OECD diskreditiert Familienarbeit der Mütter

http://familienarbeit-heute.de/?p=4704 Familienarbeit der Mütter – der Dorn im Auge der OECD (1.3.):

Laut dpa beklagt die OECD in ihrer neuen Studie den hohen Anteil der Mütter in Deutschland, die „nur“ in Teilzeit erwerbstätig sind. Sie trügen damit „unterdurchschnittlich“ zum Wirtschaftswachstum bei. Die Fixierung auf Teilzeitarbeit zeige die Orientierung am „traditionellen Rollenbild“.

Gertrud Martin, die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e. V. übt entschiedene Kritik: „Die OECD ist ein Lobbyist für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In dieser Eigenschaft sollte sie sich aber heraushalten aus den Angelegenheiten, die Familien ohne Einmischung von außen autark zu regeln haben.

Es muss ein Ende damit haben, dass die OECD in regelmäßigen Abständen den Müttern, ggf. auch Vätern, die zugunsten der Präsenz bei ihren Kindern auf Erwerbsarbeit verzichten oder in Teilzeitarbeit stehen, Vorwürfe macht und versucht, sie möglichst in Vollzeit für die Erwerbsarbeit zu verpflichten. …

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7 Antworten zu OECD diskreditiert Familienarbeit der Mütter

  1. Mutter schreibt:

    welche „Branche“ (Für-Sorge, Pflege….) liefert welchen gesellschaftlichen Nutzen? (und geht leer aus?)
    Wenn eine Familie z.B. fünf Kindern ein Studiium ermöglich, ist das in Deutschland NICHTS! (ohne jeden Stellenwert, geschweige denn „Honorierung“, Achtung)
    Wenn ein kinderloser Doppelverdiener früh den Privatier gibt und das Vermögen („arbeiten“ läßt) und ins Ausland verzieht, wird der Rote Teppich ausgelegt.

  2. Mutter schreibt:

    Welches ist der Mutterzweck?: Das Glück und Wohl des Kindes.

  3. nonnen schreibt:

    Wieso die seltsame Abwertung der Mutter? Nur die Mutter kann die optimale kognitive Initialzündung für ihr Kind in den ersten Lebensjahren geben. Wenn dies infolge zu früher Fremdbetreuung immer weniger gegeben ist, ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, 2010: 23%; bereits 2015: 33%/ 62% bei 2-3Jährigen; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4]

  4. Kampfmaschinen schreibt:

    TV-Tipp

    und das sollten sich die Knaben von der OECD mal zu Gemüte führen
    „ist kriminelles Verhalten angeboren oder erlernt?“
    (https://en.wikipedia.org/wiki/Organisation_for_Economic_Co-operation_and_Development)
    Thomas Elbert forscht über Täter, Killermodus, Kindersoldaten-Jagd-und Tötungsrausch, Lust an der Gewalt und der Biologie DAHINTER. 95% der Täter sind Männer…
    Wenn Moral und Werte fehlen. Wenn eine entsprechend positive Sozialisation fehlt und eine antisoziale Persönlichkeitsstörung entsteht….
    (das betrifft auch Anfragen, was die neuerdings favorisierte „soziale“ Mutter bewirkt bzw. generell Bindungslosigkeit und FREMDbetreuung)
    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/taeter-ohne-reue-102.html

    RESPEKT VOR DEM LEBEN
    vermitteln nicht zwangsläufig alle von Gutmenschen erklärten Ethnien, Stämme, Bevölkerungen. Im Gegenteil wird er in D immer mehr abgebaut. Neue Sexualerziehung, die zu Gleichgültigkeit und Vernachlässigung, ja Orientierungslosigkeit oder Abtreibung führt, auf der einen Seite, Bevölkerungsexplosion ungebremst auf der anderen Seite des Erdballs…

