Köln: Islam-Hadsch steht über allem

http://www.freiewelt.net/nachricht/alle-sind-gleich-manche-sind-gleicher-10068775/ (7.10.):

… Eine bei der Stadt Köln beschäftigte Busbegleiterin muslimischen Glaubens betreute schwerbehinderte Kinder bei Schulbusfahrten. Urlaub durfte sie demnach nur während der Schulferien nehmen, doch das interessierte sie dann irgendwann nicht mehr. Sie trat eigenmächtig einen nicht genehmigten Urlaub an, um an einer Pilgerfahrt nach Mekka teilzunehmen.

Unter Berufung auf die deutsche Gesetzgebung und einschlägige Rechtsprechung kündigte ihr die Stadt fristlos das Arbeitsverhältnis. Das wollte die muslimische Busbegleiterin nicht hinnehmen und klagte gegen die Kündigung.

Mit dem Ergebnis: Das Arbeitsgericht Köln bestätigte zwar, daß der eigenmächtig angetretene Urlaub eine fristlose Kündigung rechtfertige, aber die erforderliche Interessensabwägung in diesem Fall zur Unwirksamkeit der Kündigung führe (AG Köln, Az: 17 Ca 51/08).

Die Interessensabwägung sah demnach also die Betreuung bedürftiger behinderter Kinder als nachrangig gegenüber der eigenmächtigen Entscheidung einer Busbegleiterin an, dem Dienst plötzlich fernzubleiben und im Rahmen eines nicht genehmigten Urlaubs eine muslimische Pilgerfahrt nach Mekka anzutreten.

Eine religiöse Verpflichtung hätte bei der Frau im besten Alter aber nicht mal bestanden. Zwar gehört die Pilgerfahrt, Hadsch genannt, zu den im Koran verankerten Pflichten, es heißt aber: Jeder freie, volljährige und gesunde Muslim – ob Mann oder Frau –, der es sich leisten kann, ist verpflichtet, einmal im Leben nach Mekka zu pilgern. …

************************************************************************

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Islamisierung abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Köln: Islam-Hadsch steht über allem

  1. WEISSE WÖLFE schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

  2. Michael a. d. F. Wagner schreibt:

    Die erwähnte Interessenabwägung könnte sich, da nicht näher bezeichnet, auch auf das Interesse des AG respektive die Interessen der von einer Kündigung der MA betroffenen Kinder beziehen.

    Schade, dass man das Urteil nicht einsehen kann, wäre sicherlich hilfreich…!

    Jemand mit der entsprechenden Zeit und den richtigen Quellen müsste ‚mal vergleichbare Urteile von AG dahingehend prüfen, wie bei Widersprüchen von AN gegen rechtmäßige Kündigungen entschieden wurde, als es nicht um Moslems oder deren Extrawünsche ging…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s