Frankreich zensuriert DS-Film

http://www.katholisches.info/2016/11/23/frankreich-verbietet-film-ueber-glueckliche-menschen-mit-down-syndrom-weil-hinweis-auf-abtreibung-fehlt/:

(Paris) Der französische Staatsrat, der oberste Verwaltungsgerichtshof des Landes, hat einen Rekurs gegen einen Zensurbescheid des Conseil supérieur de l’audiovisuel (CSA, Hoher Rat für audiovisuelle Medien) abgewiesen. Damit gilt: In Frankreich darf der Kurzfilm „Dear Future Mom“ (Liebe werdende Mami), der das Glück von Menschen mit Down-Syndrom zeigt, nicht gesendet werden.

Der bezaubernde Film entstand aus Anlaß des Welt-Down-Syndrom-Tages 2014. Der Anstoß kam durch eine Anfrage, mit der auch der Film beginnt. Eine junge, besorgte Mutter schrieb, daß sie schwanger ist und ein Kind erwartet, bei dem man Down-Syndrom festgestellt hatte. Sie wollte wissen, wie das sei, und ob solche Menschen „auch glücklich werden können in ihrem Leben“.

Als Antwort entstand der Kurzfilm, in dem 15 junge Menschen mit Down-Syndrom, dieser „werdenden Mutter“ antworten und sie teilhaben lassen an ihrem Glück.

https://youtu.be/Ju-q4OnBtNU DEAR FUTURE MOM | March 21 – World Down Syndrome Day | #DearFutureMom (13.3.2014  2 min)

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Eine Antwort zu Frankreich zensuriert DS-Film

  1. Egalität? schreibt:

    was für eine scheinbesorgte Frage! die nach dem Glück von Menschen mit Down Syndrom. Als Mutter eines „solchen“ – inzwischen erwachsenen Kindes – mit Trisomie 21 kann ich feststellen: Das Glück nimmt ab. …..je älter es wird. (wird jeder ehrliche „Heimleiter“ bestätigen!)
    Eine Gleichstellung und Gleichbehandlung hat nie wirklich stattgefunden in dieser Gesellschaft.
    Und von denen, die jene EGALITÄT (und Inklusion) laut als PROGRAMM rauskreischen, nun solche Zensurierung? Und Selektion ODER WAS STECKT SONST DAHINTER? Sparwille? (Linksregierung?)

    Na ja…solange man auch bei christlichen Trägern (Diakonien) um der Bequemlickeit und Anpassung (= „Normalisierung“) halber mit Psychopharmaka medikamentiert und somit kollateral eine „Tötung auf Raten“ erzeugt, nämlich Menschen in die Fettsucht, Freßsucht, als Kompensation ihres verloren gegangenen Glücks umleitet, zwingt, nämlich häufig über frühen Herz-Kreislauf-Metabolismus-Diabetes-Tod….
    weil keine entsprechenden Förderungen und Freizeitangebote stattfinden (halt nur teure technokratische Verwaltungs-VERWAHRUNG!!) , würde ich Kirchen bzw. Glaubensgemeinschaften oder Glaubenssysteme nicht in Schutz nehmen.
    Und selbst auch bei jenen Superchristen ist es oft (aus „Hilflosigkeit“?) das kleinere Übel, das leidige Behindertenthema aus dem Nest zu schmeissen! (und schicksalhaft sich selbst zu überlassen)😦

    Durchaus interessant einmal nachzufragen, wo die Seelenverwandtschaften zwischen Christen, Islam und AfD liegen…könnten…
    Der Psychoanalytiker Martin Altmeyer über die Gemeinsamkeiten von rechtem, islamistischem und linkem Extremismus
    https://magazin.spiegel.de/SP/2016/47/148008232/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

    traue niemand

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