„Ehe für alle“ verhindern!

http://www.die-tagespost.de/politik/Bischoefe-gegen-bdquo-Ehe-fuer-alle-ldquo;art315,176747 (6.3.):

… Die Forderung der SPD nach einer „Ehe für alle“ stößt auf massiven Widerspruch seitens der katholischen Kirche. Auf Anfrage der „Tagespost“ stellte der deutsche Familien-Bischof, der Berliner Erzbischof Heiner Koch, am Montagmittag klar: „Die deutschen Bischöfe sprechen sich gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Sie teilen die verfassungsrechtlichen Bedenken, die gegen eine einfachgesetzliche Einführung einer ,Ehe für alle‘ vorgetragen werden.“

Erzbischof Koch erinnerte daran, dass die deutschen Bischöfe in ihren Stellungnahmen zur eingetragenen Lebenspartnerschaft stets betonten, dass sich diese von der Ehe unterscheidet: „Anders als die Ehe kann die eingetragene Lebenspartnerschaft aus sich heraus keine Kinder hervorbringen.“ In diesem Sinne habe Papst Franziskus in seinem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia festgehalten, „dass Partnerschaften von Personen gleichen Geschlechts nicht einfach mit der Ehe gleichgestellt werden können, weil ihnen die Weitergabe des Lebens verschlossen ist, die die Zukunft der Gesellschaft sichert“.

Als Angriff „auf die von Gott gegebene natürliche Ordnung“ wertet die deutsche Koordinatorin der Europäischen Bürgerinitiative „Vater, Mutter, Kind“ (Mum, Dad & Kids), Hedwig von Beverfoerde, die SPD-Forderung. Gegenüber der „Tagespost“ erklärte von Beverfoerde am Montag: „Hier wird ein ,Recht‘ postuliert, das es nicht gibt. Das Wesen der Ehe ist der geschlechtliche Lebensbund zwischen einem Mann und einer Frau. Das ist unveränderliches Naturrecht.“ Homosexuelle oder polygame Verhältnisse könnten deshalb keine Ehe sein. Sie als „Ehe“ zu bezeichnen, bedeute „eine Vergewaltigung des Ehebegriffs und einen gigantischen Etikettenschwindel“.

Hedwig von Beverfoerde: http://kath.net/news/58783 ‚Demo für alle‘ widerspricht SPD-Forderung nach ‚Ehe für alle‘ (8.3.):

Beverfoerde: Ehe ist „mehr als eine x-beliebige Verantwortungsgemeinschaft“ – „Ehe für alle“ wird volles Adoptionsrecht für homosexuelle Paare, künstliche Befruchtung und sogar Legalisierung der menschenunwürdigen Leihmutterschaft nach sich ziehen

… Beverfoerde stellte weiter fest: Wer Ehe meint umdefinieren zu können, „erreicht nichts als ein Fake. Mit dem gleichen Recht würde als nächstes die Ausweitung der Ehe auf alle Arten von Polygamie eingefordert.“

Außerdem warnte sie: „Fest steht, dass mit der falschen ‚Ehe für alle‘ homosexuelle Paare ein Recht auf eigene Kinder geltend machen würden. Dies hätte neben dem vollen Adoptionsrecht auch künstliche Befruchtung und absehbar sogar die Legalisierung der menschenunwürdigen Leihmutterschaft zur Folge. Das natürliche Recht jedes Kindes auf Vater und Mutter würde beiseitegewischt. Um dies zu verhindern, sammelt die Europäische Bürgerinitiative ‚Vater, Mutter, Kind‘ eine Million Unterschriften für eine eindeutige Definition von Ehe und Familie im EU-Recht. Aus Deutschland fehlen noch 15.000 Unterschriften. Die Aktion kann noch bis zum 3. April 2017 unterstützt werden unter www.vatermutterkind.eu.“ …

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