Dämonische Lüge „Gender“

Eindringlicher Hirtenbrief eines der wenigen katholischen Bischöfe im deutschen Sprachraum:
Bischof Andreas Laun: http://kath.net/news/58970 Hinter der Gender-Ideologie steht die Lüge des Teufels! (25.3.):

… Man hätte es bis vor einigen Jahren nicht geglaubt, aber heute ist wieder eine grauenhafte Lüge groß und mächtig geworden. Sie nennt sich Gender, sie greift die Menschen in ihrer Intimsphäre an. Papst Franziskus nannte diese Theorie „dämonisch“ und das ist sie auch! Sie greift vor allem auch nach den Kindern und zerstört die Liebe zwischen Mann und Frau, die Familie, die Gott sich als besonderes Geschenk für uns Menschen ausgedacht und erschaffen hat, vor allem auch, damit wir Menschen uns Seine Liebe zu uns besser vorstellen können! …

… Jetzt [nach den Lügenideologien Nationalsozialismus und Kommunismus], mit Gender, lautet die Lüge: Es gibt nicht wirklich Mann und Frau, sondern: Dass die Menschen Frauen oder Männer sind, ist nur Einbildung, in Wirklichkeit sei dieser Unterschied eine Erfindung der Menschen selbst. Daher könne jeder Mensch selbst entscheiden, was er sein will, Mann oder Frau, und nur deswegen gibt es Männer und Frauen. …

… Die Menschen sind zu dieser „Religion des Teufels“ bereits scharenweise verführt worden. Das gelang unter anderem deswegen, weil die Lüge mit einem harmlosen, sogar guten Werbeslogan auftrat: Es gehe nur um Gleichberechtigung von Mann und Frau. …

… Die Menschen durchschauen die Lüge auch deswegen nicht so leicht, weil der Kerngedanke so verrückt ist, dass die Menschen es eigentlich nicht für möglich halten, dass „das“ gemeint sein könnte, nämlich die Selbstbestimmung des Menschen, ob er Mann oder Frau sein wolle. …

… Etliche Regierungen haben beschlossen, diese Ideologie als „Gendermainstreaming“ zu unterstützen: Man hat Lehrstühle dafür errichtet, man zwingt Studenten und Schüler, Kurse zu machen und nur „gegenderte“ Prüfungsarbeiten abzugeben, man passt Formulare an, man passt die Sprache an, soweit dies geht. Auch die Anerkennung einer homosexuellen Beziehung als Ehe oder wenigstens als anerkannte Partnerschaft gehört dazu. Auch die massive Förderung der Kinderkrippen (Kitas) liegt auf dieser Linie, weil diese Einrichtung – für Notfälle wichtig – zum Instrument einer Art Verstaatlichung der Kinder gemacht wird. Diese Maßnahmen setzen sich fort in einer „Sexualpädagogik der Vielfalt“, die den Kindern in der Schule aufgezwungen wird gegen den Willen der Eltern! Kinder sollen lernen, alle sexuellen Beziehungen und verschiedene Formen des Zusammenlebens als gleichwertig anzuerkennen! Das heißt dann logisch noch mehr: Während man Pädophilie angeblich ablehnt und bestraft, halten besonders radikale Ideologen wie Judith Butler sogar inzestuöse Verbindungen für möglich und auch sonst jede Abweichung von bisher gültigen Normen. In Personalausweisen soll das Geschlecht nicht mehr genannt werden, Transvestismus und Geschlechtsumwandlungen gelten als denkbar und sogar wünschenswert. …

Die „Presse“ erweist sich als Sprachrohr der Genderisten:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5190683/Salzburger-Weihbischof-Laun-wettert-gegen-GenderIdeologie (27.3.):

… Der scheidende Salzburger Weihbischof Andreas Laun sorgt wieder einmal für Kritik. In einem aktuellen am Samstag im Internetmagazin kath.net veröffentlichten Hirtenbrief wetterte der 74-Jährige breit gegen die „Gender-Ideologie“, die er wie den Nationalsozialismus und den Kommunismus als Lüge des Teufels bezeichnet. Die Homosexuelleninitiative HOSI reagierte nun mit einem offenen Brief. …

Bedauerlich:
http://kath.net/news/59102 Salzburger Dechanten greifen Gender-Hirtenbrief von Bischof Laun an (31.3.):

Aussagen des Salzburger Weihbischofs im kath.net-Hirtenbrief gegen die „Gender-Ideologie“ sind für leitende Geistliche der Erzdiözese „ausschließlich die persönliche Meinung des Autors“ …



Ergänzung 6.4.2017:

Mathias von Gersdorff: https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/03/sexuelle-vielfalt-ist-eine-mogelpackung.html „Sexuelle Vielfalt“ ist eine Mogelpackung für Gender (28.3.):

Seitdem linksgerichtete Politiker versuchen, die Gender-Ideologie in die Schulen einzuführen, laufen Eltern und Familienorganisationen gegen diesen Angriff auf die Kinder, auf die Familie und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes Sturm.

Eines der Indizien, dass diese Proteste gewirkt haben, ist die Tatsache, dass sie ihre linksideologischen Absichten mit anderen Wörtern beschreiben. „Gender“ klingt in zu vielen Ohren nach Indoktrination, Irrsinn und linksgrüner Ideologie.

Der Ausdruck Gender wird von den Politikern – vor allem von den Schulpolitikern – gemieden. Das Zauberwort heißt nun „sexuelle Vielfalt“. …

Aus der Weihnachtsansprache Papst Benedikts XVI. an die Kurie:
http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2012/december/documents/hf_ben-xvi_spe_20121221_auguri-curia.html:

… Der Großrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat in einem sorgfältig dokumentierten und tief bewegenden Traktat gezeigt, daß der Angriff auf die wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter, Kind, dem wir uns heute ausgesetzt sehen, noch eine Dimension tiefer reicht. Hatten wir bisher ein Mißverständnis des Wesens menschlicher Freiheit als einen Grund für die Krise der Familie gesehen, so zeigt sich nun, daß dabei die Vision des Seins selbst, dessen, was Menschsein in Wirklichkeit bedeutet, im Spiele ist. Er zitiert das berühmt gewordene Wort von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu“. („On ne naît pas femme, on le devient“).

In diesen Worten ist die Grundlegung dessen gegeben, was man heute unter dem Stichwort „GENDER“ als neue Philosophie der Geschlechtlichkeit darstellt. Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muß, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe.

Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, daß er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, daß sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern daß er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, daß er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat. Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille.

Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt. Mann und Frau sind in ihrem Schöpfungsanspruch als einander ergänzende Gestalten des Menschseins bestritten.

Wenn es aber die von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau nicht gibt, dann gibt es auch Familie als von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit nicht mehr.

Dann hat aber auch das Kind seinen bisherigen Ort und seine ihm eigene Würde verloren. Bernheim zeigt, daß es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann. Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt.

Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, daß dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen. …

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Eine Antwort zu Dämonische Lüge „Gender“

  1. nonnen schreibt:

    Man wünscht sich mehr Mut der Kirche, denn wissenschaftlich steht die Gender-Ideologie auf tönernen Füßen. Denn die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden deutlichen neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
    Außerdem wird die falsche Behauptung, Neugeborene kommen als „geschlechtlich unbeschriebenes Blatt“ zur Welt, immer wieder ins Feld geführt (Im Gegenteil: z. B kontrollierte geschlechtsspezifische Reduktion von Neuronen während der letzten 10 Schwangerschaftswochen; Schaltkreisveränderungen bezüglich Wachstumshormonausschüttung im männlichen Foet usw.)
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer, prägender Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

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