Kinderlosigkeit als Behinderung?

http://www.familien-schutz.de/2016/10/27/sind-kinderlose-singles-behindert/:

Eine neue WHO-Richtlinie mit absurden Konsequenzen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will den Begriff der Unfruchtbarkeit neu definieren. Das berichten verschiedene Medien hier oder hier, und es ist keine Satire: Personen ohne geeignete Sexualpartner und mit unerfülltem Kinderwunsch sollen künftig nicht nur als unfruchtbar, sondern obendrein als behindert (»disabled«) gelten: Kinderlosigkeit als Behinderung? Den Kinderlosen soll dieser neue Status ein Recht auf künstliche Befruchtung verschaffen. Fortpflanzung soll prinzipiell ohne elterliche Paarbeziehung möglich werden. Die Folge wäre, dass die neue Richtlinie weltweit das Ansehen von Ehe und Familie bedrohen würde.

Gemäß WHO galt bislang als unfruchtbar, wer trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehrs binnen zwölf Monaten kein Kind zeugte. Das war aber noch keine Behinderung. In einem »dramatischen Schwenk« schlägt die WHO nun vor, Menschen ohne einen geeigneten Sexualpartner (also Alleinstehende und Homosexuelle mit Kinderwunsch) als »gleichermaßen behindert« (»equally disabled«) einzustufen. Neben der medizinischen Unfruchtbarkeit gäbe es eine soziale. Auf dem Fuße folgt laut WHO daraus das »Recht«, »sich zu reproduzieren« (»to reproduce«). Um das zu realisieren, müssten allerdings Eizellspende und Leihmutterschaft legalisiert werden, die in Deutschland bislang verboten sind. Oder die benötigten Kinder müssten, etwa auf dem Weg der Adoption, woanders herkommen. In jedem Fall würden sie von Subjekten zu Objekten, zu etwas Materiellem, auf das wirklich jeder einen Anspruch hat. Das Ergebnis wären Verteilungskämpfe ganz neuer Art, denn zumindest im reichen Westen mangelt es an Kindern. Obendrein werden sie millionenfach abgetrieben. …

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