Kampf gegen rechts ufert aus

Michael Klonovsky: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/laestige-freiheiten/ (26.2.):

Während in vielen Regionen dieses Landes der Staat die öffentliche Ordnung nicht mehr so recht garantieren kann, engagiert sich die Zivilgesellschaft mit wachsender Inbrunst gegen diejenigen, die sich für die Stärkung des Rechtsstaates und die Wiederherstellung der inneren Sicherheit einsetzen. Das ist, von außen betrachtet, verblüffend, folgt aber halbwegs der Sündenbock-Logik, die schließlich auch verblüffend gewesen ist, sich aber trotzdem über viele Menschenalter großer Beliebtheit bei wüstennahen Völkern erfreute.

Heute feiern die Glaubensfesten die Vertreibung der AfD-Mitglieder aus ihrer tugendhaften Mitte und versprechen sich offenbar eine Verbesserung ihrer Lage davon. Interessant sind dabei weniger die öffentlich sichtbaren Proteste gegen Veranstaltungen der momentan einzigen Oppositionspartei in den nicht mehr vorhandenen Grenzen dieser Republik – auch wenn sich solche Kundgebungen zivilgesellschaftlichen Abscheus durch die sie verläßlich begleitenden Gewalttaten der sogenannten Antifa am Rande der Legalität bewegen, denn sie schränken den Artikel 8 des Grundgesetzes (Versammlungsfreiheit) immer mehr ein. Nein, interessant ist vielmehr, was sich hinter den Kulissen abspielt.

… So darf es inzwischen nicht nur als normal gelten, daß eine demokratisch in diverse Landtage gewählte Partei, die nach allen Prognosen aus der Bundestagswahl als die drittstärkste Kraft in Deutschland hervorgehen wird, für ihre Versammlungen kaum mehr einen Raum findet. Es ist überdies die neue deutsche Norm und Sitte, daß Mitgliedern dieser Partei die Übernachtung in Hotels und die Bewirtung in Restaurants verweigert wird. …


Ergänzung:

http://kpkrause.de/2017/02/20/wie-gehabt-und-nichts-gelernt/:

Deutsche, vermietet keine Räume an die AfD – Auch die Maritim-Hotelkette ist nun eingeknickt – Parallelen zur Nazi-Zeit sind nicht zu übersehen – Das Recht wurde mit Füßen getreten – Und wieder sind es Sozialisten, die das tun – So hilft man mit, Freiheit und Demokratie zu Grabe zu tragen …

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7 Antworten zu Kampf gegen rechts ufert aus

  1. Michael Wagner schreibt:

    Die Verfolgung politischer Gegner ist doch eine Jahrzehnte alte, deutsche Tradition!? Merkwürdig nur, dass genau jene, die dieser Praxis frönen, zu anderen Gelegenheiten „Deutschland verrecke!“ skandieren – allen voran das Fräulein Fatima Grühn, äh Roth…

  2. strafjustiz schreibt:

    Wenn die ordentlichen = demokratischen Organe im Staat funktionieren wie allen voran die absolute Gewaltentrennung, so, dass nie mehr die Staatspräsidentschaft vom Inhaber des Kanzleramts vereinnahmt (usurpiert) werden kann, wie das 1934 höchst verbrecherisch geschah ((und was da dieser Erdogam höchst undEUmokratisch nachtürken will)), ja schon 1933 mit dem unnötigen, frevelhaften Ausrufen des Notstandes (wie das zZ in Frankreich der Fall ist, und dessen Beendigung immer wieder, auf Zusehen hin (provisorisch…wie lange wohl noch?) schon zum 2. Mal hinaus-ge-verzögert wird, ja dann sehe ich keine unüberwindbaren Gefahren für das Ueberleben des Rechts-Staates in Deutschland, umso mehr als das Land tabumässig unter-
    schwellig Yankee-dauer-besetzt bleiben wird, im allerschlimmsten Zerfallfalle von diesen militärisch zurecht getrümpelt würde. // Die andern EU-Süd-staaten sind, da genetisch notorisch am Bodensatz angelangt, sicher, da sie nicht mehr tiefer fallen können. // GB/Eire auf unsinkbaren Inseln. Bleiben noch Skandinavien, Benelux, Austria mitsamt Folk-ver-loren-Republik Schweiz und Osteuropa als sichere Bollwerke gegen Arabismus. // Merke: Eine EU-Abwertung um 20 % wird kommen, so oder so, drum jetzt, 2017, ja keine Euros kaufen. Der CHF wird noch mehr wert sein, Export- & Tourismusindustrie werden sehr leiden > dh die Löhne, AHV, Renten werden, auch wegen weiter fortschreitender Ueberalterung der Bevölkerung allgemein > für alle Teilung durch 100. Oder einzelne Länder, entweder alle potenten oder alle insolventen verlassen den EUro-Raum. Oder die EU erpresst die Schweiz v o l l e n d s mit hohen Zöllen & anderen Schikanen zwecks Uebernahme ihrer Währung, was für die EU die Paradieslösung wäre. // Drum, die EU, die Schweiz wird sich in den nächsten 40 Jahren entscheidend bewegen müssen, GB hats bereits vorgespurt, die USA sinds am Vor-trämpeln….. So kann ja das südstaatenbeklumpte BrEUssel nicht länger weiter-mer-werkeln, denn die Staatskosten steigen wegen sich exponentiell erhöhenden Sozial- (Einwanderung) & Sicherheits (Anti-Terror > EUTO-)- und AKW-Abbau-Energiewende-kosten von Jahr zu Jahr bis ins Unermessliche..

  3. strafjustiz schreibt:

    Fehler in der Uebermittlung in 10. letzter Zeile: Man lese richtig :
    .“Bevölkerung allgemein > für alle < sinken. Andere Scheinlösung: Währungsschnitt des EURO = Teilung durch 100 wie in Frankreich 1959."

  4. @ schreibt:

    Die AfD schmiert wohl gerade ab….ein „Stimmungswandel“ behypt eine neue Heuchelei aufs Tablett und Herr Fuest läßt sich aus über „einfache Lösungen von rechts“.(Ach, Herr Fuest!) Dabei ist die einfachste Lösung wohl die sozialistische :- ( : EU-Schulz instrumentalisiert deutsche Arbeitnehmer in die Gemeinschaftskasse einzuzahlen, um südeuropäische Schuldenmacher zu retten. (und die jugendlichen Neueintritte in die alte Tante haben von Tuten und Blasen nicht die geringste Ahnung… aber nicht nur die!) .
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-03/populismus-clemens-fuest-wirtschaftspolitik-afd-donald-trump/komplettansicht
    Die Rede von Chr. Lindner (FDP), das ist der – Youngster-, der FÜR die WIRTSCHAFT steht, gestern in Dingolfing war ja nicht schlecht. Aber auch er sieht den Wald vor Bäumen nicht, wenn er den Fachkräftemangel hochspielt: nämlich die bevor stehenden Massenentlassungen. Ganz richtig erwähnte er den Eigenheim/tum-Besitz: D an letzter Stelle weit und breit. In Belgien leben 75% der Bürger im eigenen Haus. In Rumänien 90%….
    Und dieses soll das Potenzial sein?:
    https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article162472900/Jeder-achte-Auslaender-ohne-Schulabschluss.html
    Und dies eine Antwort?:
    http://www.deutschlandradiokultur.de/jochen-oltmer-migration-sind-wir-nicht-alle-unterwegs.1270.de.html?dram:article_id=379764
    Es stimmt: die Menschen hatten immer ihre „Wanderbewegungen“….
    wir haben Luxuswanderer, Rentner-Migranten auf Kanaren oder im Mittelmeer, Manager-Migranten (z.B. mit dem mille-lukrativen Weltkonzern-Job in London, Villa in München u. Toskana. Da ist manN viel unterwegs auf subventionierten Flügen. Vielleicht fertigen die Arbeiter ja umweltfreundliche Kühlschränke?)
    Meine Sippe ist einst „gewandert“: mehrmals wg. der Weltkriege innerhalb Deutschlands von Ost nach West (und zurück) . Und war nirgendwo willkommen. In meinen Kindheitsjahren habe ich es nicht so dringlich bemerkt (und doch war es irgendwie „anders“) : die offene und unterschwelige Diskriminierung der Flüchtlinge (nach Internierung) , sondern erst im Nachhinein….jetzt, nach 60 Jahren, ordne ich alles neu ein. (Kindheit in den 50er Jahren)
    Auch meine eigene „Wanderung“, „dem Manne zu folgen“ – welch „christliches“ Gebot! Heute sehe ich die „elder Statesmen“ , Missionare und Prediger ebenso mit wenig mildem Blick, auch ohne auf der Genderschiene zu rutschen. Habe mal gegugelt: Sekten-Geschichten..Dabei geht es nicht um Scientology & Co..von Irrfahrer bis Gute-Frage….oder
    https://de.sott.net/article/3897-Was-ist-eine-Sekte-Eine-personliche-Geschichte

