zum Umfallen in den besten Jahren unseres Lebens. Hoch lebe die Emanzipation.

Was haben das Thema Abtreibung und „Social Freezing“ eigentlich gemeinsam? Auf den ersten Blick – sollte man meinen – nicht viel. Bei Abtreibung wird menschliches Leben getötet, beim „Social Freezing“ menschliches Leben geschaffen. Auf den zweiten Blick sollte es einem aber eiskalt den Rücken runterlaufen. … Wir sollen frei sein – ja wofür eigentlich? Genau, für den Arbeitsmarkt, die Karriere, die Selbstbestimmung, das Geldverdienen. … Das Kind als „Parasit“ an der Brust der Mutter. … Nutz deine Freiheit, Mädchen!

… Lauft, Frauen, lauft! Man befreit euch nicht, man fängt euch ein. …

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5 Antworten zu Lauft, Frauen, lauft!

  1. Heimatlose und ehem. Brüderfrau schreibt:

    Frau Kelle ist als Rumäniendeutsche katholisch? Und wird vielfach von Evangelikalen für ihre Zwecke heranzitiert. Ich stimme in vielen konservativen Haltungen überein. Bin allerdings verwundert, wenn deren Forderungen nicht für sie selbst gelten. Ncht für Kelle u.a., nicht für Gemeinden. Zweierleimaß ist bigotte Praxis! Ich bleibe gleichzeitig kritisch. Man kann nämlich ebenso warnen: Lauft, Frauen, lauft – bezüglich dessen, was oft in solchen Gemeinschaften ab geht. Wir sollten nicht nur die aktuellen 1500 eingewanderten minderjährigen Kinderehen anklagen (oft unter 14, meistens Syrer…Afghanen, Iraker, Bulgaren, Polen…) Es gibt reichlich Machtmisßbrauch im (fundamentalistischen) Christentum! (und in der Branche ist noch keine Aufarbeitung erfolgt und den Betroffenen keine Hilfe zuteil…schon gar nicht von „Kirche“ selbst oder Weltanschauunsleuten)
    „Fromm in den eigenen vier Wänden“
    http://www.deutschlandfunk.de/hauskreise-fromm-in-den-eigenen-vier-waenden.886.de.html?dram:article_id=365298

    Christliche Hauskreise sind weitgehend unbekannt, sie drängen nicht in die Öffentlichkeit. Dabei gibt sie weltweit – und sie werden wichtiger. Bei diesen Treffen von Christen im privaten Rahmen wird gebetet, gesungen und diskutiert – jenseits kirchlicher Strukturen. Das birgt Chancen, aber auch Gefahren. Von Carsten Dippel
    Tag für Tag – die komplette Sendung Freitag, 09.09.2016 [AUDIO]

  2. Ergänzung schreibt:

    SIe wissen doch, ich bin weitgehend Kelle-Fan….allerdings habe ich diese Werteschon praktiziert, bevor BK auf der Matte stand…
    ich finds nur lustig, wenn sich jene Stimmen „für den Herd“, um es mal so auszudrücken, nicht selbst an ihre Proklamationen halten und für Honorar durchaus die Hacken abwetzen oder sich ihre Schreibe/Vorträge/Auftritte dotieren lassen…
    nix Heimchen…
    im Christentum war es ja auch immer Gewicht und Macht, Frauen von Selbständigkeit fernzuhalten, wenn manN ihnen in sänmtliche Bereiche reinfunken konnte (per Gesetz) .ihnen das Autofahren verbieten bzw. Schul/bildung, Beruf, eigenes Konto….
    und im Christenthuum gab es auch das: Kinderehen! bzw. Verheiratung Minderjähriger.

    ich lese übrigens gerade ein vielsagendes Buch: Bodentiefe Fenster 🙂 von Anke Stelling über das Genossenschaftswohnen und das (gleichgeschaltete) Muttersein am Prenzlauer Berg – . (muß auch „schön“ sein 🙂 )
    http://www.taz.de/!5239391/

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