Frankreich: Sieg für Macron

https://www.welt.de/politik/article164338204/Macron-gewinnt-mit-grossem-Abstand-die-Praesidentschaftswahl-gegen-Le-Pen.html (7.5.):

Emmanuel Macron hat die französischen Präsidentenwahl deutlich gewonnen.

  • Der 39-Jährige schlug die Rechtspopulistin Marine Le Pen laut Hochrechnungen mit etwa 65 zu 35 Prozent.
  • Die Front-National-Politikerin kam demnach am Sonntag nur auf 34,5 bis 34,9 Prozent.

Ergänzung 8.5.2017:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2017/05/so-wies-aussieht.html (7.5.):

… wird wegen der Feigheit der Bevölkerung, mit dem korrupten Politruk-Filz endlich aufzuräumen, der die EU und ihre Provinzen immer näher an den Abgrund schiebt, diese unsägliche Merkel nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich regieren. Und mit ihr (und durch sie) auch die ganze Politruk-Clique in Brüssel. …


https://jungefreiheit.de/allgemein/2017/macron-zum-neuen-praesidenten-frankreichs-gewaehlt/ (7.5.)


Jürgen Liminski: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/vorwaerts-in-die-vergangenheit/ (8.5.):

66 Prozent, zwei Drittel für Emmanuel Macron, 34 Prozent für Marine Le Pen. …


Ergänzung 13.5.2017:

https://helmutmueller.wordpress.com/2017/05/08/macron-ein-psychopath-im-elysee-palast/:

Macron, ein Psychopath? Diese Meinung vertritt der italienische Psychiater Prof. Adriano Sagatori, der die Vita des neuen Präsidenten genau studiert und dessen Wahlkampagne beobachtet haben will. Macrons Schlüsselerlebnis, mit 15 Jahren angeblich von seiner Lehrerin verführt (vergewaltigt?) worden zu sein, habe dessen weitere Entwicklung stark geprägt und ihn zu der Ansicht geführt, alles sei erlaubt.

Und weiter: Ein ausgeprägter Narzissmus gebe ihm heute das Gefühl, allmächtig zu sein. Da in seiner Identität verletzlich, brauche er ständig Bewunderung und Anerkennung, um einen gewissen Minderwertigkeitskomplex hintanzuhalten. Werde er nicht bewundert, könne er hysterisch werden, so Sagatori.

Der italienische Psychiater meint außerdem, Macron sehe in sich selbst die größte Idee verwirklicht. Er liebe weder die Franzosen, noch Frankreich, er arbeite nur für sich selbst und benütze andere als Instrument seiner eigenen Größe. Aus den genannten Gründen hält Prof. Sagatori den Neuen, wie alle Psychopathen übrigens, für extrem gefährlich. …


Ergänzung 17.5.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/edouard-philippe-neuer-premierminister-frankreichs-10070921/ (15.5.):

Der konservative Politiker Édouard Philippe wird neuer französischer Premierminister. Präsident Macron ernannte am Montag den 46-Jährigen und versucht mit der Benennung eines Republikaners auch gleich seinen politischen Spielraum zu erweitern.

Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron hat Edouard Philippe zu seinem Premierminister ernannt. Der 46-jährige Politiker der konservativen Republikaner ist Abgeordneter und Bürgermeister von Le Havre. Er löst als Premier den Sozialisten Bernard Cazeneuve ab.

Edouard Philippe machte in Bonn sein Abitur, spricht somit fließend Deutsch, ist Anwalt und Absolvent der Elite-Hochschule ENA. Er begann seine politische Karriere an der Seite des Sozialisten Michel Rocard, bevor er sich den Konservativen annäherte und sich auch diesen anschloss. …


http://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-und-macron-schmieden-gemeinsame-plaene-10070924/ (16.5.):

Der neu gewählte französische Staatspräsident Emmanuel Macron war auf Staatsbesuch bei Merkel. Man erklärte übereinstimmend, an einer engeren Mitarbeit beider Länder interessiert zu sein und schmiedet Pläne für eine umfassende Euro-Reform. Ohne Rücksprache mit den anderen Ländern. …


Ergänzung 20.5.2017:

Andreas Becker: http://www.katholisches.info/2017/05/der-pate-hinter-macron-jacques-attali-und-dessen-apokalyptische-zukunftswelt/ (17.5.):

… Das Jahr 2007 sollte man sich übrigens merken. Es ist ein Schlüsseljahr im Leben von Emmanuel Macron. Denn im selben Jahr heiratete Macron seine Frau und lernte einen Mann kennen, mit dem seine Karriere untrennbar verbunden ist: seinen großen Förderer Jacques Attali.

