Der Papst beim Großimam

Michael Stürzenberger: https://www.pi-news.net/2017/04/islam-anbiederei-des-papstes-in-aegypten/ (29.4.):

Bei seinem Besuch in Kairo warf sich Papst Franziskus dem Großimam der Al-Azhar-Universität, Ahmad Mohammad al-Tayyeb, förmlich an den Hals. Ganze zehn Sekunden dauerte die innige Umarmung mit einem Fundamental-Moslem, der Selbstmordattentate gegen Israel rechtfertigt, die Modernisierung des Islams ablehnt und die Stellung der Religion über dem Staat betont. Dieses rückgratlose Appeasement an eine tötungslegitimierende und hasserfüllte Polit-Ideologie im Deckmantel einer “Religion” ist ein Schlag ins Gesicht nicht nur der in Ägypten von Mohammedanern getöteten Christen, sondern in der gesamten islamischen Welt.

… Anstatt von diesem Groß-Imam eine verpflichtende Verzichtserklärung auf die Tötungsbefehle des Korans zu fordern, schleimt sich diese kirchlich-sozialistische Witzfigur einem hohen islamischen Repräsentanten an und tut so, als ob die 1400-jährige breite Blutspur des Dschihad nichts mit dem Islam zu tun hätte. Aber Islamkritiker zu verurteilen, das schaffen sowohl der Oberpfaffe als auch seine deutschen Vasallen, und so warnte Franziskus in Kairo die Politik, keinesfalls einen “demagogischen Populismus” zu betreiben.

Angesichts dieser Verlogenheit, Anbiederei, Realitätsverweigerung, rückgratlosen Appeasements, feigen Wegduckens und Verrates an den Opfern des islamischen Gewaltfetischismus kann einem nur übel werden. …


Ergänzung 6.5.2017:

http://kath.net/news/59414 Kirchenvertreter in Kairo: Muslime verstanden Gesten des Papstes (3.5.):

Auslandspfarrer Schroedel: Papst hat in Ägypten durch sein eigenes bescheidenes Auftreten überzeugt

Vatikanstadt (kath.net/KAP) Beim Besuch von Papst Franziskus in Kairo haben die ägyptischen Medien zum ersten Mal wirkliches Interesse für die christliche Religion gezeigt: Diese Einschätzung hat der Combonianer-Pater Paul Anis, der in Kairo ein Studienzentrum für interreligiösen Dialog leitet und die Papstvisite aus der Nähe verfolgt hat, im Gespräch mit „Radio Vatikan“ geäußert.

Die TV-Direktübertragung der Papstmesse aus dem Luftwaffenstadion am Samstag habe für die Medien eine starke Wirkung gehabt, einen „Wow-Effekt“, sagte P. Anis. Auch wenn die Gebete auf Latein gewesen seien, so hätten die Ägypter zugehört, dank der Übersetzung den Sinn verstanden und sich „nicht ausgeschlossen“ gefühlt. …


Papst Franziskus in Ägypten – Höflichkeitsbesuch beim Kopten-Papst Tawadros II.:
http://www.kathtube.com/player.php?id=42964


Ergänzung 8.5.2017:

http://www.katholisches.info/2017/05/islam-ist-nicht-gewalt-dialektik-des-grossimams-von-al-azhar-mit-papst-zitaten/ (8.5.):

(Kairo) Knapp mehr als eine Woche nach der Rückkehr von Papst Franziskus aus Ägypten unternimmt der Vatikanist Sandro Magister den Versuch, eine erste Bilanz zu ziehen, wie die islamische Seite den Besuch wahrgenommen hat.

Ausgangspunkt dafür ist die Rede des Großimams von Al-Azhar, Ahmad Al-Tayyib. Die auf arabisch gehaltene Rede wurde offiziell auch in englischer Sprache veröffentlicht.

… Am 28. [April] fand in Kairo an der Al-Azhar, der bedeutendsten Rechtsschule des sunnitischen Islams, eine „Friedenskonferenz“ statt. Sie war der eigentliche Grund für den Ägyptenbesuch von Papst Franziskus. Der Papst führte in seiner Rede, ohne dabei den Islam namentlich zu nennen, die im Namen der Religion verübte Gewalt auf eine „götzendienerische Verfälschung Gottes“ zurück. …

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Eine Antwort zu Der Papst beim Großimam

  1. André Dörflinger schreibt:

    Die ROM-Kirche biedert sich allen Religionen an, während dem man von diesen nie liest, dass sie sich irgend einer andern Kirche angebiedert hätten..>.Jede dieser Kirche lebt für sich > führt ihr geistiges Eigenleben. auch jene 350, die im „Oekumenischen Rat der Christkirchen“ zusammen verbandelt sind. Kurz: Der Vatikan passt nirgends hin, Grund auch wieso er seine Isolierung durch solche Anbieder-Gesten aufzuweichen versucht. // Die drei semitischen Hauptreligionen sind in ihren Glaubenslehren grundsätzlich unvereinbar > unversöhnlich, da gibt’s nun mal wirklich nichts zu beschönigen. Da können die Juden (gemäss PP J-P II) noch so lange „die älteren Brüder der Christen sein“ oder „Jesus im Islam erstaunlich gut „weg kommen““ (Alt-Prof. H.Küng) .// „G.o.t.t.“ mag wohl grundsätzlich für alle Menschen derselbe GEiST sein, – auf bei den unbegotteten Buddhisten – bei den zitierten 3 Haupt-Religionen ist „er/sie/es“ zu 100 % sicher nicht. D e r G.o.t.t. Abrahams von 3761 vor u.Z.r. kann doch mit jenem der christlichen Drei-faltigkeit von 325 und Allah von 622 nicht übereinstimmen. Dieses Problem ist für die Menschheit unlösbar. Daher die a) Anbiederungsversuche der Papstkirche, b) die Abschottung der Abraham-kirche und c) die offensive bis gewalttätige Missionierung der Allah-kirche.

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