  5. Achter März schreibt:

    „Existenzielle Probleme einer Großfamilie
    Die vierfache Mutter, die eigentlich anders heißt, schilderte ausführlich und eindrücklich, wie schwer es ihr und ihrem Mann fällt, die Familie allein mit seinem Gehalt sowie dem Kindergeld, zusammen 3000 Euro monatlich, über Wasser zu halten.
    Dabei mangelt es Ehlers, die nach der Geburt des vierten Kindes noch nicht wieder in ihren Beruf als Krankenschwester eingestiegen ist, nicht an kreativen Sparideen. Sie reichen vom klassischen Flohmarkteinkauf über den eigenen Fischteich, die Hühner- und Bienenzucht bis hin zu einem sogenannten Familientisch, an dem größtenteils „kinderreiche Mittelschichtsfamilien, die nicht tafelberechtigt wären“, teilnehmen.
    „Das Problem ist, dass wir trotz Sparen an einen Punkt gekommen sind, wo es an unsere Existenz ging“, berichtete Ehlers, deren Mann als Fachkrankenpfleger arbeitet. Ihre größten Wünsche? Als kinderreiche Familie mal wieder in den Zoo gehen zu können und überhaupt weniger von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen zu sein. Sie hoffe, „dass die Großfamilien auch mehr in den Fokus der Politik rücken“, so Ehlers. Dem ist in einem Wahljahr, das offensichtlich im Zeichen der sozialen Gerechtigkeit steht, nichts hinzuzufügen.“ Welt, Kommentar zur Schlecker-Sendung, hart aber fair
    Ah ja…Herr Schulz will auch das Bafög erhöhen! (Diese Heuchler…der Agenda…) Hat er wohl mal nach Dänemark geschaut!?
    Insolvenzen in Deutschland: Arcandor 52.000 Entlassungen. Schlecker 23.000. Holzmann 23.000. Praktiker 11.000 und so weiter.
    Die EU hat mehrere Branchen an die Wand gefahren. Milchseen und Butterberge. Umgekipptes Ökosystem und (chinesische) Investoren (des Monokultur-Grabbings) Supermarkt-Lobbyismus auf dem Gewissen. „Bis zur letzten Kuh“ TV, http://www.presseportal.de/pm/7840/3532200 Erbärmlich! ZUM HEULEN! In der Folge verfallen die Höfe, sterben die Dörfer, das Leben verändert sich. (die gewünschte „Anpassung“?)
    Tja, und für die Herstellung eines Liter Cola werden 400 Liter Wasser verschwendet.
    Vor etlichen Jahren, als Frau Merkel noch Zeit für „normale“ ALL-TÄGLICHE TOPs hatte, besuchte sie Alten-und Mehrgenerationen-WGs in Franken. Heissa! So hätte sie es gern, wa? Am liebsten die sozialistische WAHL-„Familie“! (Kannst mich mal!….inzwischen habe ich mitgekriegt, was in der Szene zustande kommt….)
    Ich bin immer noch Frührentnerin :- ) Aber die organisierten „hippen“ Alten-Vereine mit ihren Digital-Cafes? Wege aus der Einsamkeit? NEIN DANKE! Können die alle nichts anderes mehr miteinander anfangen, als nur noch bekloppt auf ihren Phones rumzudaddeln? Und jenes Online-Banking in ihrer Learn-World anstrengen? Beschäftigungstherapie. Da schreibe ich lieber dada

    „Das konservativ-bürgerliche Lager hat sich nach rechtsaussen verabschiedet. Mehr Herrschaft? Oder weniger Herrschaft?“
    Hihi…Doch wohl nicht weniger schlimm, als das bigott-links-neoberale?

  6. Flopland Deutschland schreibt:

    „D“!
    Unsere Abgeordnetenstoffel waren gerade auf Bildungsurlaub in Österreich! 🙂 Es wird nichts nützen! (für uns „prekäre Neider“) : Verschwendete Reisekosten aus der Tasche des geschröpften Steuerzahlers. („Mehrwert“ & Co)
    Österreich – das Traumland aller Rentner. Nicht nur, dass dort – z.B. in Wien super sauberes Trinkwasser und bezahlbare Wohnungen möglich sind – auch die Renten sichern 80% des früheren Lebensstandards. (In Deutschland werden die lumpigen knapp ü40% noch gekürzt!!) SCHÄBIGES REICHES Land der Schäubles…
    nicht zu überhören, wie Hannelore Kraft aktuell bei Maischberger über die Mütterrente herzieht…
    Tocktock…ich wähle doch nicht jene Bagage!(die Dienstbeflissenen der REICHEN MACHT-ELITE)
    -nachsehen, TV, : Plusminus von gestern, Beiträge:
    -Renten in Österreich – Vorbild für Deutschland?
    -Mehrwertsteuer runter?