… Attali war es, der im Juni 2014 Macron die Einladung zum exklusiven Bilderberg-Treffen in Kopenhagen verschaffte. Dort treffen sich demokratisch gewählter Staats- und Regierungsvertreter unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Ein oligarchisches Prinzip überlagert das demokratische. Zwei Monate später rückte Macron jedenfalls zum Wirtschaftsminister Frankreichs auf.

Attali ist es, der den künftigen Präsidenten jenen Leuten vorstellt, die wirklich zählen. Dazu gehörte am 21. Juni 2016 auch eine Einladung zum Großorient von Frankreich. Macron durfte über die Segnungen der Globalisierung referieren und sich damit den beschürzten Brüdern vorstellen, die wegen der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen Ausschau nach einem geeigneten Kandidaten hielten.

… In seinem Buch „Amours“ (2007) läßt Attali die Welt wissen, daß

„eines Tages das Liebesgefühl so intensiv wird sein können, daß es mehrere Personen zugleich einbezieht […] die Polyamorie, in der jeder mehrere, verschiedene Sexualpartner haben kann; die Polyfamilie, in der jeder mehreren Familien angehört; die Polytreue, in der jeder allen Mitgliedern einer Gruppe multipler Sexualität treu ist […]. Es wird im Schoß ein Kind einer früheren Generation derselben Familie ausgetragen werden oder von irgendeinem Spender, und die Kinder von zwei lesbischen Paaren, die vom selben Samenspender stammen, werden sich heiraten und eine Familie gründen können, die nur mehr Großmütter kennt, aber keine Großväter […], die Kinder wird man durch externe Gebärmütter zur Welt bringen, ob tierischen oder künstlichen Ursprungs, mit großen Vorteilen für alle: für die Männer, weil sie die Geburt ihrer Nachkommen nicht mehr den Vertretern des anderen Geschlechts anvertrauen müssen; für die Frauen, weil sie sich der Lasten von Schwangerschaft und Geburt entledigen.“ …

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6 Antworten zu Frankreich: Sieg für Macron

  1. Zahlmeister schreibt:

    Französischer Rentner zu sein, heißt Rente mit 60 bzw. mit 62. Deutscher Rentner….weißt schon! Gabriel und Macron, die „Finanzgenies“ . Italienischer Rentner, Griechischer Rentner….
    Italienischer Hausbesitzer, Französischer Hausbesitzer, irischer Hausbesitzer….(In Frankreich wohnt die Hälfte der Franzosen im Eigenheim…in Deutschland??? Eigentum unbezahlbar)
    Vermögen (unterm Kopfkissen) in der EU…noch so ein Hammer.
    Nun gehts ran an die Kartoffeln. Was die Agenda in D. beschnitten hatte, reicht nicht: das Ausbeuttier muß arbeiten….für die GANZE EU, für die „ganze Welt“. Schade, nicht wahr?, dass noch nicht die anderen Planeten besiedelt sind. Auch dann könnte die LEISTUNGSGESELLSCHAFT (bislang noch nicht prekär genug und herab gewirtschaftet, weil noch nicht „aufgemischt“ und traumatisiert genug) unter Beweis stellen: Wir schaffen das! Wir und unsere LeiD“kultur“.

    Schleswig-Holstein, mehr umschlungen
    Ich freue mich nicht für die Christliche Demokratische Union. Ich registriere aber mit Genugtuung den Abstieg von grottigen Bratzen. Mit Schelle fürs Ganze. „Schulz-Zug“ etc…. (Thema Schulpolitik, höchste Grunderwerbssteuer im Lande, höchste Srompreise, obwohl Erzeuger! … wie Kindergroßziehen abschöpfen, FRAUEN, Familie…u.a. Scharping-Affekt.. und andere Klopfer)
    (Ausnahme Harbeck)
    Demokratie ist DURCHSTREICHEN, wenn man sich nicht vertreten fühlt. Hingehen und Arschkarte!

    —-
    Ohja!
    Auch christliche Weichenstellung kann voll in die Hose gehen! Auch wenn du selbst „konservativen Werten“ verbunden, Tradition und Brauchtum, Heimat nicht politisch korrekt belächelst, Leistungsbereitschaft, Altruismus, Ökodenken, uvam an den Tag legst. Der „Lohn“ kann warten 🙂 bis zum Sankt-NIMMERleinstag.

    alles hat seinen Preuss, äh Preis….