    http://ze.tt/laut-harvard-studien-brauchen-wir-genau-eine-sache-fuer-ein-erfuelltes-leben/?utm_campaign=zonparkett&utm_medium=parkett&utm_source=zon
    Seine Entfaltung in Sicherheit leben?
    Wir weden älter. Wir werden Rentner. Und rutschen in die deutsche Wertlosigkeit. Was war das doch für eine enorme ANPASSUNGSLEISTUNG!!! Die Kindergroßzieherjahre in einer fremden Region (die mit den „Fremdenzimmern“) , die Nähe einer „wahren Christengemeinschaft“ und ihren Überstülpungen und ihrer seltsam aufgeblähten Männlichkeit! und die nun resultierende Erfahrung des Abgehängtseins. Typisch deutsch??? Klar! ! Eigentlich war das eine Linie der strukturellen Geringschätzung! Aber ich betrachte es nicht nur so! Ich sehe ja, wie sich dieses Land auf dem falschen Dampfer befindet. (und eben ganau jene Sicherheiten und Bindungen für die Bürger unterwandert)
    Ein Teil von mir ist H ä m e über diese deutsche S p a l t u n g s g e s e l l s c h a f t (die sich gern, um gesehen zu werden, um alles Ferne kümmert, aber nicht um das, was VOR der Haustür stattfindet) . Über diese Geldstinker…Die kinderlosen Doppelverdiener in den Wohnforen :- ) Wie sie sich ihre „Dienstleister und Hausmeister“ suchen und Fördertöpfe anzapfen: Jung und reich. Und bitte mit Sahne und Salon! (Mieten von 17€/qm oder qm-Bau-Preise von 5000€ aus der Portokasse)
    Ein Kabarettist
    ein Künstler
    ein Schreiber (Susanne Mayer, ZEIT, über M. Obamas Hinterteil…)
    DARF überzeichnen. Und wird beklatscht. Aber wehe, D U machst dich in deinem Bekanntenkreis oder über „die Verhältnisse“ lustig. Dann bist du ein Loser….(ein Rechtspopulist, ein Abgehängter, einer aus der unteren Bildungsschicht…und was gar nicht geht, ist, wenn du dich nicht in der Willkommenskultur engagierst. Könntest doch „ehren“AMTlich „was zurück geben“???)
    Gelebte Vielfalt. Hahaha.
    Ich fantasiere gerne Personen aus dem Realen Leben zu konstruierten Charakteren zusammen….
    RACHE ist süß! 🙂 in Zeiten, wo mir Big Daddy= Big Data einen Treppenlift in jedes Postfach einblendet.

