Datenschutz und Amtsgeheimnis als Mitursachen für den Brunnenmarktmord

http://www.andreas-unterberger.at/2016/11/brunnenmarkt-mord-die-wahren-schuldigen/ (4.11.):

Die Politik ignoriert den Bericht der Sonderkommission über den Mord am Wiener Brunnenmarkt. Und auch die Medien haben nur einmal darüber berichtet, dann aber das Thema rasch wieder ad acta gelegt. Das ist tragisch – zumindest dann, wenn man nicht will, dass sich solche Vorfälle in vielleicht noch krasserer Form wiederholen.

… Zu diesem Mord hat, wie der Chef der Kommission – gleichzeitig ein hochrangiger Richter – eindeutig herausgearbeitet hat, nicht nur eine Verkettung blöder Zufälle geführt. Wir haben vielmehr ein „systemisches Problem“. Das heißt auf Deutsch: Die Politik, die Gesetzgeber müssten handeln, wenn nicht weitere ähnliche Katastrophen passieren sollen.

Die Kommission hat ganz präzise den Kern des Problems genannt, die wahren Ursachen, warum ein schon so oft den Behörden aufgefallener Mann weiterhin ungestört auf dem Brunnenmarkt und anderswo sein Unwesen treiben hat können: Datenschutz und Amtsgeheimnis. Zahllose verschiedene Behörden haben nämlich entsprechend den diesbezüglichen Regeln ihre Informationen über den späteren Täter voreinander geheimgehalten. Sie haben ihr Wissen nicht mit anderen Institutionen geteilt, weshalb die ganze Gefährlichkeit des Schwarzafrikaners nie gesamthaft klar geworden ist. …

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