  2. Zahlmeister schreibt:

    Nicht nur Mieten macht arm

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/wenig-hausbesitzer-in-deutschland-macht-mieten-arm-12148060.html

    http://www.bgp-am.com/de/reader-marktnews/studie-anteil-der-eigenheimbesitzer-in-deutschland-am-geringsten.html
    —–

    wow, was haben wir doch „am meisten profitiert“! 🙂 vond er schönen neuen EU-Welt

    “ ich rechne immer noch in Mark um“ – und damit kostet ein briefmarkengroßes Stück vom Kuchen durchaus 6Mark 40 und eine Tass Kaff 5 Mark sechzig.

    alles hat seinen….

    • Zahlmeister schreibt:

      Question

      Die Frage ist, mit wem ich mich auf dieser Erde noch solidarisiere? Emotinal, loyal….praktisch. Mit welchen „Völkern“, Gruppen, Einzelpersonen, mit welchen „Losern“, Abgehängten?
      Mit dem Schweizer kollektiven Konsens? Bäähh! Mit den Kosmopoliten? Den Neoliberalen? Den Sozis? Den Globalisierern? Den Steuerhinterziehern? Den Kreuzfahrern? (Eine Reise nach Samoa 20.000€?)

  3. strafjustiz schreibt:

    Das Schweizer Polit-System ist doppelsinnig ein-malig, das kann kein Gross-Staat nachmachen, denn dazu müssten erst mal die Voraussetzungen dazu geschaffen sein, nämlich: Ein mutterschriftsprach-ver-be-hinderter Hauptteil (75 % Fläche) („ver-hindert“, weil mit 250 Jahren absichtlicher Ver-schlepp-zögerung erst ab anfangs 19.Jhdt. (Basel: 1838) pflicht-eingeschult, daher schriftsprachlich „be-hindert“ — alle sprechen zuhause ausschliesslich nur unzählige alemannische Mundarten oder (exotische) Fremdsprachen, niemals aber Schriftdeutsch — biedert sich nicht nur sprachlich, sondern auch politisch (durch überproporzionalen Minderheitenschutz) dem Welschtum (20 % Fläche) an, deren Leute aber zu 40 % übers Land verstreut sind. Zusammen mit den Tessinern (5 % Fläche) und andern Nicht-deutschsprachlichen Bewohnern ergibt das 50 % aller Schweizer, die nicht ausschliesslich Deutsch pflegen. Kein anderes Land könnte so regieren mit ständiger Rücksichtnahme auf ihre Sprachminderheiten (in der CH das Welschtum), eben weil der Hauptteil keine beliebte Schriftsprache hat, deren Bildungsnomenklatura lieber Französisch denkt > redet als schriftsprachliches Schweizerdeutsch. Diese sprach > kulturell >> politische Schieflage ist halt geschichtlich so ab 1481, 1516, 1536, 1798 uff. gewachsen, fürs Ausland (v.a. dem sprachstrammen Frankreich) auch geistig , zu 100 % nicht nachvollziehbar. /// Der vernünftige Weg eine gedeihliche, nachhaltende EU ab 2000 zu schöpfen, wäre gewesen, zuerst mal den „harten“ EU-Kern der 6 Länder (von 1957) mit dem EURO zu festigen, was ja betr. Frankreich/Italien schon 20 Jahre gedauert hätte; erst ab etwa 2025 hätten sich dann die andern EU-Staaten demütig der Eurozone nähern dürfen; Griechenland nicht vor 2040. So eine Erdogan-Türkei: nie. // N.S.: Grossbritannien wäre ab 2002 u.U. dem EURO beigetreten, wenn der Sitz der Euro-Zentralbank in London angesiedelt worden wäre (weil es, mit Recht – im Unterschied zu den vom Merkelland abhängigen Franzosen – die deutsche Vormachtstellung mit „Frankfurt“ hasst) ; nun da es per 2019 sogar aus der EU austritt, ist diese Hypothese für die nächsten 100 Jahre wohl Wunschdenken geblieben. /// Quizfrage: So wie Bismarck die Lage ab 1914 sicher besser „gemanagt“ hätte, wie anders > besser ? hätte wohl H.Kohl anstelle der Angela ab 2000 re (a) giert ?

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