  7. zitiert schreibt:

    „Pressemeldung

    Schwesigs „Gender Care Gap“

    Unter dem Begriff „Gender Care Gap“ wird in einem Gutachten für den 2. Gleichstellungsbericht behauptet, Frauen leisteten 52,4 % mehr unbezahlte Tätigkeit für andere als Männer.

    Familienministerin Schwesig kommentiert das so: „Wir haben vieles umgesetzt und angestoßen, damit Gleichberechtigung tatsächlich in der Lebenswirklichkeit der Menschen ankommt (…) Wir müssen dafür sorgen, dass die Care-Arbeit nicht zum großen Teil allein von Frauen erbracht wird.“ Sie lobt ihre Idee der Familienarbeitszeit mit dem Familiengeld, (Anm: wieder ein ganz eng gestricktes Korsett, das Eltern per Geldzuwendung lockt, sich den Schwesig’schen Vorstellungen von Partnerschaftlichkeit und vollzeitnaher Erwerbsarbeit zu unterwerfen.) und fährt fort: “Hinzu kommt, dass wir gerade jene Berufe, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, – wie in der Pflege und im soziaen Bereich – aufwerten und stärken müssen…“ (PM des BMFSFJ Nr. 19 vom 07.03.2017)

    Gertrud Martin vom Verband Familienarbeit, meint dazu: „Es ist immer dasselbe misstönende Lied, das Frau Schwesig singt: Die in den Familien geleistete unbezahlte Care-Arbeit wird zwar erwähnt, aber nur, um dann zu betonen, dass die bessere Bezahlung ausschließlich für die in diesem Bereich Erwerbstätigen zur Debatte steht. Dazu wird die Forderung gestellt, die Mütter sollten möglichst in Vollzeit erwerbstätig sein, und die Väter sollten vermehrt in die häusliche Care-Arbeit einsteigen. Sie lässt außer Acht, dass sich für die Eltern auch durch eine gleiche Aufteilung dieser Arbeit nichts an den damit verbundenen Benachteiligungen und existenziellen Risiken ändert. Der Ministerin geht es offensichtlich gar nicht darum, die Gleichberechtigung von Müttern und Vätern in der Gesellschaft zu verwirklichen, sondern um die Durchsetzung ihres ideologisch geprägten Konzepts.“

    Martin weiter: „Frau Schwesig sollte sich endlich klar machen, dass allein die Kinder Garanten für den Fortbestand unseres Sozialsystems (Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung) und für die Zukunft unserer Gesellschaft schlechthin sind. Es ist abwegig, dass ausgerechnet die Familienministerin die Familienarbeit abwertend behandelt und als eher schädlich für Mütter und Kinder diffamiert. Sie sollte das Grundgesetz beachten, das den Eltern das Vorrecht gibt, zu bestimmen, wie und durch wen ihre Kinder erzogen werden. Es ist ihre vorrangige Aufgabe, die Benachteiligung der häuslichen Betreuungsarbeit zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Frauen und Männer nicht nur dann den Anspruch auf Gleichberechtigung haben, wenn sie zu Lasten der Kinder die gleiche Teilhabe am Erwerbsleben erreichen. Zumindest in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes muss ein existenzsicherndes Erziehungsentgelt die Gleichstellung der häuslichen Kindererziehung mit der Erwerbsarbeit gewährleisten.

    Die Schieflage dieser beiden Bereiche ist auch im Hinblick auf unser Rentenrecht skandalös. Die Mütter als Leistungsträgerinnen, die die künftigen Renten erst ermöglichen, müssen sich als „Trittbrettfahrerinnen“ beschimpfen lassen! Wie verquer ist das denn?“

    Dr. Johannes Resch

    stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e. V. “

    http://www.familienarbeit-heute.de

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