  5. @ schreibt:

    @@
    wir werden älter 😦
    und „rechtser“? (jedenfalls nicht mehr rot-grün-links…)
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-03/alter-schmerz-erinnerungen-susanne-mayer-vintage

    die Sache mit den Kinder, mit Kind und Kegel, mit diesem Land…den Steuern für Familien…und was noch so alles kommt

  6. Armutszeugnis Deutschland schreibt:

    freu mich schon auf die Schlacht ums Bierfass!: 😦 den Gerechtigkeits-Wahlkampf im Herbst.

  7. Armutszeugnis Deutschland schreibt:

    Der Kampf gegen rechts drückt sich ja auch hier aus: in der Zuschreibung, eine nicht erwerbstätige Mutter, die zu Hause bei den Kindern bleibt, sei gestrig und „rechts.

    „Pressemeldung
    Familienarbeit der Mütter – der Dorn im Auge der OECD

    Laut dpa beklagt die OECD in ihrer neuen Studie den hohen Anteil der Mütter in Deutschland, die „nur“ in Teilzeit erwerbstätig sind. Sie trügen damit „unterdurchschnittlich“ zum Wirtschaftswachstum bei. Die Fixierung auf Teilzeitarbeit zeige die Orientierung am „traditionellen Rollenbild“.

    Gertrud Martin, die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V. übt entschiedene Kritik: „Die OECD ist ein Lobbyist für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In dieser Eigenschaft sollte sie sich aber heraushalten aus den Angelegenheiten, die Familien ohne Einmischung von außen autark zu regeln haben. Es muss ein Ende damit haben, dass die OECD in regelmäßigen Abständen den Müttern ggf. auch Vätern, die zugunsten der Präsenz bei ihren Kindern auf Erwerbsarbeit verzichten oder in Teilzeitarbeit stehen, Vorwürfe macht und versucht, sie möglichst in Vollzeit für die Erwerbsarbeit zu verpflichten. Solange die OECD in ihren Studien die Gleichwertigkeit von Erwerbsarbeit und elterlicher Erziehungsarbeit vollständig ignoriert, disqualifiziert sie sich als ernst zu nehmender Gesprächspartner.“

    Martin meint weiter, angesichts der Tatsache, dass ein unbegrenztes Wirtschafts- und Konsumwachstum auf dem begrenzten Raum, den die Welt biete, nicht möglich sei, müsse auch die Frage gestellt werden, wie menschenverachtend dieses System des Immer-Größer-Weiter-Höher sei. Die Parameter dafür seien zuvörderst dort anzulegen wo es um die Kinder gehe und um die Eltern, die sich bemühen, ihre Kinder zugewandt zu erziehen und verantwortungsvoll ins Leben zu begleiten. Dafür brauchten die Eltern Zeit. Martin: „Es ist Arbeit, die sie leisten, keine Nicht-Arbeit! Der Sprachgebrauch in diesem Zusammenhang muss sich endlich an der Realität ausrichten. Eltern sichern durch ihre Erziehungsarbeit nicht nur die Existenz unserer umlagefinanzierten Renten-,Kranken- und Pflegeversicherung, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. Unsere Kinder können sich nicht gegen den Elternentzug wehren oder organisieren. Sie wachsen damit auf und tragen die dadurch erfahrene Prägung in die nächste Generation. Ihre aus mangelnder Elternbindung resultierenden Mängel an emotionaler Sicherheit und Bildungsfähigkeit führen oft zu späteren seelischen Defiziten und hohen `Reparaturkosten`. Leider erstellt die OECD dazu keine Studien:! Der Kreis schließt sich nicht!“

    Bitte beachten Sie auch den verlinkten Beitrag, der sich dem gleichen Thema widmet:
    http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/236393/die-familie-wird-wirtschaftskompatibel-gemacht
    Pressestelle des Verbands Familienarbeit e.V.
    Dr. Johannes Resch
    Johannes.Resch@t-online.de
    http://www.familienarbeit-heute.de

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